Sommerhitze und hungrige Mücken …

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Wo ist mein kreativer Geist hin? Und wo ist mein Tiefgang abgeblieben?
Vielleicht sind sie ins Sommerloch gefallen oder gar verdampft?

Zurzeit scheint mein Hirn wie eine klebrige Masse dahinzuwabbern, was kein Wunder ist, bei den Temperaturen in der letzen Woche.
Letzten Mittwoch hatten wir hier 35 Grad! 35 Grad!!!
Mal ehrlich, Leute, was soll ich hier auf dem Land, umgeben von Feldern, mit 35 Grad ohne Pool, ohne Meer und ohne Kühlraum anfangen?
Ich sage es euch:

Mich im dunklen Haus verbarrikadieren, mich hinsetzen und möglichst nicht bewegen. Denn Sitzen alleine ist bei den Temperaturen schon schweißtreibend.
Eine Hitzewelle nach der anderen erfasste mich am Mittwoch. Selbst unser Sonnenhund Felix war brav, weil es ihm zu anstrengend war, etwas auszuhecken.

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Gegen 21:30 Uhr war es draußen auch nur minimal kühler als drinnen – wobei das Wort kühl in diesem Fall der blanke Hohn ist. Aber man lässt ja nichts unversucht, um ein paar Grad weniger aushalten zu müssen. Mücken wissen das natürlich ganz genau und warten bereits auf eine blutige Mahlzeit.
Zehn Minuten hielt ich es auf der Terrasse aus, dann bin ich wieder ins Haus geflüchtet. Drei Mückenstiche an den Armen und einen am Fuß war das Resultat.

Die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag war eine Katastrophe. Unser Schlafzimmer liegt unterm Dach auf der Südseite … Mit einem Kühlakku im Arm, versuchte ich in diesem Brutkasten zu schlafen … Versteht sich von selbst, dass von draußen kein kühles Lüftchen hineinwehte, das mich ins Land der Träume trug … Das wäre ja auch zu schön gewesen.

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Vermutlich ist mein kreativer Geist zusammen mit dem Tiefgang an den Nordpol geflüchtet und dort festgefroren. Oder die beiden liegen irgendwo am Strand und philosophieren über Sandkörner, Wellen und Muscheln. Vielleicht bringen sie ja frischen Wind mit, wenn sie sich irgendwann wieder bei mir einfinden.

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Ich wünsche euch einen wunderbaren Start in eine angenehme und hoffentlich friedliche Woche,

doll caprihose wiese regenbogen Martina Hildebrand

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Über buchstabenwiese

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28 Antworten zu Sommerhitze und hungrige Mücken …

  1. wordsfromanneli schreibt:

    It can be brutal when there is no air-conditioning. And the mosquitoes on top of all that! Let’s hope the worst of the heat wave doesn’t last too long.

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  2. Beate Neufeld schreibt:

    Hahaha, Du nimmst es mit Humor. Das ist das Beste, was Du tun kannst! Ich kenne das nur zu gut, denn unsere Schlafräune befinden sich auch unterm Dach.
    Aber ein kalter Sommer wäre auch nicht schön.
    Sei herzlich gegrüßt von der Beate.
    P.S.: Die Kreativität braucht doch auch mal Urlaub, also lassen wir sie getrost ziehen, sie kommt ganz sicher topfitt wieder zurück. 😉

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Es bleibt einem ja nichts anderes übrig, liebe Beate. 🙂
      Nein, ein kalter Sommer ist auch nicht schön. Der viele Regen und dazu Gewitter, so wie wir es vorher hatten, das war auch nicht so toll. Da der Sommer hier oft verregnet ist oder eben zu heiß, bin ich auch kein Sommerfan. 🙂 Ich liebe den Herbst und den Frühling, mit Sonne und angenehmeren Temperaturen.
      Ja, die Kreativität kommt bestimmt wieder zurück und bringt jede Menge mit. 😉
      Liebe Grüße,
      Martina

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  3. claudi661 schreibt:

    Moin, 35 Grad?!…bei mir im Pott waren es 37!! Ich hab den ganzen Tag im Dunkeln gesessen. Tauwetter für Dicke. 😉 ich geh kaputt. Mal so unter uns. Es soll tatsächlich Menschen geben, die mögen das…. *kopfschüttel*… 25 Grad ist meine oberste Grenze. Ich kann auch schlecht einschlafen. Eine Mücke habe ich seit gestern auch im Schlafzimmer. 😦 LG Claudi

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    • buchstabenwiese schreibt:

      25 Grad wäre auch mein Favorit, liebe Claudi. 😉 Ich bin kein so richtiger Sommerfan. Meine Lieblingsjahreszeit ist der Herbst. Ich verstehe auch nicht, dass man 35 Grad mögen kann. Vielleicht wenn man am Meer wohnt, aber so … 🙂
      Mücke im Schlafzimmer, hilfe, da kann ich nicht eher schlafen, bis sie gefunden und zur Strecke gebracht wurde.
      LIebe Grüße zu dir,
      Martina

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  4. helago schreibt:

    Stell dir vor es ist Sommer und niemand merkt es… mein Wetterchen ist das auch nicht. Alles über 30 Grad brauche ich nicht wirklich…. Trotzdem habe gestern meinen inneren Schweinehund überwunden und bin auf Radl gesessen, nach 1,5 Jahren Pause… Und stell dir vor, bei uns im Kraichgauer Hügelland gibt zwar schweißtreibende Bergaufpassagen, die irgendwann in kühlende Abfahrten übergehen. Und beinahe wäre ich erfroren, so übel pfiff der Fahrtwind um mich herum…***LOL*** Ich habe übrigens die gleichen Schlafprobleme, trotz offenem Fenster im Schlafzimmer und in der Küche. Nur nützt das bei Windstille NIX!!! Da gibt es keinen Durchzug.
    Klar, dass Felix sich den Fließenboden zur Kühlung aussucht. Er ist schon ein cleveres Kerlchen.
    Ich sitze gerne auf meinem kleinen Balkon, aber dieser Hitze ist es nicht eben ein Vergnügen.
    Ein kleiner Tipp für dich: hole dir einen Eimer und fülle kaltes Wasser ein, dann die Füße rein und schon kühlt dein Körper ab.
    Alles gute für euch.
    Salut
    Helmut
    P.S. Nicht vergessen: drei wichtige Dinge – trinken, trinken, trinken. Ich habe gestern bei der Radltour 1,5 Liter „verbraucht“.

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Oh, du fährst wieder mit dem Radl, lieber Helmut? 🙂
      Erfroren? *lach* Das kann ich mir nun aber nicht vorstellen, auch wenn es glücklicherweise wieder etwas abgekühlt hat. 🙂
      Nee, bei Windstille hilft auch der Durchzug nichts. 🙂
      Danke für deine Tipps.
      Herzliche Grüße zu euch,
      Martina

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  5. minibares schreibt:

    Wir haben einen Tower-Ventilator,

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  6. einfachtilda schreibt:

    Sommer und Hitze mag ich schon, aber nicht diese andauernde Schwüle, die auch nachts noch herrscht und wir wohnen parterre, aber es geht kein Lüftchen.
    Mücken mögen mein Blut nicht 🙂

    Alles Liebe von Mathilda ❤

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Ich erinnere mich, du bist eigentlich ein Sommerliebhaber, liebe Mathilda. 🙂
      Ab und zu mag ich es auch, wenn es etwas wärmer ist, solange es nicht dauernd über 30 Grad ist, aber wie du schon schreibst, wenn es so schwül ist und nachts auch noch, nee, das finde ich eher zum Abgewöhnen. Wenn man sich nur noch im Haus aufhalten kann und nachts nicht schlafen kann, das finde ich blöd. Aber da können wir noch so jammern, das Wetter macht einfach, was es will. 🙂
      Wie praktisch. 🙂 Mein Blut scheinen die Mücken zu lieben. Mein Mann saß gleich neben mir und hatte keinen einzigen Mückenstich, während ich gleich vier hatte.

      Alles Liebe zu dir,
      Martina ❤

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  7. Eluin schreibt:

    Ich merke auch immer wieder: heiße Sommer sind nicht meins. Da gehe ich ungern raus und bleibe lieber drinnen. Unsere Wohnung ist zum Glück gut isoliert und Erdgeschoss, dass es wenigstens ein paar Tage kühler bleibt, aber mittlerweile sind wir drinnen auch bei über 25°C. Deine Kühlakku Idee ist lustig – da hat sich deine Kreativität verkrochen. Ich kann dich absolut verstehen. Dank Bach direkt neben uns lauern draußen auch diverse Mücken.

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Wenn Felix nicht wäre, dann würde ich an solchen Tagen auch nicht rausgehen, liebe Laura. 🙂 Aber ich muss ja.
      Wenn es so heiß ist, muss ich auch meinen Rythmus umstellen, dann müssen wir die Hunderunde früher gehen, weil es sonst für Felix und für mich nicht auszuhalten ist.
      Am schlimmsten finde ich es, wenn ich nachts vor Hitze nicht schlafen kann und dann auch noch morgens gleich fit für eine Hunderunde sein muss. Ich bin jemand, der morgens Zeit und am liebsten Ruhe braucht, um richtig wach zu werden. Bei meinem niedrigen Blutdruck brauche ich etwas, um in die Gänge zu kommen. Ich beneide ja die Leute, die wach werden und gleich vor Energie strotzen. So wäre ich gerne.
      Früher war ich ein richtiger muffeliger Morgenmuffel. Bloß nicht ansprechen. 😀 Das hat sich aber schon gebessert. Vermutlich weil ich nicht mehr um 6 Uhr aufstehen muss. 😀
      Das mit der Ruhe am Morgen kollidiert aber nun oft mit Felix‘ Lebendigkeit. Er will natürlich beschäftigt werden, während ich mich manchmal noch so bleischwer fühle. 🙂 Bei Pepper war das kein Problem, der war von Anfang an eher ein Langschläfer und die letzen Jahre ist er morgens nur schnell zum Pippimachen mit meinem Mann runtergegangen und hat sich dann wieder hingelegt. Ich konnte den ganzen Vormittag in meinem Büro schreiben, da lag der kleine Prinz noch im Bett. Pepper stand erst auf, wenn ich mit mittags (außer im Sommer natürlich) ihm spazieren ging. 🙂 Felix ist da anders, der will schon morgens beschäftigt werden. Kleiner Frühaufsteher. Wenigstens werden wir nun nicht mehr um drei oder halbvier geweckt, weil er Pippi muss. 🙂
      Aber nun bin ich irgendwie vom Thema abgekommen. 🙂 Macht nix.
      Alles Liebe,
      Martina

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      • Eluin schreibt:

        Macht wirklich nichts. Spannend zu lesen. Das mit dem früh aufstehen geht mir ähnlich. Ich bin froh, wenn ich etwas länger schlafen darf. Aber sehr interessant, wie unterschiedlich da auch Hunde sind. Ich wünsche dir einen schönen Tag!

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        • buchstabenwiese schreibt:

          Ja, tatsächlich, auch bei Hunden gibt es da Unterschiede. Uns hat man immer gesagt, das Pepper sich uns nur angepasst hätte. Wir hatten ja keine Vergleichsmöglichkeit, weil er unser erster Hund war. Klar, ein Hund passt sich schon etwas an, geht ja nicht anders, aber Pepper war von Anfang an eher ein Langschläfer. Er hat recht schnell durchgeschlafen. Da hatten wir von Anfang an keine Probleme mit. Im Gegensatz zu Felix. Er hat uns die ersten Wochen und Monate immer gegen drei oder halbvier geweckt, weil er raus musste. Danach hat er zwar wieder geschlafen, nach einem Versuch zu spielen 🙂 , aber auch nicht sooo lange. Eine Zeit lang mussten wir meistens gegen halbsieben oder sieben aufstehen. Mein Mann hat sich dann meist geopfert, auch am Wochenende, wenn er nicht arbeiten musste, weil es ihm leichter fällt, früh aufzustehen. 🙂
          Es hat lange gedauert, bis Felix etwas länger schlief. Mittlerweile schaffen wir es jetzt am Wochenende aber auch schon mal bis 8 Uhr. Hurra!! 🙂 Damit kann ich gut leben, ich mag nämlich auch nicht bis Mittag im Bett liegen. Aber dann muss er raus und es wird ihm auch langweilig. Dann macht er Terror im Bett.
          Insgesamt ist Felix viel anstrengender als Pepper es war, aber wir lieben ihn trotzdem sehr. ❤ 🙂
          Einen schönen Wochenanfang wünsche ich dir ❤ ,
          Martina

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        • Eluin schreibt:

          Das lieben ist auch das wichtigste. Klingt fast wie ein Kind 😊 Aber ich merke auch bei Katzen, dass die sehr unterschiedlich sind. Oft nur leichter zu ignorieren dank Katzentoilette. Wobei manche sich ziemlich lautstark bemerkbar machen können.

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        • buchstabenwiese schreibt:

          Ja, das ist wahr, liebe Laura. 🙂
          Ganz liebe Grüße zu dir. ❤

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  8. kowkla123 schreibt:

    Liebe Martina, ja, so ist es leider auch bei uns, einen guten Tag wünsche ich dir

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  9. lifetellsstories schreibt:

    Ich habe immer das das Gefühl, die Mücken warten regelrecht darauf, dass ich komme. Ich habe schon gar keine Lust mehr den Garten zu wässern, denn dann sind sie plötzlich alle da. Ich frage mich immer, warum sie nicht einmal zu jemand anders fliegen können. Aber irgendwie scheine ich auf sie anziehend zu wirken 😉 .
    LG
    Astrid

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  10. kowkla123 schreibt:

    endlich regnet es bei uns, schönen Mittwoch wünsche ich

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  11. Träumerle Kerstin schreibt:

    Und wir waren im Urlaub bei solch Temperaturen wandern :mrgreen: Nach 2 Stunden dann am Ziel angekommen mussten wir feststellen, dass das Restaurant geschlossen ist 😦 Und ich machte mir Sorgen um Johnny. Also pausiert und wieder zurück. Wasser hatten wir immer mit, aber es war dann alle. Wir haben es geschafft und brauchten für den Rest des Tages nichts mehr 🙂
    Liebe Grüße von Kerstin – und noch was: schickes Armband!

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Oh, das ist Übel, wenn man so weit wandert und das Zielrestaurant zu hat, liebe Kerstin. Besonders wenn es so warm ist und man sich schon auf eine Rast und eine Erfrischung freut. Ist uns im letzten Urlaub auch mal so gegangen. Die Hütte wurde renoviert, für den Wintersport. 😦 Wir haben uns dann auf einen Stein gesetzt und Rast gemacht. Wir haben auch immer was dabei, aber das ist bei den Temperaturen natürlich auch warm und nicht so erfrischend. 🙂 Und die Hunde brauchen bei der Wärme ja auch etwas Abkühlung. Aber bei uns war es nicht so warm wie bei euch, wir waren im September. Noch mit unserem Schatz Pepper. ❤
      Ich hoffe, ansonsten war euer Urlaub schön. Kann ich bestimmt in deinem Blog nachlesen. Ich gucke gleich mal vorbei, wenn ich schon mal den Luxus habe am Compi zu sitzen. 🙂
      Danke, ich mag das Armband auch sehr.
      Herzliche Grüße zu dir,
      Martina

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