Wie man Sterne entdeckt …

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„Wir brauchen die Nächte, um die Sterne zu entdecken.“

Höhnisch springt mir dieses arabische Sprichwort auf meinem Kalender ins Auge.
Bei mir ist es Nacht, finstere Nacht, obwohl draußen Tag ist, doch Sterne entdecke ich nicht. Wenn dicke Wolken am Himmel hängen, dann kann die Nacht noch so finster sein, dann sieht man eben keine Sterne. So, und nun?

Mein Blick fällt auf die Schnur, die über meinem Schreibtisch hängt. Da hängen tatsächlich Sterne dran! Wäre ich nicht so mies drauf, dann könnte ich darüber lachen.

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ICH habe die Sterne nämlich gestern Abend gebastelt, um meiner depressiven Stimmung entgegenzuwirken. Anschließend habe ich sie an die Schnur gehängt, damit der Kleber trocknen kann.

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Was sagt mir das jetzt?

Wir müssen uns die Sterne selbst basteln. wenn wir welche entdecken wollen. Wenn man sie allerdings in finsterer Nacht entdecken will, dann sollte man Streichhölzer in der Tasche haben.

doll(83) Martina Hildebrand

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45 Antworten zu Wie man Sterne entdeckt …

  1. einfachtilda schreibt:

    Gute Therapie, sehr schöne Sterne 🙂

    Alles Liebe für dich ❤ Mathilda

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  2. Anna-Lena schreibt:

    Momentan ist auch mir innerlich nicht wohl. Statt der Sterne zünde ich Kerzen an, deren Licht mich erwärmt und tröstet.

    Liebe Grüße
    Anna-Lena

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Ja, in manchen Situationen kann das auch ein wenig helfen und trösten, liebe Anna-Lena. Bei mir zurzeit nicht, denn hier ist nun überall Chaos, also brauche ich Ablenkung, um das Chaos mal nicht zu sehen, obwohl es da ist. Sterne basteln hilft da auch nur bedingt.

      Alles Liebe,
      Martina

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  3. Traveller schreibt:

    Liebe Martina,

    viel zu lange war ich nicht hier. Oder habe nur kurz geschaut aber nicht geschrieben.
    „Wir müssen uns die Sterne selber basteln …“ – klingt gut ! Ich hoffe, dass deine Sterne dir leuchten, einen Weg weisen aus der Dunkelheit.

    Alles Liebe für dich
    Uta

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  4. minibares schreibt:

    Bei Nacht kann man Sterne sehen, draußen. Es sei denn, die Wolken sind zu dicht. Du hast Recht. Aber ein Streichholz? Lieber eine Taschenlampe.
    Ich kann nicht mehr basteln.
    Also nutzen wir die Sterne, die wir haben.
    Deine sind wunderschön, mit den Knöpfen in der Mitte, eine wundervolle Idee, liebe Martina.
    deine Bärbel

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  5. kowkla123 schreibt:

    Stimmt, liebe Martina, einen guten Tag wünsche ich

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  6. GZi schreibt:

    Liebe Martina, ja, es ist ganz schön finster geworden um uns herum…. Wenn wir sie schon nicht sehen, wie sollen sie es dann schaffen, den Weg zu (be)leuchten? Ob selberbasteln oder ein Streichholz helfen und sei es nur als Symbolcharakter? Ich weiß es nicht, ich weiß nur, dass es mehr denn je nötig ist, dass ein gütiges Licht Liebe in die Herzen scheinen lässt, damit zumindest ein bisschen mehr Ruhe eingekehrt auf diese Welt und denen, die trauern, zweifeln, die ängstlich sind ein Zuversicht und Trost spenden. Mit hilft immer das Abendlied von Matthias Claudius, denn erfahre ich nicht täglich die Gewissheit: auch wenn wir nur die Hälfte der strahlenden Mondkugel sehn (oder keinen der abertausend Sterne), so weiß ich doch getrost, dass sie da da sind….. „Der Mond ist aufgegangen,
    Die goldnen Sternlein prangen
    Am Himmel hell und klar;
    Der Wald steht schwarz und schweiget,
    Und aus den Wiesen steiget
    Der weiße Nebel wunderbar.
    Wie ist die Welt so stille,
    Und in der Dämmrung Hülle
    So traulich und so hold!
    Als eine stille Kammer,
    Wo ihr des Tages Jammer
    Verschlafen und vergessen sollt.
    Seht ihr den Mond dort stehen? –
    Er ist nur halb zu sehen,
    Und ist doch rund und schön!
    So sind wohl manche Sachen,
    Die wir getrost belachen,
    Weil unsre Augen sie nicht sehn.

    Ich wünsche Dir viele Sterne zum Trost, mögen sie Dir hell leuchten bis in Dein Herz! ❤ :* Ganz viele liebe Grüße von mir und Anton – auch an den Pepper-Schatz….

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Danke schön, liebe Gesa, auch an Anton. ❤

      Mein Pepper-Schatz war zwischendurch ganz schön durch den Wind, weil hier so eine Hektik war. Das kann er gar nicht gut vertragen. Da klebte er so an mir, dass ich zu allem Mist auch noch dauernd über ihn stolperte. Und an dem Tag konnte ich das überhaupt nicht gebrauchen. *seufz*

      Ja, das ist wahr, es ist ganz schön finster um uns herum. Schlimm ist das. 😦
      Wenn dann aber so was wie mit dem Wasser bei uns passiert, ist man ganz schnell wieder bei sich selbst in der Realität angekommen und das Geschehen dort in der Welt rückt weiter weg. Da merkt man, dass man erst mal sein eigenes Leben in Ordnung bringen muss.
      Es gibt manchmal so Phasen, da scheint aber auch besonders viel Negatives zu passieren. Hier und dort und da, scheinbar überall. Das ist ganz schön deprimierend.

      Ob selber basteln und ein Streichholz helfen? Für meinen Wasserschaden sicher nicht, aber wenn man das mal als Metapher sieht, und meine Texte sind ja ganz oft auch so zu verstehen, dann kann ein Streichholz Licht symbolisieren und Licht gleich Hoffnung. Und Licht und Hoffnung, das können, nein müssen wir selbst "basteln". Nur wir selbst. Wir können etwas tun, um Licht, Liebe, Wärme, Hoffnung, Glaube in die Welt zu bringen. Und in der tiefsten Dunkelheit, kann schon ein einzelnes Streichholz sehr viel Licht geben. Soll heißen, auch im Kleinen, können wir Licht geben und Hoffnung. Und das finde ich gerade jetzt so wichtig.
      Ein Licht in dieser Dunkelheit fand ich gestern auch bei FB. Ika, eine FB-Freundin von mir hat etwas sehr Schönes erzählt, etwas von sehr viel Hilfsbereitschaft, das hat mir richtig gut getan. Ich hatte gleich den Gedanken, dass die Welt doch nicht nur schlecht ist, dass doch auch noch Gutes passiert. Denn ich möchte an das Gute glauben. Das brauchen wir jetzt. Zu lesen, dass es auch Schönes und Positives auf der Welt gibt, das ist u.a. das Licht in der Dunkelheit, das uns Hoffnung gibt.

      Das Lied ist wunderschön, das mochte ich schon immer gern.

      Danke für deinen lieben Kommentar. Auch das ist ein Licht in der Dunkelheit für mich. ❤

      Ganz liebe Grüße zu dir und Anton,
      Martina und Pepper-Schatz

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  7. Ilanah schreibt:

    Tolle Sterne und eine gute Idee damit gegen die Depression anzugehen.
    Ich schau dann immer in mein Glückstagebuch, manchmal hilft es, manchmal nicht.
    Dann denke ich, alles hat seinen Sinn, auch wenn ich ihn gerade nicht entdecken kann.
    Irgendwann werde ich ihn erkennen.

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Das Sternebasteln hat auch nur kurz geholfen, liebe Ilanah. Nicht immer hilft so was. Aber besser kurz als gar nicht, oder? Hm.

      Das mit dem Sinn … da tue ich mich oft schwer mit. Es gibt Dinge, da ist mir der Preis einfach zu hoch für den Sinn, der sich im Nachhinein rausstellt (oder auch nicht rausstellt).
      Ich finde sogar, manche Dinge dürfen einfach keinen Sinn haben, weil das … ach ich weiß gar nicht, wie ich das erklären soll … weil das einfach zu schlimm wäre, dass etwas passiert, nur damit etwas anderes dadurch geschieht/besser wird oder so. Das fände ich zu grausam. Dann wären manchmal einige Menschen wichtiger als andere.
      Manche Dinge (nicht alle) möchte ich lieber so sehen: Sie passieren einfach. Punkt.

      Na ja, wenigstens ist der Sinn bei dem Keller unter Wasser eindeutig. Im Keller (und nicht nur da) ist viel zu viel Ballast, der verborgen auf die Seele drückt. Man weiß genau, dass man da irgendwann mal aufräumen muss und vieles entsorgen muss. Jedes Mal, wenn ich in den Keller ging, wurde mir bewusst, dass ich keine Kraft habe, dass ich es einfach nicht schaffe, mein Leben in Ordnung zu bringen.
      So vergehen die Jahre, aber man hat einfach nicht die Kraft, sich dem zu stellen. Mit dem Wasser wird man dann gezwungen. Auch jetzt habe ich nicht die Kraft, mein Mann im Prinzip auch nicht, aber nun haben wir keine Wahl. Irgendwann, dann werden wir vielleicht sagen, dass es gut war, dass es so gekommen ist. Vielleicht aber auch nicht. Im Moment weiß ich ja noch nicht, was da noch auf uns zukommt und das beunruhigt mich.

      Liebe Grüße,
      Martina

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      • Ilanah schreibt:

        Ich kann dich gut verstehen. Ein bißchen was tun ist besser als gar nichts, ja, das stimmt.

        Was den Sinn angeht, kann ich für mich sagen, dass für mich im Nachhinein immer alles einen Sinn hatte, es gibt nicht nur eine Seite bei allem.

        Ich habe sehr sehr viele schlimme Erlebnisse gehabt, da sah ich lange keinen Sinn, es war einfach nur grausam, mit reichlich zeitlichem Abstand und mit Hilfe einer superguten Therapeutin konnte ich dann doch auch die andere Seite der Medaille sehen.

        Ich möchte gerne dahinkommen, dass ich diese andere Seite sehen kann, wenn ich mittendrin stecke, das gelingt mir noch nicht. Aber die Abstände bis ich es erkennen kann, die werden immer kürzer.

        Was den Keller und die Aufräumarbeiten angeht, wäre es nicht eine Option, wenn ihr euch eine Firma oder einen Handwerker nehmt, der alles erledigt, das Räumen, das trocknen, das ausbessern? Quasi als Entlastung und Geschenk für euch selbst?
        Ich habe es mir gegönnt bei all den Wasserschäden, allein wäre ich verzweifelt.

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        • buchstabenwiese schreibt:

          Ich habe es aufgegeben überall einen Sinn drin sehen zu müssen. Manche Dinge ergeben für mich einen Sinn und andere nicht. Die passieren einfach. Wie gesagt, ich tue mich schwer damit, dass schlimme Dinge passieren, nur damit auf der anderen Seite was Gutes herauskommt. Ich kann das nicht erklären, aber es käme mir in manchen Dingen nicht richtig vor so eine Art Tausch darin zu sehen. Was aber nicht heißt, dass ich im Nachhinein nicht auch hier und da Gutes entdecken kann, dass dadurch entsteht. Das hat für mich aber nichts mit Sinn zu tun.
          Da geht aber sicher jeder anders mit um. Vielleicht kommt es auch darauf an, um was es dabei geht.

          Eine Firma oder einen Handwerker … hm … das ist leider nicht im Budget.
          Es ist aber auch so, dass das Räumen im Moment kein anderer erledigen kann, weil ja keiner anderer entscheiden kann, was ganz wegkommt und was bleibt. Meine Schwiegermutter hat mir aber heute sehr geholfen. Ansonsten wäre Hilfe bei allem natürlich schon schön. Was das Trocknen und Ausbessern angeht, da wohnen wir ja zur Miete in dem Haus, da müsste der Vermieter eigentlich entscheiden, was da gemacht werden soll. Mal sehen, was der sagt.
          Ja, alleine kann man da auch verzweifeln. Mir geht es gerade überhaupt nicht gut. Aber irgendwie muss ich da durch.

          Liebe Grüße,
          Martina

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        • Ilanah schreibt:

          Dann muss der Vermieter auf jedenfall die Versicherung einschalten, die schickt dann eine Firma, die das Trocknen veranlassen wird. Ebenso das Beseitigen der Schäden.

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        • buchstabenwiese schreibt:

          Informiert hatten wir den Vermieter gleich am ersten Tag, in seinem Auftrag haben wir dann die Heizungsmonteure angerufen, die erst mal die Ursache für das Wasser beseitigt und die Heizung wieder repariert haben. Ich hoffe, dass der Vermieter seine Versicherung informiert hat. Vielleicht erfahren wir da heute mehr.
          Morgen werden wir einiges zur Müllkippe bringen, da bekommen wir zum Glück Hilfe aus der Familie.
          Aber alles, was mit dem Gebäude zu tun hat, ja, das müssen dann sowieso Fachleute machen, denke ich.
          Danke übrigens für deine Informationen. ❤

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        • Ilanah schreibt:

          Das hört sich doch gut an. Da lichtet sich das Chaos nach und nach.
          Stressig und nervig ist es trotzdem. Ich bin jeden Morgen froh, wenn ich kein Wasser hier in meiner Wohnung sehe. Mein Blick geht schon automatisch zur Decke, um zu schauen, ob da Wassertropfen dran hängen 🙄

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        • buchstabenwiese schreibt:

          Auf solch eine Art „Wasserbombe“ zu sitzen ist ja auch nicht gerade der Hit.
          Wir haben mit so was überhaupt gar nicht gerechnet.

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        • Ilanah schreibt:

          Ja, angenehm ist das nicht. Ich wohne im Erdgeschoss, da kommt das leider öfter vor, unser Haus ist schon alt, das Rohrsystem auch, und die anderen Nachbarn über mir, die kümmern sich nicht drum, weil ja die Versicherung zahlt, wenn es einen Schaden gibt. Aber die Leidtragenden sind eben die, die unter ihnen wohnen, in diesem Fall ich.
          Als ich vor 13 Jahren hier einzog,habe ich damit auch nicht gerechnet.

          Ich drück euch die Daumen, dass es schnell über die Bühne geht.

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        • buchstabenwiese schreibt:

          Danke schön. ❤

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  8. Deine Christine! schreibt:

    Wie schön !!! Da bekommt man doch gleich gute Laune.. 🌟🌟🌟🌟

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  9. zentao schreibt:

    Taschenlampe ist besser…(:- ))
    Liebe Grüsse zentao

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  10. kowkla123 schreibt:

    danke für den Tipp, mein Gruß zum Wochenende

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  11. Träumerle Kerstin schreibt:

    Sind die Sterne dann alle für Dich oder verschenkst Du sie auch zu Weihnachten? Eine schöne Idee, die Knöpfe finde ich witzig.
    ich habe eine Idee zum Basteln, aber bei Dauerregen komme ich nicht zum Sammeln von Rinde und Zweigen. Muss ich mich eben noch ein wenig gedulden und derweil Socken stricken 🙂
    Liebe Grüße von Kerstin.

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Da habe ich mir noch gar keine Gedanken drüber gemacht, liebe Kerstin. Ich habe einfach drauflos gebastelt, wie immer. 🙂 Vielleicht hänge ich ein paar an den Tannenbaum, bei mir ist ja einiges durch das Wasser kaputt gegangen. Sind aber bestimmt auch schön, um sie an ein Geschenk zu hängen.
      Da das eine Bastelpackung ist, die Idee mit den Knöpfen stammt also leider nicht von mir 🙂 , sind da noch viel mehr Sterne, die ich basteln könnte. Mal sehen, wenn ja, dann verschenke ich bestimmt auch welche. Weiß nur noch nicht an wen. 🙂

      Das Ergebnis aus Rinde und Zweigen zeigst du uns aber bestimmt auf deinem Blog, oder? Bei uns scheint übrigens die Sonne. Ich schicke mal ein paar Sonnenstrahlen zu dir rüber, damit du sammeln kannst. 🙂

      Liebe Grüße,
      Martina

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  12. kowkla123 schreibt:

    wie ich erlese, ist es wieder ok und Peper ist auch gut drauf, Sterne schauen, tut auch mal gut, schönen Sonntag für dich

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  13. Monika schreibt:

    Ohhhhh wie schön sind Deine Sterne …

    Möge ein Stern am Himmel von heute an Dein Leben hell erleuchten, alles Dunkle für Dich aufhellen und Deine Seelenbatterie aufladen … ❤

    Liebe Grüße an Dich,
    Monika

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  14. kowkla123 schreibt:

    Liebe Martina, es wird alles gut, eine gute Woche wünsche ich

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Immer her mit den Buchstaben. :-) Danke schön. ♥

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