Türchen Nr. 11 – Endlich wieder Weihnachtsmarkt

Was glaubt ihr? Sind Hope und Nick am Weihnachtsmarkt angekommen?

Öffnen wir doch einfach das 11. Türchen. Ich habe so eine Ahnung, dass wir dort eine Antwort finden…

Endlich wieder Weihnachtsmarkt

Hope war die ganze Fahrt über hibbelig. Zuerst hatten sie ihre Schwiegermutter abgeholt, dann fuhren sie endlich Richtung Weihnachtsmarkt.
Wie das mit der 2G-Regel wohl funktionieren würde?, grübelte sie. Ob jeder kontrolliert würde? Na wenigstens hatte sie ihren Ausweis dabei. Was für ein Glück, dass sie noch mal nachgesehen hatte. Puh!

Bist du wirklich sicher?, fragte ihre innere Stimme zweifelnd.
Hastig sah sie nochmal in ihre Tasche und war erleichtert, als sie ihn fand.

Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichten sie endlich ihr Ziel.
Hope konnte gar nicht schnell genug aus dem Wagen steigen. Rasch die Mütze aufgesetzt und ab die Post.
„Pass auf, da kommt ein Auto“, warnte Nick sie.
„Hab‘ ich doch gesehen.“ Hope verdrehte die Augen. Schließlich mussten die anderen auch aufpassen.

Ein paar Minuten durch die Kälte gelaufen, dann waren sie da.
Hope blieb stehen und betrachtete das Treiben auf dem Markt.
Ihre Augen leuchteten beim Anblick der vielen Lichter und Büdchen. Sie sah herrliche Schneekugeln und leckere Printen.
Ach ist das schön, dachte sie, endlich wieder Weihnachtsmarkt.

Für einen Moment wurde es still in ihr.
Dann zog sie ihre Mütze zurecht, holte das Smartphone aus der Tasche und klick war das erste Foto geschossen. Sie war sicher, dass es nicht das Einzige bleiben würde.

Martina Hildebrand / 2021

Hope hat es also endlich auf den Weihnachtsmarkt geschafft. Und wie der Zufall es will, war sie nicht die Einzige. Die Buchstabenwiesefamilie war ebenfalls auf dem Weihnachtsmarkt. 😉

Wir waren auf dem Aachener Weihnachtsmarkt. Natürlich habe ich auch ein paar Fotos mitgebracht.

Ich wünsche euch einen zauberhaften Tag und ein schönes Wochenende,

Martina Hildebrand

Über buchstabenwiese

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16 Antworten zu Türchen Nr. 11 – Endlich wieder Weihnachtsmarkt

  1. Spinnradl-Sabine schreibt:

    Da hast du aber ein paar schöne Bilder mitgebracht 😍
    Weihnachtliche Grüße
    Sabine 🎄 🌟

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  2. Beate Neufeld schreibt:

    Schön, dass du eine solche Freude auf dem Weihnachtsmarkt hattest❤️

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  3. Traveller schreibt:

    Danke für diese Erinnerungen an meine Kindheit. Ich bin in Aachen geboren und aufgewachsen und mochte die Wochen des Weihnachtsmarktes immer sehr.
    Ursprünglich hatten mein Schatz und ich überlegt, in der Adventszeit einen Trip nach Aachen zu machen, Bummeln, zum Weihnachtsmarkt gehen und eine Nacht dort verbringen. In der aktuellen Situation haben wir das allerdings gestrichen. Umso mehr freuen mich jetzt deine Fotos.
    Lieben Gruß
    Uta

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Ach sieh an. Du kommst aus Aachen, liebe Uta. 🙂
      Gerne. Es freut mich, wenn ich dir mit dem Beitrag eine Freude machen konnte. ♥
      Heimat bleibt immer Heimat.

      Ja, das verstehe ich gut. Wir brauchen zum Glück nicht übernachten. Das hätte ich dann wohl auch nicht gemacht. Ich war vorher auch ein wenig nervös, weil ich nicht wusste, was uns aufgrund der Situation dort erwartet, obwohl wir schon von jemandem gehört hatten, dass das machbar ist. Wir waren am Mittwoch da, und nicht so spät, da war zum Glück nicht viel los. Ich hatte auch den Eindruck, dass es ein paar Büdchen weniger waren als früher, daher auch noch etwas mehr Platz.
      Ich erinnere mich noch, wie es früher am Wochenende auf dem Weihnachtsmarkt war. Einmal und nie wieder. Das war auch ohne Pandemie nichts für mich. 🙂 Deshalb sind wir zuletzt immer innerhalb der Woche gegangen. Aber nicht jedes Jahr. Klappte dann nicht immer.
      Als wir jetzt da waren, konnte Abstand gehalten werden, dann war man ja draußen und alle trugen Masken. Da konnte ich das auch genießen.

      Herzliche Grüße zu dir,
      Martina

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  4. Gudrun schreibt:

    Schöne Fotos hast du mitgebracht. Ich war noch nie ein Weihnachtsmarktgänger, aber deine Fotos gefallen mir. Ja, mit den Kindern war ich, aber als sie bei mir ausgezogen waren, kaum noch. Vielleicht fehlt mir so etwas, denn ich komme immer schwerer in Weihnachtsstimmung.
    Herzliche Grüße von der Gudrun

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Danke schön, liebe Gudrun. ❤
      Bei mir hilft der Weihnachtsmarkt für die Weihnachtsstimmung. Ich liebe so etwas. 😊 Es darf halt nur nicht zu voll sein. Aber wenn du Weihnachtsmärkte nicht so magst, vielleicht gibt es für dich etwas anderes, das dich in Weihnachtsstimmung bringen kann?
      Liebe Grüße zu dir,
      Martina

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  5. helago schreibt:

    Vielen Dank für deinen Bericht und die Fotos vom Weihnachtsmarkt. Hier in Bruchsal nach einem sehr schleppendem Beginn ist alles wieder abgesagt. Zum 4. Advent bin ich immer gerne ins Elsass gefahren. Da sind die Läden offen. Einmal allerdings bin ich nach dem Einkauf gleich wieder ganz vorsichtig nach Hause gefahren. Es hatte in der Zwischenzeit heftig geschneit. Das wichtigste habe ich allerdings versäumt. Den Umzug mit dem Christkindl, das auf einem Wagen mit Geschenken sitzt. Anschließend gibt es ein Feuerwerk. Das gibt es zu Sylvester im Elsass nicht.

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Gerne, lieber Helmut.
      Ja, das ist sehr schade, dass so viel abgesagt wurde. Ein bisschen Weihnachtsfreude und Weihnachtsstimmung könnten wir alle gebrauchen. Andererseits, wenn der Virus so wütet, ist es vielleicht richtig, wenn das ein oder andere abgesagt wird? Wer weiß schon, was richtig ist.
      Liebe Grüße,
      Martina

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  6. GZi schreibt:

    Wir waren letztes Jahr nicht und dies Jahr sicher auch nicht….. davor hatten wir uns immer einmal mit den bereits erwachsenen Kindern getroffen…. Aber irgendwie war es nur noch laut, voll, viel Kommerz und wenig weihnachtlich, die Jahreszeit mit Regen und höchstens Schneematsch hilft auch nicht…. Manches mal denke ich, man sollte den „Weihnachts“markt in den Januar legen – da ist viel öfter Schnee und Kälte um für das richtige Glühwein- und Bratwurstfeeling zu sorgen….
    Letztes Jahr haben wir mit einem befreundeten Paar bei uns einen Terrassenweihnachtsmarkt gemacht: ich habe gebrannte Mandeln selbst gemacht, der Außenkamin war an, es gab Glühwein, Ofenkäse, Bratwurst und Weihnachtsmusik, vielleicht machen wir das noch mal….

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Gab es letztes Jahr überhaupt einen Weihnachtsmarkt, liebe Gesa?
      Ich war jedenfalls auch auf keinem. Wir gehen aber auch nicht jedes Jahr. So wie es halt passt, dass wir nicht am Wochenende gehen müssen. Das ist mir dann auch zu voll. Besonders in Aachen, der ja auch sehr bekannt ist. Und ich mag große Menschenmengen nicht so sehr. Da kriege ich Platzangst.

      Kommerz ist immer so ein komischer Ausdruck, finde ich. Natürlich wollen und müssen die Menschen, die auf einem Weihnachtsmarkt ihre Büdchen aufstellen auch Geld verdienen. So wie jeder von uns. Wenn man sich aber dabei wohlfühlen kann, ist daran doch nichts auszusetzen. Im gemütlichen Restaurant wollen die Restaurantbesitzer auch Geld verdienen. Dennoch geht man hin, wenn es einem dort gefällt.
      Es gibt übrigens auch Weihnachtsmärkte, die bis in den Januar hineingehen, glaube ich. Auf jeden Fall war ich schon mal zwischen Weihnachten und Neujahr auf einem Weihnachtsmarkt.

      Terrassenweihnachtsmarkt, das klingt allerdings noch viel wunderbarer. Das ist bestimmt noch schöner als ein normaler Weihnachtsmarkt.

      Ganz liebe Grüße,
      Martina

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      • GZi schreibt:

        Natürlich ist es nicht verkehrt, Geld zu verdienen und dass das natürlich der Sinn einer jeglichen „Bude“ ist, ist mir schon klar…. Aber irgendwie geht es oftmals „nur“ noch darum auf den Märkten…. Zum Teil wird schon Eintritt genommen und Parkgebühr oder es wird geworben, dass das ein oder andere erlassen wird…. Es zählt nicht mehr das Beisammensein, das Gemütliche und Besinnliche. Es wird lautstark Beschallt, das was verkauft wird, ist (größtenteils) Massenware und nicht mehr „Handarbeit“…. die Kieler Woche ist keine Segelveranstaltung mehr, sondern Fressmeile und Jahrmarkt – jedenfalls vor Corona. Es ist/war überall bereits „too much“ und es wird/wurde nach noch mehr geschrien, das ist das, was mich so er/abschreckt…. und ich glaube leider nicht, dass von den „Massen“ der Warnschuss verstanden wurde…

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        • buchstabenwiese schreibt:

          Ach so, liebe Gesa. Das habe ich hier nicht so empfunden.
          Da wurden keine Waren besonders angepriesen. Kam mir jedenfalls nicht so vor. Es war einfach nur schön. 🙂 Büdchen an Büdchen, an die man vorbeibummeln konnte. Kaufen oder nicht kaufen, wie man halt mag.
          Da der Aachener Weihnachtsmarkt mitten in der Stadt ist, kann da auch kein Eintritt verlangt werden. Parkgebühren, die fallen da natürlich an. Parken in der Stadt halt …
          Wie gesagt, am Wochenende könnte ich das nicht empfehlen, da schiebt man sich nur durch den Markt. Platzangst vorprogrammiert. Zumindest vor Corona. Da der Aachener Weihnachtsmarkt sehr bekannt ist, fuhren hier natürlich auch Busse hin, von ganz Deutschland und von den Nachbarländern. Wo es schön ist, da wollen alle hin. 🙂 Die Kulisse mit dem Aachener Dom und dem Rathaus ist natürlich schon schön.

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        • GZi schreibt:

          Martina, hier gibt es viele Weihnachtsmärkte auf den Gütern, die verpachten Ihre Scheunen, ich denke, da sind die Standgebühren höher als möglicherweise in den Innenstädten…. zumindest vor Corona war das natürlich auch besonders attraktiv, weil es ja auch wetterunabhängiger war… und man hat drinnen und draußen und kann auch gleich den Weihnachtsbaum schlagen/mitnehmen – zum Teil war das wirklich toll stimmungsvoll und einer schöner als der andere – bis es dann für mich halt „kippte“….

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        • buchstabenwiese schreibt:

          Solche Weihnachtsmärkte kenne ich gar nicht, liebe Gesa.
          Aber ich mag ganz gerne die Weihnachtsmärkte, die draußen stattfinden und die die ganze Vorweihnachtszeit über bestehen. Da kann man dann auch mal an Tagen gehen, an denen es nicht so voll ist. 🙂 Hier gibt oder gab es zumindest auch den ein oder anderen kleineren Weihnachtsmarkt. Vor Corona. Meist finden die aber nur an einem Wochenende oder an ein paar Tagen statt. Wenn sie schön sind, dann knubbelt es sich dort. Einmal war ich hier im Nachbarort auf einem Weihnachtsmarkt, der war eher wie ein Trödelmarkt. Und da liefen ganz laut Schlager. Keine Weihnachtsmusik. Nix gegen Schlager, aber weihnachtlich war das nicht. Mir hat’s nicht gefallen. *lach* Der war jedes Jahr, aber ich war nur einmal dort. Nie wieder.

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