Türchen Nr. 2 – Weihnachten

Und schon darf das zweite Türchen geöffnet werden.

Los geht’s …

Weihnachten

Heißer Tee aus einer Tasse vom Weihnachtsmarkt meiner Heimat.
Der Duft von Zimt, Orangen und Nelken in der Luft.
Winterpunsch, der nach Weihnachten schmeckt.

Alle Jahre wieder rieselt leise der Schnee.
Weihnachtsklänge aus meiner Kindheit.

Erinnerungsfetzen.

Ein glitzernder Weihnachtsbaum.
Lametta fein säuberlich über die Hand meiner Mutter gelegt.
Ein Leuchten in ihren Augen.
Ein Summen auf ihren Lippen.

Momente des Glücks vergangener Tage.
Aufbewahrt in meinem Herzen.
Alle Jahre wieder sehe, höre und fühle ich sie.

Momente des Glücks.
Heute wie damals.

Das ist Weihnachten.

Martina Hildebrand, 2021

Was bedeutet für euch Weihnachten?

Ich wünsche euch von Herzen einen zauberhaften Tag voller Glücksmomente …

Martina Hildebrand

Über buchstabenwiese

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8 Antworten zu Türchen Nr. 2 – Weihnachten

  1. GZi schreibt:

    Ja, liebe Martina, so ist es, in der Erinnerung und im Herzen habe ich auch noch „Weihnachten“. Es macht mich sentimental, es sind schöne Erinnerungen, die immer mal wieder hochkommen, aber sie schaffen es nicht, bei mir dies (oder ein ähnliches) Gefühl im Jetzt zu bewirken. Ich schreibe auch bewusst nicht: „sie schaffen es leider nicht…“ weil ich nicht sicher bin, ob ich es wirklich bedauere, oder ob ich es nicht einfach in der liebevollen Erinnerung behalten und nicht mit der Gegenwart mischen möchte. D.h. nicht, dass es mir nicht fehlt oder ich es nicht gerne hätte, aber es ist eben nicht so und es würde mir mehr Sehnsucht und Melancholie bescheren als Freude. Dies bezieht sich nicht nur auf das Weihnachtsgefühl, es sind doch einige kleine und größere, und wichtige und bedeutendere Dinge, die mir fehlen, die ich aber nur sehr selten aufkommen lasse, weil es (zu) viel Kraft kostet, wieder in die Realität zu kommen…. Ganz viele liebe Grüße und für Euch drei eine zauberhafte Weihnachtszeit von Herzen!

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Ich verstehe, was du meinst, liebe Gesa. ❤
      Mir fehlen auch einige bedeutende „Dinge“, z.B. dass die ganze Familie zu Weihnachten zusammenkommt. Und auch ich bin immer mal wieder melancholisch. Und ich muss dabei natürlich auch ein wenig auf mich aufpassen. Aber das ist so, und das akzeptiere ich inzwischen bei mir.
      Speziell diese wunderbaren weihnachtlichen Erinnerungen an meine Mutter bewirken bei mir aber auch etwas anderes. Die Freude darüber, dass ich das so erleben durfte, wie es war, ist größer. Ich glaube, dass das weihnachtliche Gefühl meiner Mutter in mir weiterlebt. Das berührt mich auf eine wunderbare Weise. Vielleicht liebe ich die Vorweihnachtszeit deshalb so.
      Danke, dass du deine Gedanken und Gefühle mit mir geteilt hast. ❤ Das gibt mir sehr viel.

      Alles Liebe für dich,
      Martina

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  2. helago schreibt:

    Yepp, da werden Erinnerungen wach, wie ich als kleiner Steppke am Morgen ein Türchen an meinem Adventskalender öffen durfte. Eines Tages brachte mir meine geliebte Patentante aus der großen Stadt karlsruhe einen neuen Adventskalender mit. Hinter den Türchen gab es ein kleines Schokoladenstückchen. Darüber habe ich mich sehr gefreut.
    Vielen Dank für deine vorweihnachtlichen Blogeinträge. Das ist mein Adventskalender im Netz.

    Gefällt 1 Person

  3. Uta schreibt:

    Erinnerungen, vor allem an die Kindheit, gehören auch für mich zur Adventszeit dazu. Damals war es eine aufregend schöne Zeit mit Plätzchen-Backen, Strohstern-Basteln und mehr.
    Ich bin dankbar für diese (und andere) Kindheitserinnerungen, die mich auch heute noch positiv in die Welt schauen lassen.
    Lieben Gruß
    Uta

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  4. beaneu schreibt:

    Liebe Martina, ja die Adventszeit, besonders diese ist eine Zeit der Erwartung.
    Dem Wort „Warten“ hängt allgemein eher ein negativer Ruf an.
    Die Warteschlange im Einkaufsmarkt oder noch schlimmer die Warteschleife in der Telefonleitung sind nur einige Beispiele.
    Heute zeigten zwei Freundinnen in unserer WhatsApp Gruppe ein Foto von ihren frisch erblühten Amaryllis.
    Ich schrieb, dass meine Amaryllis noch nicht erblüht sind.
    Eine weitere Freundin schrieb daraufhin, dass sie auch noch warten „muss“.
    Da regte sich in mir etwas, es war die Erinnerung an ein gleichzeitig angenehmes und freudig kribbeliges Gefühl in mir, es war sozusagen „ein Gruß aus meinen Kindertagen“. Wie war es damals aufregend und spannend auf den Tag des Weihnachtsfestes zu warten. Die Luft hing voller Geheimnisse. Wenn der Tag gekommen war und die Geschenke ausgepackt waren hielt sich eine Zeit lang noch die Freude, aber der Zauber der Erwartung war verflogen.
    Ich schaute die noch geschlossenen und prall gefüllten Blütenknospen meiner Amaryllis an und mir wurde bewusst, dass die Zeit des Wartens für mich mindestens so reizvoll ist wie der Moment des Erblühens. Vielleicht ist die Zeit der Erwartung die schönste Zeit, weil sie diesen ganz besonderen Zauber enthält?

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Ja, liebe Beate, ich denke auch , dass die Zeit des Erwartens die schönste Zeit ist. Es heißt ja auch „Vorfreude ist die schönste Freude“.
      Bei mir war es als Kind auch so. Die Zeit vor Weihnachten war aufregend, spannend, geheimnisvoll. Ich konnte es auch kaum abwarten, endlich die Geschenke auszupacken, vielleicht das Christkind zu sehen. Und wenn der Tag da war, war alles so schnell vorbei.
      Daher liebe ich heute auch besonders die Vorweihnachtszeit. 😊
      Liebe Grüße,
      Martina

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