Was wäre, wenn …

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„Pass auf, mit welchen Augen du die Welt betrachtest, denn die Welt wird genau so aussehen, wie du sie ansiehst.“
Sergio Bambaren, a
us: „Die Zeit der Sternschnuppen“ 

Als ich dies letzte Woche gelesen habe, gingen mir ein paar Gedanken durch den Kopf.

Ich fragte mich:

Was wäre, wenn wir die Welt als großen Abenteuerspielplatz betrachten würden? 

Wären „Probleme“ dann Abenteuer?
Würden „Talfahrten“ Spaß machen?
Würden wir uns voller Vorfreude immer wieder anstrengen, den höchsten Punkt zu erreichen, nur um uns erneut lachend in die Tiefe fallen zu lassen?
Würden wir „Hindernisse“ hinaufklettern, nur weil uns das Klettern Spaß macht?
Würden wir mit unseren „Spielkameraden“ lachen, ihnen zeigen, wie es geht, und ihnen helfend unsere Hand reichen, weil alleine Spaß haben nur halb so schön ist?

Oder:

Was wäre, wenn wir unsere Welt als den wunderbarsten Ort des Universums betrachten würden, als Ort voller Wunder und Schönheit, als Geschenk des Himmels?

Würden die Sterne uns des Nachts zublinzeln?
Würde die Sonne uns morgens anlächeln, auch wenn sie sich hinter den Wolken verbirgt?
Würden Bäume uns Atem spenden, damit wir leben, lieben und lachen können?
Würde Regen unseren Durst stillen und die Erde fruchtbar machen?
Würden Blumen uns zum Lächeln bringen?
Würde die Schönheit des Meeres uns beleben?
Würde der Anblick mächtiger Berggipfel uns Kraft geben?
Würden andere Menschen uns das Gefühl geben, nicht alleine zu sein?
Würden wir mit dieser Welt achtsam umgehen, weil es schön ist, in ihr zu leben?

„Begreife, was du vor dir siehst, und das Verborgene wird dir offenbar werden.“
Sergio Bambaren, aus „Die Zeit der Sternschnuppen.“

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Ich werde dann mal der Sonne durch die Wolken zulächeln und den Regen liebevoll umarmen. 

Euch wünsche ich einen traumhaften Wochenanfang und eine wunderbare Sicht auf die Welt.

Martina Hildebrand

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Über buchstabenwiese

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55 Antworten zu Was wäre, wenn …

  1. Träumerle Kerstin schreibt:

    Du hast wunderbare Gedanken liebe Martina. Und ich weiß gar nicht, was ich dazu noch ergänzen soll.
    Das Leben als Abenteuer, unser Umfeld der Spielplatz. Ich habe eben Schnee geschoben, das ist doch fast wie im Sand buddeln. Statt einem Schneemann könnte ich eine Sandburg bauen.
    Suchen wir jeden Tag nach einem Stück Abenteuer in unserem Alltag!
    Liebe Grüße von Kerstin.

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Danke schön, liebe Kerstin. 🙂

      Ich würde gerne einen Schneemann bauen. Doch hier ist kein Flöckchen Schnee zu sehen. 4 bis 5 Grad. Nicht kalt genug für Schnee, aber trotzdem kalt. Na ja, ich könnte mir ein Schloß in den Wolken bauen. 😉

      Herzliche Grüße,
      Martina

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      • Anna-Lena schreibt:

        Was wäre, wenn ich dir unsere heutigen Schneemassen schicken würde und deine ganze Straße voller Schneemänner stände… 🙂 .
        Sonne, Wolken und Regen sind Musik in meinen Ohren. Hier schneit es ohne Unterlass schon den ganzen Tag… 😦 .

        Liebe Grüße
        Anna-Lena

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        • buchstabenwiese schreibt:

          Oh eine ganze Straße voller Schneemänner. Cool. 🙂 Ein Schneemännerparadies. Hach, ich stelle mir das gerade vor. Das sicht toll aus. 🙂
          Sonne möchte ich auch gerne dazu. 🙂 Kann ich leider auch nicht mit dienen.
          Nur diese dunklen Wolken und der doofe Regen, so ungemütlich bäh … nee, da würde ich gerne mal einen Tag tauschen. Einen Tag lang schneien (natürlich an einem Tag, an dem keiner von uns Autofahren muss :mrgreen: ), ja, das wäre schön. Und am nächsten Tag Sonne. Das gäbe doch tolle Bilder. 🙂

          Liebe Grüße,
          Martina

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        • Anna-Lena schreibt:

          Ich trete dir gerne de morgigen Tag ab. Ich muss früh los und ich ahne Schlimmes 😯 .
          Hab einen rutschfesten Tag, liebe Martina 😉 .

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        • buchstabenwiese schreibt:

          Ich würde ihn nehmen, liebe Anna-Lena. 🙂
          Bei uns herrscht keine Gefahr zu rutschen. Es sind gerade 4 Grad und hah, die Sonne scheint tatsächlich. Zumindest im Moment. 🙂
          Aber du, pass gut auf dich auf. Rutschige Straßen und Gehwege sind nicht so super.
          Liebe Grüße,
          Martina

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  2. Sadie schreibt:

    Hallo
    Habe soeben deinen Blog entdeckt, gefällt mir sehr gut, der letzte Post ist ansprechend, er spricht mir aus der Seele und das Bild ist klasse.
    Ich wünsche dir einen stressarmen Wochenbeginn mit viel Sonnenschein.

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  3. Beate Neufeld schreibt:

    Liebe Martina,
    ich bin sehr berührt wie Du diese so lebenswichtige Wahrheit so treffend schön in Worte gekleidet hast !!!
    Das Foto gefällt mir übrigends sehr gut und es passt wunderbar zum Text.
    Ganz liebe Grüße von:
    Beate

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  4. einfachtilda schreibt:

    So viele wertvolle Gedanken,die mache ich mir nicht,das gestehe ich.:-( *schäm*

    GLG Mathilda ♥

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  5. twinsie schreibt:

    Welch einfühlsame Worte und Gedanken. War heute bei eisiger Kälte, viel Schnee und Sonnenschein im *Märchenwald* spazieren und hab wieder gespürt , wie wunderschön das Leben auch sein kann.

    Liebe Grüße zu dir
    Eva

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  6. helago schreibt:

    Liebe Martina,
    ich kannte bisher weder den Autor noch das Buch. Nun habe ich mich ein wenig schlau gemacht und stelle fest: nur mit dem Herzen liest man gut.
    Die Bäumen würden uns nicht nur Atem spenden, sondern KRAFT – viel KRAFT sogar. Hast du schon mal einen Baum umarmt? Nein, das meine ich nicht als esoterischer Hokospokus – sondern als Kraftquelle. dazu solltest du den Baum auch fragen und du solltest dir keinen kranken Baum auswählen. Vielleicht nicht gerade zu dieser Jahreszeit, denn da ist es erforderlich, dass sie alle Kräfte selbst benötigen. Ich denke im Frühjahr ist das sicher machbar.
    Ich wünsche euch eine gute Zeit.
    Salut
    Helmut

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Lieber Helmut,
      mein erstes Buch von diesem Autor war „Der träumende Delphin“. Herr Buchstabenwiese hatte es mir damals geschenkt. 🙂 Und zurzeit habe ich „Ein Strand für meine Träume“ wieder hervorgekramt.

      Ich bin nicht sicher, ob ich schon mal einen Baum so richtig umarmt habe, aber so was ähnliches. Die ganzen Bedingungen dazu kannte ich aber noch nicht. 🙂
      Als Kind war ich viel von Bäumen umgeben, ich wohnte sozusagen im Wald. Nein, nicht im Wald, aber gleich gegenüber. Das vermisse ich manchmal.

      Danke schön, ich wünsche dir auch eine gute Zeit.
      Herzliche Grüße,
      Martina

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  7. wordsfromanneli schreibt:

    Very nice, thoughtful post, Martina.

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  8. minibares schreibt:

    Liebe Martina,
    was für schöne Gedanken du niedergeschrieben hast.
    Sterne blinzeln uns doch zu, Blumen lassen mich immer wieder lächeln, wir versuchen, die Welt achtsam zu behandeln.
    Ganz liebe Grüße ♥
    deine Bärbel

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  9. Anna schreibt:

    Immer wieder so viele wunderbare Gedankenanstöße bei dir! Habe das neulich in ein wenig abgewandelter Form gelesen. Was wäre, wenn die Welt einfach nur ein Versuchslabor wäre und irgendwer beobachtet uns bei unserem Treiben? Die Idee war interessant, aber der Gedanke an ein Versuchslabor gefiel mir nicht. Aber ein Abenteuerspielplatz? Das hat was… Ich werde mal darüber nachdenken! 🙂

    Alles Liebe!
    Anna

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  10. nixe schreibt:

    Liebe Martina,
    was wäre, wenn wir uns alle so benehmen würden wie du dort aufzählst?
    Wir leben in einem Paradies, nur muß man es sehen wollen.
    Ich bin beeindruckt von deinen Worten…wunderbar.
    Du sprichst mir aus der Seele.
    ♥liche Grüße
    von der Nixe

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  11. Emily schreibt:

    Liebe Martina,
    ich danke dir, für das Erinnern. Ja, die Sterne haben mir gerade zugeblinzelt. Da bin ich mir ganz sicher.
    Und meine Welt ist gerade genau so, wie du sie beschreibst!
    Eine tolle Kombination von Text und Bild übrigens! Ein sehr schöner Beitrag!

    Alles alles Liebe, Emily

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  12. kowkla123 schreibt:

    Liebe Martina, einen schönen Donnerstag für dich

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  13. Marion schreibt:

    Liebe Martina,

    ich glaube, dass wir uns diesen Abenteuerspielplatz hier so ausgesucht haben, mit all den Herausforderungen darin, an denen unsere Seele wachsen kann. Nur neigen wir dazu, uns allzu fest mit den äußeren Gegebenheiten zu identifizieren – was bei Schwierigkeiten und manchen Problemen ja kein Wunder ist – und übersehen dann das große Ganze, dass es ein Spiel ist, in dem wir für eine gewisse Zeit mitspielen.

    Zwischen all den Schwierigkeiten immer wieder spüren, dass das wahr ist, was du beschreibst, das ist für mich das Salz in der Suppe, die Freude im Alltag, das Wissen, das mich trägt.

    Alles Liebe
    Marion

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Liebe Marion,

      ja, an Herausforderungen wachsen wir. Obwohl ich mich ehrlich gesagt nicht immer so fühle. Vielleicht kommt das ja noch. Wie heißt es so schön? Am Ende wird alles gut, und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht zu Ende. 🙂

      Alles Liebe für dich,
      Martina

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    • Marion schreibt:

      Das ist gut gesagt 🙂
      Was denkst du, wie ich mich manchmal fühle. Wie mitten in der Quetschpresse des Lebens. Aber die Highlights dazwischen gibts halt auch, wo sich ein Sinn erschließt und ein Aha. Und weiter… Und solange es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende ❤

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  14. kowkla123 schreibt:

    Hallo, liebe Martina, schönen Freitag wünsche ich dir

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  15. frieda schreibt:

    Hallo Martina,
    alsooooo, ich würde mal saaagen: Da hast du ziemlich ins Schwarze getroffen!!! Ja, so in der Art wird es dann sein. Wunderbar beschrieben. Ja, genau so.
    Das ist ja im Grunde auch der Sinn des Lebens, dass es sich ***so*** ereignet. Der ganze negative Zirkus, der sich inzwischen hier auf diesem Globus ereignet, ist auch mehr ein Ausrutscher – und seine Frist ist wohl irgendwie abgelaufen… jedenfalls werden immer mehr Leute dieser Beklopptheiten überdrüssig und wollen wieder das „Normale“ – das *wirklich* Normale… eben das, was du da beschrieben hast…
    Grüssle, frieda

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  16. Beate Neufeld schreibt:

    Liebe Martina,
    darf ich diesen Text, mit Deinem Namen versehen versteht sich, an die Menschen in meinem Entspannungskurs, der jede Woche ein anderes Thema als Impuls zur Achtsamkeit enthält, weitergeben.? Er ist einfach wunderbar formuliert zum Thema: Blickwinkel verändern.
    Liebe Grüße von : Beate

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  17. Gabi schreibt:

    Wunderschöne Gedanken, die Du hier niedergeschrieben hast. Unsere Welt ist eigentlich ein wunderbarer Ort. Leider wird vieles davon oft von hässlichen und traurigen Dingen zugedeckt. Da fällt es oft schwer, das Schöne zu sehen.
    Liebe Grüße
    Gabi

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Danke schön, liebe Gabi.
      Ja, du hast schon recht, dass Vieles von hässlichen und traurigen Dingen zugedeckt wird. Es ist aber auch so, dass es uns seltsamerweise „leichter fällt“, das Hässliche und Traurige zu sehen, statt das Schöne. Doch Beides ist da. Auch mal einen Blick auf das Schöne zu richten, das tut unserer Seele gut. ♥

      Liebe Grüße,
      Martina

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      • Gabi schreibt:

        Ich weiß. Aber ich weiß halt auch nicht, warum das so ist. Ist das irgendwie eine gewisse „Wehleidigkeit“?
        Auch wenn es oft nicht leicht fällt, ich werde mich bemühen, mehr das Schöne zu sehen.
        Liebe Grüße
        Gabi

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        • buchstabenwiese schreibt:

          Ich weiß nicht, liebe Gabi.
          Wehleidigkeit klingt so negativ. Ich würde mir niemals ein Urteil darüber erlauben, ob du wehleidig bist oder nicht. So etwas ist so schnell gesagt. Aber ich weiß doch nicht, wie es in deiner Seele aussieht, wie traurig du wirklich bist und was alles passiert ist, was dich verletzt und enttäuscht hat, warum es dir so schwerfällt auch das Gute zu sehen. Aber es ist schön, wenn ich dich ab und zu dazu bringen kann, auch mal positiv zu denken oder mal in die andere Richtung zu gucken, wo es etwas Schönes zu sehen gibt. ♥
          Und wenn du das immer öfter tust, dann wird ja vielleicht ein bisschen Gewohnheit daraus, auch das Gute zu sehen. 🙂

          Herzliche Grüße,
          Martina

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        • Gabi schreibt:

          Das mit dem traurig sein wechselt halt immer wieder mal. Oft sind es doch auch wieder äußere Einflüsse, die mich dazu bringen. Wenn wieder mal dauernd alles schief geht oder immer wieder irgendwas ist. Dann fang ich zum nachdenken und grübeln an und alles nimmt halt seinen Lauf.
          Und ich denke, ich bin mit dem älter werden schon auch „wehleidiger“ geworden. Früher habe ich so manches etwas leichter weggesteckt.
          LIebe Grüße
          Gabi

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        • buchstabenwiese schreibt:

          Niemand ist immer glücklich, liebe Gabi. Jeder hat mal einen schlechten Tag oder auch mal eine schlechte Phase, das ist normal.

          Ich würde dich trotzdem nicht als wehleidig bezeichnen. Ich sehe das eher so, dass du eine Tendenz zum Negativdenken hast. 🙂 Möglicherweise, weil viele Dinge in der Vergangenheit passiert sind, die dich so enorm runtergezogen haben und dir viel an Unbeschwertheit und Kraft genommen haben. Hinzu kommt deine Krankheit. Passiert jetzt irgendwas, dann bist du gleich extrem niedergeschlagen. Das kann ich gut verstehen.

          Ich selbst bin vom Grundsatz her eher ein Sonnenschein, glaube ich, dennoch haben die Ereignisse in der Vergangenheit, die so heftig über mich hereingebrochen sind, mir davon auch eine Menge geraubt. Ich habe auch Tage, Phasen, in denen mich Kleinigkeiten so runterziehen können, dass für mich in dem Moment die ganze Welt in grau-schwarz getaucht ist. So, als würde nie mehr alles gut werden können. Ich brauche dann eine Weile, um mich davon wieder zu erholen. Das kann ein paar Stunden sein, einen Tag andauern oder im schlimmsten Fall sogar eine depressive Phase nach sich ziehen. Ich denke, bei mir liegt es auch daran, dass es – neben den Dingen, die eigentlich abgeschlossen sind, etwas gibt, dass schon viele Jahre andauert, meine Kraft aber enorm begrenzt ist. Das macht es so schwierig aus dieser Situation herauszukommen. Entschuldige, dass ich hier etwas kryptisch schreibe, aber das ist nichts, über das ich öffentlich schreiben möchte.
          Da in mir aber trotz allem noch irgendwo eine Kraft ist, die daran glauben kann, dass alles gut werden kann, versuche ich immer wieder mich aufzurichten und das Gute zu sehen. Da man das Gehirn ja auch darauf trainieren kann, anders zu denken, was wissenschaftlich bewiesen ist, versuche ich das, wann immer es mir möglich ist.
          Wenn es mal nicht so funktioniert, ja das kommt vor, dann ist es so. Aber am nächsten Tag ist ein neuer Tag und ich kann wieder von vorne anfangen. Es ist normal, dass immer wieder mal etwas passiert, was nicht so toll ist. Etwas, das uns auch mal runterzieht. Ich denke manchmal, dass der einfachste Weg ist, das so anzunehmen (was mir bei weitem nicht immer gelingt!) und es vorüberziehen zu lassen. Eine gewisse Gelassenheit. Die wünsche ich mir für mich. 🙂

          Ganz liebe Grüße zu dir,
          Martina

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        • Gabi schreibt:

          Liebe Martina,
          ich wollte Dir schon lange auf diesen Kommentar antworten, aber immer kommt was dazwischen. – Wir haben uns darüber ja eh auch schon anderwertig ausgetauscht.
          Ich möchte mich aber auf jeden Fall für Deine netten und meist sehr aufbauenden Worte bedanken.

          Und natürlich verstehe ich, dass Du hier nicht alles preis gibst. Das mach ich ja auch nicht. Nicht alles ist für die Öffentlichkeit geeignet, bzw. es geht nicht jedem etwas an.

          Ja, ich hab immer schon etwas zum Negativen geneigt, aber nur hat sich das alles im Laufe der Jahre verstärkt, bzw. mehr mein Leben eingenommen.
          Noch vor einigen Jahren war ich eigentlich meist gut drauf, fröhlich, unternehmungslustig und bei jedem Spaß dabei. So genau weiß ich eigentlich auch nicht, wieso sich das geändert hat.
          Natürlich hab ich auch viele „schlechte“ Sachen erlebt, aber ich denke, nichts Schlimmeres, als viele von uns. Wenn ich da an meine Schwester denke, die zwei wirklich sehr schlimme Ereignisse in ihrem Leben hatte und sie aber noch immer ein lebensbejahender und fröhlicher Mensch ist. Ich wäre daran komplett zerbrochen.

          Aber Du hast recht. Man kann sich eigentlich nur bemühen, so manches vorbeiziehen zu lassen und auch etwas gelassener hinnehmen. Das das manchmal schwierig ist, weißt Du ja selber auch.

          Ich hoffe, es geht Dir wieder ein bisschen besser.

          Liebe Grüße
          Gabi

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        • buchstabenwiese schreibt:

          Ja, ein bisschen besser geht es, zumindest heute. Danke. Ich habe auch endlich wieder einen Beitrag geschrieben. Hurrah. 🙂

          Hm, nichts Schlimmeres als andere… Ja, ich denke jeder hat so sein Päckchen zu tragen, der eine mehr, der andere weniger.
          Ich finde aber nicht, dass man so etwas wirklich vergleichen kann/sollte, ob der eine Schlimmeres erlebt hat, als der andere. Wir sollten uns nicht mit anderen vergleichen. Na klar gibt es Dinge, die sind eindeutig schlimmer als andere. Doch selbst, wenn zwei Menschen genau das gleiche Schicksal erleiden, so kann es sein, dass es den einen völlig aus der Bahn wirft, er daran verzweifelt, während der andere sich irgendwann wieder aufrappelt und es ihn am Ende stärker macht. Es ist schwierig, da etwas zu vergleichen oder gar zu urteilen. Wir Menschen sind verschieden. Manche sensibler als andere.
          Meinen Schmerz empfinde ich, egal, ob andere mit der gleichen Situation „besser“ umgehen würden als ich.

          Ich wünschte mir soooo oft, dass ich manchmal anders auf etwas hätte reagieren können, es hätte besser machen können. Das ich mich von manchen Dingen nicht so hätte kaputtmachen lassen, ich mich besser hätte abgrenzen können, aber ich bin ich. Ich nehme manche Dinge tragischer als andere, bin schneller verletzt, dafür schaffe ich es aber auch, etwas besonders schön und gut zu empfinden.
          Mein ehemaliger Chef hat mal zu mir gesagt, ich sollte gefühlsmäßig nicht so weit nach oben und unten „ausschlagen“ (wenn man sich jetzt eine Kurve vorstellt, ein Auf und Ab. 🙂 ), das wäre besser für mich. Aber ich bin nun mal so, wie ich bin. Das macht mich aus.
          Ich kann grenzenlose Freude empfinden und in so vielen Dingen das Gute und Schöne sehen, was längst nicht jeder kann, dafür kann ich aber auch ganz tief fallen und das Gefühl haben, das alles zu Ende ist.

          Wir können an uns arbeiten, aber ich glaube nicht, dass wir aus uns ganz andere Menschen machen können. Vielleicht hilft es schon, uns selbst zu akzeptieren (auch unseren Schmerz) und uns selbst zu achten, uns nicht als schlechter wahrzunehmen, weil andere besser damit umgehen können, als wir. Uns ein bisschen mehr lieb haben. Vielleicht würden wir uns dann schon besser fühlen. 🙂
          Und ja, ein wenig Gelassenheit, darin können wir uns üben. Ja, ich weiß, wie schwer das ist. Es wird uns nicht immer gelingen, aber vielleicht gelingt es uns, die Nicht-gelassen-sein-Phase zu verkürzen. 😉 Dann haben wir schon viel gewonnen.

          Es freut mich sehr, dass du meine Worte als aufbauend empfindest. So möchte ich sein. Und es freut mich sehr, dass du dich so wunderbar mit mir austauschst. Das ist das, was ich brauche. Ob du es glaubst oder nicht, mir hilft das sehr.

          Liebe Grüße,
          Martina

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        • Gabi schreibt:

          Liebe Martina,
          ich möchte mich hierzu nochmal kurz melden.
          Nochmals vielen Dank für Deine Worte.
          Und ja, Du hast recht. Jeder Mensch ist nun mal so, wie er ist. Ich habe es bei vielen Dingen schon öfter probiert, mich zu ändern, aber es ist mir nie wirklich gelungen. Man kann nun mal sehr schwer aus seiner Haut raus.
          Was ich mir nur von mir selber doch wünschen würde, dass ich die schönen Momente besser genießen könnte, ohne dass ich mir selbst dann schon wieder Gedanken machen würde, was wieder an Negativem kommen wird oder kommen könnte.
          Ich hatte zwar immer schon etwas die Neigung dazu, aber lange nicht so schlimm, wie in den letzten Jahren. Zumindest konnte ich früher schöne Zeiten unbeschwerter genießen. Und das hätte ich gerne wieder.

          Du musst aber hierauf oder auch bei den anderen Kommentaren nicht wieder antworten. Sonst gibt es ja vielleicht noch ein „Ende nie“. 🙂

          Liebe Grüße
          Gabi

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        • buchstabenwiese schreibt:

          Okay, ich lasse das hier jetzt so stehen. 🙂 Ist ja im Prinzip auch alles dazu gesagt. 🙂
          Liebe Grüße,
          Martina

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  18. Traveller schreibt:

    ich dachte, ich hätte hier schon kommentiert *kopfkratz*
    das Zitat gefällt mir und deine Betrachtungen dazu mag ich auch
    unser Blick auf die Welt ist immer selektiv – und damit verändern wir sie auch ein Stück weit

    mögen unsere Blicke oft positiv sein und damit unser Leben (und vielleicht auch das anderer) ein gutes sein lassen

    lieben Gruß
    Uta

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Das geht mir manchmal auch so, liebe Uta. 🙂
      Meistens liegt es daran, dass ich den Beitrag zwar schon gelesen habe, aber entweder keine Zeit zum Kommentieren mehr hatte oder mir in dem Moment noch nichts dazu einfiel. 🙂
      Freut mich, dass es dir gefällt und deinem Wunsch schließe ich mich an.

      Liebe Grüße,
      Martina

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  19. Dornen schreibt:

    Hallo Martina,
    im Grunde ist doch für jeden, der schreibt, die Welt ein Abenteuer.
    Beim Schreiben können wir dieses Abenteuer auch noch richtig selber gestalten.
    Oh, ich merke gerade, dass Du mich inspirierst, das ist gut!
    Liebe Grüße
    Ika

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