Vom Schreiben und Leiden …

Schreiben © Martina Hildebrand

Manchmal, wenn ich etwas lese, das ich vor längerer Zeit geschrieben habe, ziehe ich die Augenbrauen hoch und denke: Hey, das ist gut. Das hast du geschrieben? Wirklich? Wie ist das möglich?

Dann runzle ich die Stirn und frage mich: Wieso bringe ich dann jetzt keinen einzigen gescheiten Satz zustande?    

In meinem Kopf hüpfen die Buchstaben wild durcheinander. Sie spielen „fangen“ und „verstecken“ und rufen mir zu: „Krieg uns doch …“
Die Worte, die aus dem Füller tropfen, quälen sich aufs Papier. Sie klingen, als hätte eine Fünfjährige sie geschrieben.
Ich streiche kreuz und quer Worte durch, ersetze sie durch neue, bis ich selbst nicht mehr lesen kann, was da steht.
Entnervt schlage ich mein Kreativbuch zu und mir wird schlagartig klar:
Niemals wieder würde ich so schreiben können.

Wie hatte ich nur annehmen können, dass ausgerechnet ICH schreiben könnte?
Schon habe ich die Worte meiner damaligen blöden altjüngferlichen überaus geschätzten Deutschlehrerin im Ohr, die sinngemäß so lauteten: „Wer gut in Mathe ist, kann im Aufsatzschreiben nicht gut sein.“

Sie hatte recht. Ich kann es nicht.

So quäle ich mich eine Weile selbst, leide vor mich hin, bis die Buchstaben mit gesenkten Köpfen aus ihren Verstecken kriechen und mich liebevoll umarmen.
Dann schlage ich mein Kreativbuch wieder auf, nehme den Füller in die Hand und schreibe. Fröhlich fließen die Buchstaben aufs Papier und zeigen sich von ihrer besten Seite.

Und vielleicht sind es gerade diese Zeilen, bei denen ich irgendwann wieder erstaunt meine Augenbrauen hebe und denke: Hey, das ist gut. Das hast du geschrieben?

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Ich wünsche euch eine gute Nacht und einen zauberhaften Donnerstag,

  Martina Hildebrand

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Über buchstabenwiese

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54 Antworten zu Vom Schreiben und Leiden …

  1. Anna-Lena schreibt:

    Liebe Martina,

    ich denke, du bist zu kritisch mict dir selbst. Bei mir gibt es schon lange kein Skizzenbuch mehr, höchstens einen Zettel mit einem Leitgedanken oder einem Titel. Dann schreibe ich irgendwann los, korrigiere geringfügig oder großräumig Tippfehler und dann poste ich.
    Wetten , dass ich einen oder zwei Tage später auch noch variiren, korrigieren oder neu schreiben würde? Mit Sicherheit.
    Vielleicht schreibst du einfach spontaner, deine Leser werden dir sicher die Rückmeldung geben, dass es gut oder noch nicht so gut ist. Glaube an dich!! ♥

    LG Anna-Lena

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Liebe Anna-Lena,

      erwischt, ich bin ganz bestimmt manchmal zu kritisch mit mir. 🙂 Es ist Teil meiner Persönlichkeit. Wobei ich ein bisschen Selbstkritik für wichtig halte. Sie hilft uns besser zu werden. Es sollte nur nicht in Perfektionismus ausarten. Da arbeite ich dran. 😉

      Was du mit Skizzenbuch meinst, das weiß ich nicht so genau.
      Mein Kreativbuch ist eher vergleichbar mit den „Morgenseiten“ aus „Der Weg des Künstlers“ von Julia Cameron. Etwas abgewandelt, da mir die strengen Regeln der Morgenseiten nicht zusagten. Die blockieren mich eher. 🙂 Dort „darf“ ich völlig unzensiert alles reinschreiben, was mir so einfällt, egal ob es jemals das Licht der Öffentlichkeit erblickt oder nicht. Die Perfektionistin in mir hat dort keinen Zutritt. 🙂 Es soll die Kreativität anregen. Tut es auch. Einige meiner Ideen (auch für den Blog) kommen so spontan während des Schreibens.

      Trotzdem habe ich Zeiten, da hakt es einfach. Dann ist es wie beschrieben, als könne ich überhaupt nicht mehr schreiben, und kein Satz ist wirklich gut. Ganz ehrlich, das könnte ich dann wirklich nicht hier posten. Das mag ich weder euch, noch mir antun. 🙂 Meistens fehlen mir in solch einer Zeit auch die Ideen, und ich bin mit nichts zufrieden. *seufz*

      Mit Zetteln komme ich nicht immer gut klar, da ich eine kleine Chaotin bin. Obwohl ich auch Zeiten habe, bei denen ich noch im Bademantel aus dem Bad renne, um irgendein Stichwort oder Satz auf einen Zettel zu schreiben, bevor es mir wieder entfällt. Zeitweise kommen die Ideen nämlich bei mir unter der Dusche. :mrgreen:

      Meine Blogbeiträge sind in der Regel spontane Ideen. Ich plane nichts voraus, falls das so rüberkommen sollte. Allerdings überarbeite ich sie, bringe sie in Form, bevor ich sie poste, weil sie – wie gesagt – unzensiert im Kreativbuch stehen. Was das Überarbeiten angeht, das ist auch bei mir unterschiedlich. Mal mehr und mal weniger. 😉 Es gab auch Texte, die haben das Überarbeiten nicht überlebt. *lach*

      Danke dir. ♥

      Herzliche Grüße,
      Martina

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  2. wordsfromanneli schreibt:

    I think your writing is just fine, so does that mean you’re not good in math?

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  3. andrea2110 schreibt:

    Liebe Martina, das was Du dann uns präsentierst ist auf jeden Fall immer lesenswert! Mit geht es auch oft so mit meinen Konzepten für Seminare – erst fällt mir gar nichts ein und ich denke, das mach ich nie wieder und dann auf einmal hab ich eine Idee und dann „fluppt“ es:-)… Beim Bloggen ist es ja ähnlich… Liebe Grüsse Andrea

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Danke schön, liebe Andrea. Das freut mich sehr. 🙂

      Ja, das kenne ich gut.
      Meine jährliche Engelgeschichte zu Weihnachten ist da ein gutes Beispiel, da sie zu einem bestimmten Zeitpunkt fertig sein muss.
      Da fällt mir manchmal auch erst nichts ein, völlige Leere im Kopf. Und die Zeit rennt. Dann beginne ich eine Szene zu schreiben, finde sie doof, langweilig, streiche, schreibe erneut, streiche wieder, „weiß“, dass ich dieses Jahr keine Geschichte schaffen werde und beschließe mir das nie wieder anzutun. Die Zeit läuft mir davon und ich werde immer hektischer. 🙂

      Mein Mann lächelt mich dann seelenruhig an und sagt: „Es ist jedes Jahr das Gleiche. Du schaffst es, du hast es bisher immer geschafft.“
      Worauf ich dann sage: „Das kann gar nicht sein, letztes Jahr war das anders, da ging es besser.“
      Dann lächelt er mich stumm an und sagt nichts.
      Nach einer Weile muss ich lachen. Natürlich hat er Recht. 🙂

      So eier ich ein wenig schreibend herum und irgendwann macht es „klick“. Dann fluppt es und meine Geschichte wird auf dem letzten Stipp fertig. *lach* Ich sollte schon jetzt anfangen zu schreiben. *grins*

      LIebe Grüße,
      Martina

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  4. Marion schreibt:

    Das hast du gut beschrieben, Martina. Manchmal geht es mir ähnlich. Erstaunt darüber, was aus mir schon an Worten heraus geflossen ist. Man kann es halt nicht erzwingen. Es fließt, wann es fließt. Und wenn es nicht fließt, lasse ich es bleiben.
    ❤ Gruß, Marion

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  5. Beate Neufeld schreibt:

    Liebe Martina,
    bei mir erlebe ich es so, dass es Zeiten gibt in denen ich im Schreibfluss bin und Zeiten in denen das Schreiben eher brach liegt.Es kann aber auch manchmal in Brachzeiten plötzlich ein Satz oder ein Wort auftauchen, der mir Impuls zum Schreiben wird. Ich habe auch schon erlebt, dass plötzlich ein fertiges Gedicht einfach so aus der Feder floss.
    Aber eines ist sicher: Ich kann nicht mit dem Kopf schreiben sondern immer nur aus dem Herzen heraus, wenn ich es auch fühle.
    Sei lieb gegrüßt von:
    Beate

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Liebe Beate,

      ja, diese Zeiten habe ich auch. Mal bin ich im Schreibfluss und mal will es nicht so recht klappen. Aber ich versuche oft trotzdem zu schreiben. Allerdings dann nicht für die Öffentlichkeit. Nur für mich. Oftmals sind Gedanken im Kopf, die das kreative Schreiben blockieren. Manchmal funktioniert es, wenn ich sie einfach rausschreibe. Aber manchmal will irgendwer in mir drin gar nicht, dass ich darüber nachdenke. Dann geht gar nichts.
      Das habe ich auch schon erlebt. Ein Gedicht, das einfach so rausfließt. Oft sind es aber nur die ersten Zeilen, die bei mir so herausfließen und der Rest ist mal mehr und mal weniger Arbeit. 🙂

      Das ist bei mir auch so. Das Herz und die Seele, die müssen beim Schreiben anwesend sein. Kopfarbeit ist bei mir aber auch gefragt. Szenen muss ich beim Schreiben vor mir sehen, wenn sie gut werden sollen. 😉

      ♥liche Grüße,
      Martina

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  6. meinesichtderwelt schreibt:

    Liebe Martina, wer kennt das nicht: manchmal schreiben sich Texte von allein, dann wieder so zäh … Aber ich habe gelernt: Gewaltsam schreiben wollen tut keinem Text gut. Deshalb lasse ich das Fragment lieber liegen, einen Tag, eine Woche, manchmal auch länger. Und irgendwann schreibt sichs wie von Wunderhand. Und was ich noch schrieben wollte: Ich lese deine Texte immer gerne und denke ganz oft: Hey, das ist gut. Das hast du geschrieben. Gefällt mir 🙂 Liebe Grüße von Doris

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Liebe Doris,

      nein, gewaltsam schreiben, so bekommt man keine guten Texte zustande. Da kann ich dir nur zustimmen.
      Mir hilft es manchmal, einfach so meine Gedanken „runter zu schreiben“, um wieder frei im Kopf zu werden.
      Texte eine Weile liegen lassen, um sie später noch mal zu überarbeiten oder weiter zu schreiben, das ist auch immer gut. Manchmal ist man zu sehr darin verwurschtelt und sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. 🙂 Da hilft etwas Abstand.

      Danke schön. *freu* 🙂

      Herzliche Grüße ♥
      Martina

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  7. Mathilda schreibt:

    Hier schreiben alles Dichter und Denker :mrgreen:
    Selber habe ich schon viele Texte geschrieben, nie Gedichte, aber mir gefallen meine Texte einfach nicht, auch wenn sie aus dem Bauch (Gefühl) kommen, denn vieles ist mir dann wieder zu persönlich und ich bewundere dich für deine tollen Texte, mir gefallen sie super, nie langweilig und immer eine Prise Humor dabei.
    Ja, du bist zu kritisch und ich zeige dafür gerne meine Fotos, die sprechen auch ein Sprache, da braucht es nicht immer vele Worte.
    Hab einen schönen Tag und noch eine wundervolle Restwoche.

    Grüßle ♥ Mathilda

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Sind wir nicht alle Dichter und Denker, liebe Mathilda, irgendwo in uns drin? 😉

      Ach, das ist normal, dass einem anfangs die eigenen Texte nicht gefallen. 🙂
      Fast jeder Text wird von mir noch mal überarbeitet. Erst schreibe ich aus mir heraus und dann kommt das Handwerk dran, wie ich es gelernt habe.
      Das Gefühl, der Text wäre zu persönlich, um ihn anderen zu zeigen, das ist sehr subjektiv. Letztendlich muss jeder entscheiden, wie viel er von sich zeigen möchte. Womit fühlt man sich wohl.
      Besonders wenn man dabei Neuland betritt, ist man anfangs erst mal unsicher, wie es ankommt, weil man ein Stückchen von sich selbst, seiner Seele, offenbart und sich dadurch sehr verletzlich fühlt. Das erfordert Mut. Es sei denn, man befindet sich an einem Punkt, an dem einem eh schon alles egal ist. 🙂 Jeder hat irgendwie Angst vor Ablehnung. Der eine mehr, der andere weniger. Aber positive Reaktionen geben einem dann wieder Mut.

      Ich habe früher auch keinem gezeigt, was ich hier und da geschrieben habe. Damals waren es hauptsächlich Gedichte. Besonders gut waren sie nicht, denke ich. 🙂 , aber deshalb hatte ich sie auch nicht geschrieben. Ich konnte auf diese Weise das „sagen“, was ich sonst keinem sagen konnte. Und das half mir.

      Ich war früher übrigens sehr sehr sehr verschlossen. Kaum jemand wusste, was in mir vorgeht. Ich war ein guter Zuhörer, denn so musste ich von mir selbst nichts preisgeben.
      Ich habe erst vor Jahren entschieden, dass ich mehr von mir zeigen möchte. Es gab verschiedene Gründe dafür. Einer war der, dass ich dem Schmerz und dem Druck in mir, der durch einige Ereignisse ausgelöst wurde, nicht mehr standhalten konnte. Da musste einfach etwas von raus. Keine Ahnung, was sonst mit mir passiert wäre. Es gab auch noch andere Gründe. Aber ich möchte an dieser Stelle ja keine Biografie über mich schreiben. *lach* Es war jedenfalls ein längerer Prozess.

      Noch immer würde ich nicht jedem alles, was in mir drin ist erzählen, logisch, schon gar nicht hier der ganzen Welt. Aber ich bin in meinen Gefühlen etwas offener geworden. Etwas! Und damit fühle ich mich wohler als früher.

      Oh, danke schön, für das tolle Lob, Mathilda. ♥ Das ist genau das, was ich mir für meine Texte wünsche. Und es tut gut, auch mal zu hören bzw. zu lesen, dass es so ankommt.

      Ich finde übrigens, dass das Fotografieren auch eine wunderbare Art ist, sich auszudrücken. Das sieht man bei dir, in deinem Blog. ♥

      Liebe Grüße,
      Martina

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  8. kowkla123 schreibt:

    Liebe Martina, ich lese deine Geschichten sehr gerne und man hat auch nicht jeden Tag und jeden Moment die nötige Kreativität zur Hand, man muss auch warten können, ich sehe, wie mir manchmal auch die Ideen für meine kleinen Bildgeschichten ausgehen, aber das kommt wieder, du bist dafür gut begabt, also nicht zu sehr grübeln, wenn es mal nicht gleich klappen sollte, sei herzlich gegrüßt, mache es gut, KLaus

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Danke schön, lieber Klaus, das freut mich sehr.
      Ja, das stimmt, manchmal braucht man eine kleine Pause, dann kommen auch wieder neue Ideen. Da ist dann Geduld gefragt. Ich gebe ja zu, Geduld ist nicht immer meine Stärke. 🙂

      Herzliche Grüße zu dir,
      Martina

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  9. Gabi schreibt:

    Liebe Martina,
    ich denke, Du bist viel zu streng mit Dir selber. Ich finde Deine Geschichten immer wunderbar und ich bewundere Dich dafür. Ich könnte nie erfundene Geschichten schreiben. Konnte ich auch nie. Ich habe dazu viel zu wenig Fantasie. Schon in der Schule beim Aufsatz schreiben hatte ich damit Probleme. Mir fielen einfrach keine Geschichten ein. Sollten wir aber über etwas erlebtes schreiben, ja dann ging es halbwegs. Aber wirklich talentiert zum schreiben war ich nie.

    Ich weiß, dass ich nicht gut schreiben kann. Dabei hätte ich oft so viele Themen, die mir z.B. für den Blog im Kopf herumschwirren. Nur komm ich zeitäßig nicht dazu. Und warum? Zu einem großen Teil darum, weil ich immer viel zu lange für einen Text brauche. Es dauert, bis mir die richtigen Worte einfallen, bis ich weiß, was und sie ich es schreibe, dann ändere ich wieder was usw. Und das verschingt leider sehr viel Zeit. So kommt es, dass ich zwar recht viel am Computer sitze, aber meine eigene Produktivität zur Relation sehr klein ist. Und mit meinen Texten bin ich sowieso nie zufrieden – aber dafür hab ich trotzdem lange dafür gebraucht, bis sie fertig sind.
    Selbst bei diesem (und auch anderen) Kommentaren musste ich ein paar Mal innehalten und nachdenken, wie ich es schreibe.
    Meine Langsamkeit, ich nehme an größtenteils durch Unsicherheit (und das betrifft nicht nur das Schreiben) hindert mich oft leider daran, Dinge überhaupt in Angriff zu nehmen. Und mir kommt vor, das wird eher schlechter als besser.

    Wie schon geschrieben, ich bewundere Deine Fantasie und wie Du Deine Gedanken und Geschichten präsentierst. Ich lese Deine Texte sehr gerne.
    Liebe Grüße
    Gabi

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Liebe Gabi,

      in der Schule war ich offenbar auch nicht talentiert. 🙂 Das hat aber weniger an meiner Fantasie gelegen. Die hatte ich immer. Nur nicht im Unterricht. *lach* Bei uns war der Deutschunterricht sterbenslangweilig bei dieser Lehrerin, die ich leider die ganze Schulzeit an der Backe hatte. Und wenn ich mich langeweile, dann schalte ich ab, da bin ich nicht mehr aufnahmefähig. 😳

      Ich brauche auch meine Zeit für alles, was ich schreibe. Einige Texte hier mögen sehr leicht und locker rüberkommen, und das ist auch beabsichtigt, aber dass es so klingt, bedeutet manchmal auch Arbeit am Text. 🙂 Ich habe auch schon mal einen „Flow“, bei dem es fast wie von selbst geht, aber das ist eher die Ausnahme. Von der groben Idee bis zum lockerleichten Text ist – bei mir zumindest – schon ein bisschen Zeit und Arbeit nötig.
      Für die längeren Kommentare brauche ich auch einiges an Zeit. Die nehme ich mir dann einfach, weil ich den Austausch mit euch mag. 🙂

      Ja, Unsicherheit ist ein großer Faktor dabei. Eigentlich ist man nicht langsam. Es sieht nur so aus, weil man alles doppelt und dreifach kontrolliert, aus Angst, es könnte ein Fehler drin sein. Ich kenne das noch von meiner früheren Arbeit als Lohn- und Gehaltsbuchhalterin. Da ist es natürlich wichtig, dass man möglichst keine Fehler macht. Ich galt auch oft als langsam, trotzdem hat mein Chef mich sehr geschätzt, denn ich hatte die niedrigste Fehlerquote und brauchte kaum Zeit für Korrekturen. Mir war es einfach wichtig, dass die Zahlen stimmten. Daher war mein Ruf sehr gut und man vertraute mir. 🙂 Also, ich finde, langsam ist immer relativ. Du bist einfach gründlich und dabei verlässlich, Gabi. ♥

      Danke schön, das freut mich sehr. ♥ Und motiviert mich.

      Liebe Grüße,
      Martina

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      • Gabi schreibt:

        Freut mich, dass ich Dich motivieren konnte. 🙂
        Ich bin da sehr ähnlich wie Du. Nur keine Fehler machen. Lieber noch mal kontrollieren. 🙂
        Was bei der Arbeit ja sehr löblich ist, kann halt im Alltag -oder besser gesagt, bei nicht „so wichtigen Dingen“ manchmal hinderlich sein. Denn eigentlich denke ich mir dann doch oft, wenn beim bloggen der Text nicht so perfekt ist (was er ohnehin nicht ist), ja dann passiert ja nix. 🙂 Ist kein Drama, kein Weltuntergang, gar nichts. Aber man kann halt schwer aus seiner Haut heraus. 🙂
        Liebe Grüße
        Gabi

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        • buchstabenwiese schreibt:

          Ja, das ist richtig, liebe Gabi, es kann auch sehr hinderlich sein.
          Aber was soll man machen. Wie du schon schreibst, man kann manchmal schwer aus seiner Haut. 🙂
          Obwohl ich durchaus schon gelernt habe und auch lernen musste, nicht mehr alles perfekt machen zu wollen. Es kommt aber immer mal wieder durch. Das Wollen. Denn perfekt ist bei mir eigentlich gar nichts, wenn ich mich hier so umsehe. 🙂 Na ja, vielleicht kann ja auch das Chaos perfekt sein, dann wiederum wäre hier vielleicht wenigstens etwas perfekt. :mrgreen:

          Liebe Grüße,
          Martina

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        • Gabi schreibt:

          Perfektes Chaos! Warum nicht! 🙂

          Liebe Grüße
          Gabi

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        • buchstabenwiese schreibt:

          🙂 Wenigstens etwas ist perfekt. 🙂

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  10. twinsie schreibt:

    Liebe Martina ich bewundere dich für deine Gabe ,Texte zu verfassen. Für mich ist jeder Besuch hier bei dir ein Vergnügen. Ich persönlich versuche mich vorwiegend durch meine Bilder auszudrücken, hab auch lange gezaudert und gedacht, wer will schon meinen Blog sehen ;-). Mittlerweile macht es mir ganz riesigen Spaß und nun poste ich beinahe schon jeden Tag 🙂 und freu mich über jeden Besuch auf meinem Blog.

    Übrigens mag ich nicht nur deine Texte sondern auch deine wunderbaren Bilder!!!!

    Freu mich schon auf deinen nächsten Beitrag :-)!

    Liebe Grüße zu dir
    Eva

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Oh, das klingt aber schön, liebe Eva, ich danke dir. ♥

      Dich durch deine Bilder auszudrücken, gelingt dir auch sehr gut, finde ich. Ich sehe sie mir immer wieder gern an. 🙂

      🙂 Ich freue mich auch auf meinen nächsten Beitrag, ich weiß nur noch nicht, wovon er handeln wird. Aber ich lasse mich gerne von mir selbst überraschen. 🙂

      Herzliche Grüße,
      Martina

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  11. Werner schreibt:

    Wer kennt das nicht…
    Manchmal geht mirs genauso.
    Und dann hoffe ich, dass deine Deutschlehrerin nicht recht hatte (denn Mathe war auch meine Stärke)
    Nun hab ich begonnen auch zu bloggen und werde da, wennmir nichts neues einfällt einfach mal einige der alten Texte, die mir – nach eigener Einschätzung – gelungen erscheinen in die Blogöffentlcihkeit entlassen.
    MAl sehn wohin das führt.
    🙂
    Gruß

    Werner

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Hallo, lieber Werner. Das freut mich aber, dich hier zu sehen.
      Und du hast jetzt auch einen eigenen Blog, wie ich lese. Das wurde aber auch Zeit. 😉
      Das entwickelt sich schon, du wirst sehen.

      Nein, meine Deutschlehrerin hatte nicht recht, habe ich beschlossen. Auch beim Schreiben von Texten ist logisches Denken vorteilhaft. Außerdem kann man die logische Hirnseite mit der kreativen durchaus verbinden. 🙂

      Liebe Grüße,
      Martina

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      • Werner schreibt:

        ja Martina, daran zweifle ich ncith, dass „es sich schon entwickelt“. Schließlich habe ich ja schon lang genug Erfahrung als Blog-Kommentierer – regelmäßig bei Andrea und Jörg.
        Was soll also schief gehen mit einem eigenen?
        🙂

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  12. babsib1979 schreibt:

    liebe martina

    oh, da hast du doch glatt meine gedanken weitergebuchselt.sehr schön 🙂
    aber deswegen ist es hier auch eine buchstabenwiese.überall knospen und samen, die weiter zu buchstaben erblühe´n und sich in worte erstrecken, empor in den buchstabenhimmel. es sind DEINE worte. und wie anna-lena merk ich auch, du bist eine perfektionalisierte selbstkritikerin :-))
    lassen wir die buchstaben tanzen.
    und wie du so schön schreibst, grade in unspektakulären momenten kommen dann die geistesblitze oder??;))
    alles liebe von babsi

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Liebe Babsi,
      perfektionalisierte Selbstkritikerin … *lach* Das ist echt gut. 🙂
      Ja, lassen wir die Buchstaben tanzen, das mögen sie.
      So ist es, die Geistesblitze kommen immer dann, wenn ich völlig entspannt etwas anderes mache. Duschen, Zähne putzen oder so was. Vielleicht sollte ich eine wasserfeste Tafel in der Dusche anbringen. 🙂
      Danke dir.

      Alles Liebe,
      Martina

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  13. minibares schreibt:

    Deine Ansprüche an dich sind offensichtlich recht hoch.
    Damit stellst du dir selbst ein Bein.
    Geh einfach locker an die Sache, dann klappt es wohl auch…

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Na ja, meine Ansprüche an mich sind stellenweise schon etwas hoch, liebe Bärbel. Das ist wohl ein Teil meiner Persönlichkeit.
      Gerade beim Schreiben mag ich aber auch einen gewissen Anspruch an mich haben. Mir ist das wichtig. Und mein Fernstudium habe ich ja nicht einfach so gemacht.
      Na klar, manchmal stehe ich mir auch selbst im Weg, das ist weniger schön. Aber wer tut das nicht, sich auch mal selbst im Weg stehen. 🙂

      Liebe Grüße,
      Martina

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  14. Mia schreibt:

    Ja, ja – wenn der Kopf zu sehr die Buchstaben an die Wand drückt, dann bleibt die Kreativität auf der Strecke! Liebe Martina, der Kritiker im Nacken ist meist ein alter Bekannter was? Mal ist es die Deutschlehrerin, mal irgend ein anderer. Gut wenn Du ihn entlarven kannst und ich schliesse mich an. Wir sind immer wieder zuuuuu kritisch mit uns selbst.

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    • buchstabenwiese schreibt:

      So ist es, liebe Mia. Du weißt, wovon ich schreibe. 🙂
      Ich gebe zu, manchmal sind wir zuuuuu 🙂 kritisch, aber so ein kleines bisschen Selbstkritik kann ja auch positiv sein. Es darf nur nicht in Selbstzerfleischung ausarten. 🙂

      Liebe Grüße,
      Martina

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  15. brian68channing schreibt:

    Liebe Martina,
    es geht nicht nur dir so, dass ich manchmal staune, was ich voriges Jahr oder auch schon vor einigen Jahren geschrieben habe, doch manchmal kommen mir auch heute gute Gedanken. Das empfinde ich bei dir genauso und ich freue mich jedes Mal, wenn ich deine Gedanken lese. Sei nicht so kritisch mit dir, denn bei den vielen Zuschriften, die du bekommst, steht es fest, wir – auch ich(lächle) lesen gern, wie und was du schreibst.
    Liebe Grüße
    Brian

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  16. Waldameise schreibt:

    Jetzt ist mein ganzer Kommentar weg 😦 Sollte es nicht sein? Dabei hatte ich nur geschrieben, dass ich dich so gut verstehen kann, liebe Martina, dass ich auch oft an mir und meinen Texten zweifle, weil ich sie für zu kindisch und naiv halte und schon oft das Handtuch werfen wollte.
    Aber da mir liebe Menschen versichern, dass sie genau den Stil mögen, habe ich wieder Mut weiterzumachen … zu schreiben, zu fotografieren und ein wenig zu dichten. Es macht große Freude und natürlich noch viel mehr, wenn man merkt, dass man anderen Menschen damit auch eine machen kann. Aber ohne diese Motivation geht es gar nicht, finde ich.
    An manchen Tag fliesst es nur so aus dem Kopf in die Finger, andermal ist aber der Wurm drin. Und wir selbst sind immer unsere größten Kritiker, gell?
    Mir gefällt dein Schreibstil jedenfalls sehr, deshalb schau ich auch immer wieder bei dir vorbei.

    Ein schönes Wochenende wünscht dir
    die Waldameise

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Oh, das tut mir leid, liebe Waldameise. ♥
      Er ist auch nicht im Spam gelandet, habe nachgesehen.
      Ich ärger mich auch, wenn mir das passiert. Kommt zwar selten vor, aber natürlich immer dann, wenn der Kommentar lang ist und man ihn nicht vorsichtshalber kopiert hat. (Mache ich manchmal bei langen Kommentaren, für den Fall das 🙂 )
      Freut mich, dass du dir die Mühe gemacht hast, ihn noch mal zu schreiben.

      Och, deine Texte empfinde ich aber nicht als kindisch und naiv. 😯 Sie sind fantasievoll. Ich mag deine Bildergeschichten. Man spürt, dass du mit allen Sinnen auf deinen Wanderungen dabei bist und dass du das Schöne der Natur um dich herum auch wahrnimmst. Kinder tun das auch. Und ich finde, dass das ein wunderbarer Teil ist, den man sich als Erwachsener bewahren oder wiederentdecken sollte. Deshalb ist man aber nicht kindisch.
      Und deine Fotos erst, die sind für mich etwas Besonderes. Balsam für die Seele. Die Natur so schön einfangen, das kann nicht jeder. Mir scheint es immer, als sei jedes einzelne Foto besonders liebevoll gemacht und liebevoll für den Blog ausgesucht und bearbeitet. Es ist, als blicke man durch deine Augen, mit der Liebe für die Natur.

      *lach* Oh ja, wir selbst sind meist die größten Kritiker, was die eigenen Texte angeht. 🙂

      Danke schön. 🙂

      Liebe Grüße,
      Martina

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  17. Cassiopeii schreibt:

    Liebe Martina mir geht es stellenweise genauso! Ich versuche mich nicht selbst unter Druck zu setzen und schreibe nur dann wenn’s mir aus den Fingern purzelt! Ich wünsche Dir einen guten Wochenstart! ♥-lichst Cassiopeii

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  18. GZi schreibt:

    ich lese einfach gern bei Dir, Deine Texte sind frisch und frei oder nachdenklich – beides mag ich sehr wie natürlich vor allem deine Geschichten zu Pepper und vor allem auch Deine Fotos und Zeichnungen. Alles in allem eine wundervolle Mischung! :* Liebe Grüße zum neuen Wochenstart!

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  19. Helmut schreibt:

    Tja mir geht gerade ebenso. Ich habe eine Geschichte im Kopf, aber ich kann den Einstieg dazu einfach nicht formulieren. Also wie packe ich das an??? Es geht darum, daß wir von Sulzfeld nach Sulzfeld im Grabfeld gefahren sind, um an einem Oldtimertreffen teil zu nehmen. Irgendwie wird es schon noch klappen…
    Ich mag deinen Schreibstil sehr, deine Geschichten sind so erfrischend. Vor allen dingen die von meinem Freund Pepper.

    Salut

    Helmut

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Danke schön, lieber Helmut. 🙂

      Ja, manch eine Geschichte braucht etwas länger, bis sie geschrieben werden will. 🙂 Aber wenn man erstmal den passenden ersten Satz hat, dann schreibt sie sich fast von selbst. Manchmal jedenfalls. 🙂

      Liebe Grüße,
      Martina

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  20. tabea schreibt:

    Das geht mir manchmal ähnlich wie Dir …
    Wenn die Worte nicht wollen, dann ist das schwer auszuhalten, das kenne ich auch … und auch im Bezug auf’s Fotografieren sind mir Selbstzweifel nicht fremd … ich versuche in solchen Zeiten einfach bei mir zu bleiben und mir keinen Druck zu machen. Kreativität kann man nicht zwingen. ich versuche sie zu locken, indem ich mir schöne Bilder ansehe (im Bezug auf die Fotografie) und mir überlegen, welche Orte mich inspirieren könnten …
    Im Bezug auf die Worte tue ich mich da schwerer. Ich versuche, nicht um das innerliche „ich-will-was-schreiben“ zu kreisen – das klappt mal mehr, mal weniger gut … Hilde Domin hat mal sinngemäß gesagt, dass man schreiben soll, wenn es innerlich dringend ist, wenn die Worte wirklich nach draußen drängen … darüber denke ich dann oft nach 😉
    und irgendwann „schreibt sich’s “ dann meist auch wieder …

    liebe Grüße,
    Tabea

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    • buchstabenwiese schreibt:

      WEnn die Worte nach draußen drängen … ja, das ist natürlich am besten, liebe Tabea. Diese Phasen sind wunderbar.
      Wenn mich die Schreiblust aber mal verlässt und ich zu lange gar nicht schreibe, dann wird es eher schwieriger als besser. Eine kurze Schreibpause tut aber dennoch gut. Irgendwann setze ich mich dann hin und schreibe jeden Quatsch auf, der mir in den Sinn kommt. Oder schreibe unsinnige Gedichte. 🙂 So versuche ich dann meine Schreibkreativität zu locken. Manchmal klappt es. 🙂

      Beim Fotografieren kann ich mir sehr gut vorstellen, dass es reizt, etwas auszuprobieren, wenn man sich andere schöne Bilder ansieht. Manchmal habe ich – als Fotolaie – das Gefühl schon jeden Käfer und jeden Grashalm hier aus jeder Perspektive fotografiert zu haben. 🙄 Wenn ich trotzdem Fotos mache, dann denke ich daran, dass ich davon schon hunderte auf dem PC habe und das viel schöner. Und dann habe ich gar keine Lust mehr. Nun muss ich allerdings sagen, dass es hier auf dem Land auch manchmal eintönig ist. Jeden Tag die gleichen Felder, die ich schon tausendmal fotografiert habe … Da fehlt es an Inspiration. Sowohl beim Fotografieren als auch beim Schreiben.

      Liebe Grüße,
      Martina

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  21. Anna schreibt:

    Du kannst schreiben. Das lese ich doch hier immer wieder. 🙂

    Und sonst halte ich es mit Walt Disney. If you can dream it, you can do it. Und damit ich träumen kann, inhaliere ich gerade Louise Hay. Das hilft mir ein bisschen auf die Sprünge. 😉

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    • buchstabenwiese schreibt:

      🙂 Danke schön, liebe Anna.
      Ja, da hatte er doch irgendwie recht, der Herr Disney.
      Was das Träumen angeht, da hapert es im Moment tatsächlich. Ts. Da liegt also der Hase im Pfeffer.
      Mir scheint, ich bin zurzeit etwas demotiviert. Das muss ich schnellstens ändern.
      Von Louise Hay habe ich auch ein Buch Zuhause: „Gesundheit für Körper und Seele“. Ich habe da aber schon Jahre nicht mehr reingeschaut. Ist wohl auch nicht ganz das richtige Buch für die Situation, nehme ich an.
      *seufz* 🙂

      Liebe Grüße,
      Martina

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  22. Träumerle Kerstin schreibt:

    So geht es mir oft auch liebe Martina. Manchmal könnte ich einen Roman schreiben, dabei sollen nur Glückwünsche zu Papier gebracht werden. Und manchmal sitz ich da und kann einfach nicht, mir fehlen die passenden Formulierungen, alles erscheint mir zu simpel, zu platt, ich suche nach perfekten Worten. Aber es kann auch nicht jeder Tag ein kreativer sein. Und wenn es heut nichts wird, dann eben morgen wieder 🙂
    Liebe Grüße von Kerstin.

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Zu simpel, zu platt … ja, so geht es mir auch manchmal, liebe Kerstin. 🙂
      Und manchmal fallen mir sogar die Worte für eine Glückwunschkarte schwer. Zum Glück kommt das nur selten vor. 🙂

      Liebe Grüße,
      Martina

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  23. ernstblumenstein schreibt:

    Ein toller Text, Martina, der gefällt mir. Er ist spontan, fliesst und passt. Es geht wahrscheinlich allen Schreibenden ähnlich, es gibt gute Zeiten, da läuft’s mit den richtigen Buchstaben, die zu Wörtern werden und zu einer Geschichte. Ich glaube, dass der Kopf mitmachen muss und dass der Kopf auch schon vom zukünftigen Text überzeugt sein muss, drum geht’s.
    Ich habe unheimlich Mühe, einen einigermassen normalen Text inhaltlich und schreibtechnisch hinzukriegen. Ich mache dann eine Rohfassung und überarbeite und überarbeite… :mrgreen:
    Mit der Ueberarbeitung komme ich dann irgendwann zu einer abgespeckten Fassung, die ich loslassen kann. 😀
    Viele Grüsse, Du schreibst einfach toll…

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Danke schön, lieber Ernst. *freu* 🙂

      Ja, das stimmt, wenn man schon vorher an seinem Text zweifelt, dann wird das eine schwierige Geburt. Wie immer eigentlich, wenn man etwas tut, an das man nicht glaubt.

      Oh, eine Rohfassung gibt es bei mir auch immer. Manchmal auch eine Rohfassung der Rohfassung. 😉 In manch einem Text, der hier so leicht rüberkommt, steckt einiges an Arbeit drin, damit er so locker leicht wirkt. Mal mehr, mal weniger.
      Ich vergleiche es gerne mit einer Ballerina. Bei allem Talent und bei aller Freude am Tanz, ohne harte Arbeit, die dem vorausgeht, könnte sie beim Tanzen nicht so leicht und schwebend wirken. 😉

      Du bist also in bester Gesellschaft. 🙂

      Liebe Grüße,
      Martina

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Immer her mit den Buchstaben. :-) Danke schön. ♥

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