Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum …

Rhein-Ruhr-Zentrum © Martina Hildebrand 2012

Drei Tage vor Heiligabend …

Herr Buchstabenwiese kam ärgerlich ins Haus. „Das Auto ist kaputt.“
„Oh“, sagte ich da zum ersten Mal an diesem Tag und stellte eine der dümmsten Fragen, die Frau in solch einer Situation stellen kann, „Wie kann das denn?“
„Woher soll ich das wissen?“, kam es mürrisch zurück.

Eigentlich wollten wir mit diesem Auto, meinem Uraltkombi, einen Tannenbaum transportieren, einen Baum, denn wir allerdings erst noch finden mussten.   
„Vielleicht leihen uns deine Eltern ihren Kombi?“, warf ich besorgt ein.
Ich erinnerte mich an meine Kindheit und sah einen wunderschön geschmückten aber kleinen Tannenbaum, der auf einem Tisch stand. Seit ich denken kann, träumte ich von einem Baum voller Lichter, der von der Erde bis zur Decke reicht. Alle Jahre wieder.
Herr Buchstabenwiese musste mich beim Baumkauf oft bremsen, da ich dazu neige, einen Baum erst dann als groß genug einzuschätzen, wenn er über die Zimmerdecke hinausragt.

Wir fuhren mit unserem Leon zum vorübergehenden Autotausch zu meinen Schwiegereltern. „Oh“, sagte ich hier zum zweiten Mal. Denn weder Schwiegereltern noch das begehrte Auto waren Zuhause.
Was jetzt?
Langsam wurde ich unruhig. Ich wollte nun endlich zum Gartencenter, unseren Tannenbaum sichern.
„Wir könnten zum Gartencenter fahren, einen Baum aussuchen, ihn bezahlen und später abholen …“, brachte ich eilig hervor.

Auf dem Parkplatz vor dem Gartencenter war ich bereits so ungeduldig, dass mir alles zu langsam vorkam. Mein liebster Ehemann schien keine Eile zu haben. In aller Gemütsruhe stieg er aus, warf die Türe zu und drückte aufs Autoverschließknöpfchen.
„Nun komm endlich!“, wollte ich rufen, beherrschte mich aber mühsam.
Als er soweit war, sagte ich scherzhaft: „Schnell, dann sind wir noch vor den Leuten da vorne drin. Die wollen bestimmt alle einen Baum kaufen, nachher ist der Schönste weg.“
Hätte ich gewusst, was nun kommen würde, wäre ich vermutlich gerannt.

Voller Erwartung betrat ich das Geschäft. Mein Blick blieb an herrlich rotleuchtenden Weihnachtssternen hängen. Ich zögerte kurz, dann fiel mir der Baum wieder ein und ich marschierte entschlossen weiter.
„Die haben gar keine“, hörte ich die Stimme meines liebsten Ehemannes hinter mir.
Was??? Alarmiert guckte ich weit nach vorn, da, wo immer, jedes Jahr die Weihnachtsbäume standen und sehe … nichts. Jedenfalls keine Bäume.
„Das kann doch gar nicht sein“, beharrte ich, „die hatten immer Bäume“, und ging einen Schritt schneller.

Schließlich erreichten wir den überdachten Außenbereich und sahen uns um. „Oh“, sagte ich an diesem Tag nun schon zum dritten Mal.
Ganz hinten, links in der Ecke, standen eine Frau und drei Männer, die jeweils einen Tannenbaum besitzergreifend festhielten und unschlüssig anstarrten. Außer den besetzten Bäumen entdeckte ich noch drei oder vier andere, die herrenlos herumstanden. An einem hing ein Schild „nur Deko“.
Ich war sprachlos.

Engeline © Martina Hildebrand 2012

Dann begriff ich, dass es hier wirklich keine anderen Bäume mehr gab. Mein Blick fiel auf einen Baum, der – den Umständen entsprechend – möglicherweise infrage käme. Sofort steuerte ich darauf zu und nahm ihn in Besitz. Sicherheitshalber. Man weiß ja nie. Was man hat, das hat man.
Nun stand ich genauso Baum haltend und unschlüssig herum, wie die anderen.

Herr Buchstabenwiese und ich betrachteten den Baum erst mal ausgiebig. „So richtig schön ist der ja nicht“, murmelte ich.
Allerdings „Wer die Wahl hat, hat die Qual“ fand hier definitiv keine Anwendung. Nachdem ich „unseren“ Baum Herrn Buchstabenwiese übergeben hatte, inspizierte ich die restlichen Bäume. Nein, die kamen nicht infrage. Mein Liebster schüttelte ebenfalls den Kopf.
Ich schielte auf die Bäume, die von der Frau und den drei Männern noch immer unschlüssig festgehalten wurden.
Waren sie besser?
Würde einer von ihnen seinen Baum wieder wegstellen?
Nein. Weder das eine noch das andere.
Sollten wir es riskieren, den Baum hierzulassen und noch woanders gucken? Aber wo? Was, wenn wir keinen anderen finden würden? Dieser Baum hier wäre dann auch weg.
Jetzt wusste ich, warum die anderen mit ihren Bäumen so zögernd herumstanden. Auch sie hatten sich diese Fragen sicher gestellt.

Inzwischen kam eine weitere Frau und starrte entsetzt auf das Szenario. Sie fragte eine Verkäuferin, die aus dem Nichts aufgetaucht war, ob das alles sei, was sie an Bäumen hätten.
„Ja!“, antwortete diese gnadenlos.
Die Frau guckte ungläubig.
„Sie waren doch schon vor drei Tagen hier“, schoss es aus der Verkäuferin, „ich hatte es Ihnen ja gesagt, aber sie wollten es nicht glauben!“ Der Satz: „Selbst Schuld!“ hing unausgesprochen in der Luft.
Triumphierend schickte die Verkäuferin noch hinterher: „Und wir hatten dieses Jahr so schöne Bäume“, und traf uns alle damit bis ins Mark.

Nutzlose Fragen nahmen in meinem Kopf Gestalt an.
Warum waren wir nicht früher auf Baumsuche gegangen?
Warum um Himmels willen hatte diese Frau ihren Baum nicht vor drei Tagen gekauft, wenn sie doch ohnehin schon hier gewesen ist? Wie blöd kann man sein?
Andererseits hätte ich auch nicht gedacht, dass es heute fast keine Bäume mehr gab.

Nochmals fragte die Frau, die es offenbar nicht glauben konnte oder wollte: „Und die sind alle verkauft?“
„Ja“, lautete die unerbittliche Antwort der Verkäuferin.
So ganz stimmte es ja nicht, denn erstens hielten wir alle „unseren“ Baum erstmal nur fest, in der Hoffnung, dass wie durch ein Wunder noch eine Lieferung wunderschöner Bäume eintraf, und zweitens standen da noch drei herrenlose Bäume herum.
Gut, sie würden nicht gerade einen Preis gewinnen, aber jeder von ihnen war besser als gar kein Baum.
Mir tat die Frau leid, so teilte ich ihr mit: „Die da sind noch nicht verkauft.“
Sofort stürzte sie sich auf die drei Bäume und riss einen davon an ihre Brust.
Na ja, vielleicht nicht ganz so dramatisch, aber so ungefähr.

Was weiterhin in der trostlosen Tannenbaumverkaufsecke geschah, entzieht sich meiner Kenntnis. Wir kauften „unseren“ Baum.
„Den bekomme ich auch in unser Auto“, meinte mein liebster Ehemann lächelnd.
Er ackerte und hievte und schob, und tatsächlich, der Baum passte. Mein Gedanke dazu: Oh! (Bereits zum vierten Mal an diesem Tag.)Der ist aber klein.

Im Auto wendete ich mich meinem liebsten Ehemann zu. Als ich sah, wie gequetscht er hinter dem Lenkrad saß, begann ich zu lachen. Ich lachte und lachte und lachte …
Herr Buchstabenwiese sah mich erstaunt an.
„Du sitzt da, wie ein Affe am Schleifstein“, stieß ich lachend hervor.
Mein liebster Ehemann hatte keine Wahl, er lachte mit. So fuhren wir – immer wieder losprustend – nach Hause.

Und ich dachte: Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum …

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Ich wünsche euch allen eine fröhliche und lichtvolle Weihnacht, und wenn nicht alles perfekt ist, nehmt es mit Humor. Das Wichtigste ist doch, dass man zusammen lachen kann, dann wird Weihnachten zu einem wunderschönen Fest der Liebe.

Martina Hildebrand

Nachtrag

Für alle, die gerne lesen hätte ich da noch einen Tipp. 

Das Buch „Der Männer-Backomat“ (Kindle-Edition) von Yvonne Pioch, eine kleine humorvolle Weihnachtsgeschichte in 24 Kapiteln, gibt es HEUTE, am 24. Dezember, bei Amazon kostenlos als Weihnachtsgeschenk.

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Über buchstabenwiese

Mehr über mich findest du in meinen Blogs: www.buchstabenwiese.wordpress.com www.derbuchstabenwieseweihnachtsblog.wordpress.com
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55 Antworten zu Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum …

  1. brian68channing schreibt:

    Liebe Martina,
    wir haben keinen Baum, sondern einige Tannenzweige, die mein Schatz wunderschön geschmückt hat. Das wichtige ist ein gesundes, glückliches Weihnachtsfest zu erleben und dankbar zu sein, uns zu haben.
    Dir und deinem Mann wünschen wir auch segensreiche Tage im Schein der Kerzen, die euere Herzen erleuchten sollen.
    Liebe Grüße
    von meiner Frau und Brian

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  2. kowkla123 schreibt:

    Liebe Martina, ein schönes Weihnachtsfest, wir sehen uns dann nach Weihnachten in alter Frische wieder, ok? Klaus

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Na klar, lieber Klaus.
      Ich hatte in der letzten Woche und auch vorher wenig bis gar keine Zeit für Blogbesuche, ja nicht mal für meinen eigenen Blog. Aber ich denke, es ging vielen so. Das hat man schon gemerkt.
      Ich wünsche dir und deiner Familie noch schöne Feiertage.
      Liebe Grüße,
      Martina

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  3. mitlucyumdenblog schreibt:

    Na, dann fröhliche Weihnachten!!

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  4. twinsie schreibt:

    Was für eine humorvolle Weihnachtsgeschichte ;-)….und das Foto von eurem süßen Weihnachtshund ist ja soooooo lieb!!!!!

    Wünsche euch ein wundervolles Weihnachtsfest!

    Liebe Grüße
    Eva

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  5. Mathilda schreibt:

    Liebe Martina,

    dir und deinen Lieben ein frohes Weihnachtsfest.

    Herzliche Grüße von Mathilda ♥

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  6. Mia schreibt:

    😉 Herrlich geschildert,
    schöne Festtage wünscht die andere Martina
    LG. Mia

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  7. Holger schreibt:

    Ich wünsche euch ein ruhiges und friedliches Weihnachtsfest. Meine Frau sagt, diese Jahr haben wir den weltschönsten Baum (sie hat ihn allein ausgesucht).

    Liebe Grüße
    Holger

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  8. minibares schreibt:

    Ach wie herrlich lebendig geschrieben, liebe Martina.
    Sowas haben wir zum Glück hinter uns. Wir haben einen, den wir jedes Jahr wieder aus der Abstellkammer holen. ich war immer am Heiligen Abend kurz nach Mittag total fertig. Da meinte mein Mann, wir müssen was ändern. Das haben wir getan.
    So kann ich nun den Heilgen Abend echt genießen.
    Nun habt ihr endlich mal einen nicht so großen Baum, ist doch prima. Und solch ein Baum wie eurer ist immerhin gewachsen, also darf er auch mal unregelmäßig sein, schließlich war es das Wetter auch.
    Euch beiden gesegnete, fröhliche Weihnachten, ruhige Stunden, schöne Spaziergängen mit eurem Nikolaus-Pepper…
    Alles Liebe ♥
    deine Bärbel

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Danke schön, liebe Bärbel. ♥ *freu*

      Bisher hatte es mit einem Baum immer ganz gut geklappt. Wir fuhren hin, suchten einen aus und kauften ihn. Fertig. War ja diesmal eigentlich auch so, nur mit dem Aussuchen, da … na ja, du hast es ja gelesen … 😉
      Unser Baum ist trotzdem schön. Jawoll. Herr Buchstabenwiese hatte gesagt: Ich mache ihn schön. Und das hat er getan, auch wenn er zwischendurch meinte, das sei gar nicht so einfach mit dem Baum. Er schmückt ihn nämlich jedes Jahr. 🙂

      Wir hatten einen wunderbaren Heiligabend, da meine Schwiegereltern gemeinsam bei uns sein konnten und sich bei uns sehr wohl gefühlt haben. Die letzten beiden Jahre war Heiligabend ja nicht so doll. Letztes Jahr war mein Schwiegervater über Weihnachten im Krankenhaus und davor war meine Schwiegermutter krank und Pepper wurde gebissen. Doch dieses Jahr war alles wunderbar.

      Ich wünsche euch auch noch wunderbare, gesegnete Weihnachtsfeiertage. Lasst es euch gut gehen.

      Alles Liebe,
      Martina

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  9. helago schreibt:

    Nun, ich habe gestern Abend nach dem Essen meiner Tante deine Geschichte vorgelesen und sie war begeistert. – ich übrigens auch. Ich gucke heute nur kurz vorbei, dann verziehe mich wieder ins Bettchen. Gestern kam Frau Influenza vorbei und legte sich zu mir … Das ist doch eine seltsame Sache mit euch Frauen…

    Salut
    Helmut
    der keinen Baum hat – nur eine Krippe.

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  10. GZi schreibt:

    wir haben einen Baum in diesem Jahr aus dem Garten… groß, aber schief, da er an einem Abhang stand, unten sehr breit ausladend – geschmückt ist er nun wunderschön und hat wahrlich „Charakter“ 🙂 Euch beste Grüße und Wünsche zum Weihnachtsfest, möget Ihr schöne Stunden haben und die zeit genießen!

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Frohe Weihnachten, liebe Gesa.
      🙂 Ein Baum mit Charakter hat schließlich auch nicht jeder. 🙂 Hauptsache ist doch, dass unsere Lieben bei uns sind und wir überhaupt einen Baum haben. 😀
      Euch auch die allerbesten Grüße und Wünsche. Lasst es euch gutgehn.

      Liebe Grüße,
      Martina

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  11. Gabi schreibt:

    Sehr erheiternd, Deine Geschichte.
    Ich hoffe, Ihr hattet doch Freude mit Eurem Baum und ein schönes Weihnachtsfest.
    lg Gabi

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  12. luiselotte schreibt:

    Ich hab herzlichst gelacht und danke dir dafür!
    Liebe Grüße, Luise, die hofft, dass es dir gut geht! ♥

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  13. kowkla123 schreibt:

    Liebe Martina, hoffe, Weihnachten war schön für dich und deine Lieben, alles Gute, Klaus.

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  14. andrea2110 schreibt:

    Liebe Martina, ich denke, Du nimmst es mir nicht übel, dass ich auch sehr gelacht habe bei Deiner Schilderung… Wir haben dieses Jahr einen sehr schönen Baum, aber ich erinnere mich vor 2 Jahren, da kamen wir an dem Bauernhof an, an dem wir halt den Baum kaufen wollten und der Mann sagte, es tut mir leid, aber ich mache jetzt zu, ich kann nicht mehr. Und wir waren voller Fragezeichen und ohne Baum… Er hatte wohl von morgens 7 bis abends 6 durchgeackert und konnte schlichtweg nicht mehr… Wir haben dann woanders einen mickrigen übrig gebliebenen Baum gekauft – war auch ok:-)… Liebe Grüsse und einen guten Rutsch ins Neue Jahr für Euch, Andrea

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Auf keinen Fall, liebe Andrea, dieser Beitrag ist ja dazu da, euch zum Lachen zu bringen. Immerhin haben wir auch gelacht. 😉 Ich habe diese Geschichte Heiligabend meiner Schwiegermutter vorgelesen, und sie hat auch herzlich gelacht. So hat der Baum doch etwas Gutes gebracht. 🙂

      Ja, so kann es gehen. Och der Arme, der war an dem Tag wohl ziemlich platt.
      Aber auch die mickrigen Bäumchen brauchen ein warmes Plätzchen. 🙂

      Liebe Grüße und euch auch einen guten Rutsch ins Neue Jahr,
      Martina

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  15. frieda schreibt:

    Hi Martina,
    ach, also – das sah ich jetzt bis ins letzte Detail vor mir, was du da geschildert hast… hätte doch so gerne noch den dir unbekannten Schluss der Geschichte gehört… *hihi*…
    Bei uns gibt es gar keinen Tannenbaum, ich stell Heiligabend nur einen frischen „Tannen-Strauß“ in einer Vase hin – da wird bisschen bombastisch dran rum dekoriert, wunderbar, ist ja nur für paar Tage (bis Silvester). Unter diesen „Pseudo-Tannenbaum“ legt dann im laufe des Tages jeder irgendeinen symbolhaften Gegenstand drunter für irgendetwas, für das man im vergangenen Jahr dankbar war – und am Abend erzählt man es dann in aller Ruhe anhand dieses Gegenstandes. Immer sehr spannend. Geschenke haben wir auch „abgeschafft“, machen es uns einfach schön gemütlich.

    Sollten wir uns dieses Jahr nicht mehr „sehen“ – wünsche ich dir sicherheitshalber schonmal einen guten Rutsch ins neue Jahr 😉 🙂 😎

    Lieben Gruss,
    die frieda

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Hi, liebe Frieda. Freut mich, dass es dir gefallen hat. 🙂
      Vermutlich werde ich unseren Baum, den wir uns schön gemacht haben, noch hier zeigen. 🙂

      Die Geschichte mit dem Gegenstand als Symbol für etwas, für das man dankbar ist, finde ich eine schöne Sache. Tolle Idee.
      Ich schreibe am Ende des Jahre ja meist auch noch eine kleine Rückschau und überlege dabei, nicht nur, was nicht gut war, sondern auch was gut war und wofür ich dankbar bin. Manches Mal bin ich erstaunt, wie viel Gutes in dem Jahr doch gesteckt hat. Man vergisst es so leicht.
      Aber das mit dem Gegenstand und es sich dann gegenseitig erzählen, das gefällt mir auch sehr. Davon muss ich unbedingt Herrn Buchstabenwiese erzählen. Wäre eine schöne Sache für Silvester

      Auf Geschenke möchte ich nicht verzichten. Ich liebe Geschenke. 🙂 Uns beiden macht es einfach Spaß und wir kaufen uns übers Jahr nicht groß irgendwas. Bei uns gibt es dafür zum Geburtstag und Weihnachten etwas. Wir packen es liebevoll ein, legen es dann unter dem Baum und machen es uns trotzdem gemütlich. 🙂

      Ich wünsche dir auch schon mal, sicherheitshalber 🙂 , einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

      Liebe Grüße,
      Martina

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  16. Anna-Lena schreibt:

    Liebe Martina,
    ich hoffe, ihr hattet trotz des suboptimalen Baumes ein schönes Weihnachtsfest 🙂 .
    Wir haben seit Jahren nur noch geschmückte Tannenzweige aus dem Garten, so dass ich deine Geschichte belustigt lesen konnte, ohne mit ähnlichen Eskapaden aufwarten zu können 😆

    Kommt gut ins neue Jahr 🙂 .
    Mit herzlichen Grüßen
    Anna-Lena

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  17. tabea schreibt:

    herrlich …

    ich erinnere mich an vergangenes jahr, als der liebste und die kinder nach hause kamen und meinten: „das war knapp“ – sie hatten noch einen (aber wirklich schönen und deutlich heruntergesetzten) baum erwischt, als der verkäufer schon zusammenpackte (am 23.12.) 🙂

    liebe grüße in die „zwischenzeit“,
    tabea

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  18. bubblegumcandy schreibt:

    liebe Martina, das hast du so richtig schoen und lebendig geschrieben, ich musste jetzt ganz gespannt lesen. du kannst so schoen erzaehlen, ich danke dir dafuer.

    wir haben uns letztes jahr einen kleineren kuenstlichen baum gekauft, weil wir so einen riiiesengrossen hatten, der viel zu viel platz eingenommen hat. im wohnzimmer hat der nie reingepasst, wir mussten ihn immer im family room unterbringen. unser neuer baum ist zwar jetzt auch nicht klein, aber nicht mehr so extrem riesig.

    lg
    Sammy

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Danke schön, liebe Sammy. *freu*

      🙂 Ja, zu groß ist dann auch nicht immer schön. Was genau ist eigentlich ein Familienraum? Bei uns ist das Wohnzimmer auch gleich der Raum, in dem die Familie zusammenkommt. 🙂

      Liebe Grüße über den großen Teich zu dir 🙂 ,
      Martina

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  19. ernstblumenstein schreibt:

    Ephraim Kishon hätte „Oh Tannenbau, oh Tannenbaum“ nicht besser schreiben können!
    Oh, zum fünften Mal hier im Beitrag, was für eine dumme Bemerkung von mir.
    Ich musste schon im „Vorspann“ herzhaft lachen, weil ich sofort merkte, das wird wieder ein sehr amüsantes Lesevergnügen. Dein feiner Schalk und Humor quillt jeweils aus den ersten Zeilen nur so hervor.

    Vielen herzlichen Dank, liebe Martina, für deine Weihnachtsgeschichte. Deine Arbeit hat sich mehr als gelohnt und mich hat sie richtig erfreut. Chapeau. Rutsch guet…

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Oh (schon wieder 🙂 ), Ephraim Kishon, danke schön für das tolle Kompliment, lieber Ernst.
      Gerne, es freut mich, dass es dir gefallen hat.
      Der Baum hat uns nun schon so viel Freude beschert, wie es ein perfekter niemals hätte tun können. 🙂

      Auch dir und deiner Familie einen guten Rutsch in ein hoffentlich gesundes und gutes neues Jahr.
      Liebe Grüße,
      Martina

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  20. Träumerle Kerstin schreibt:

    Liebe Martina. Ich muss so lachen. Da hattet ihr aber Glück, dass ihr überhaupt noch einen Baum bekommen habt. Gibt es bei euch in der Nähe keine Gärtnerei? Da haben wir hier mehr Auswahl. Gärtnereien, Baumschule, private Baumhändler, mehrere Baumärkte …
    Dann wisst ihr wenigstens, dass ihr im nächsten Jahr doch eher los ziehen müsst 🙂
    Liebe Grüße von Kerstin.

    Gefällt mir

    • buchstabenwiese schreibt:

      🙂 Freut mich, dass ich dich zum Lachen bringen konnte, liebe Kerstin. 🙂

      Gärtnerei? Weiß ich gar nicht. Irgendwo hätte es bestimmt noch Bäume gegeben, aber wir hätten jetzt nicht auf Anhieb gewusst wo. Erschwinglich sollte er natürlich auch sein. Vor unserem Einkaufszentrum gab es sonst auch immer Tannenbäume zu kaufen, aber dieses Jahr stand dort keiner. Vor einem großen Einkaufszentrum steht auch jedes Jahr einer, aber der hat nur kleinere Bäume, da hatten wir in vergangenen Jahren immer mal geguckt. Unser kleiner Baumarkt hier hat keine Bäume, da hätten wir schon in Nachbarorten gucken müssen. Oder private Baumhändler in irgendeinem Dorf hier in der Umgebumg, aber da muss man dann wissen wo. 🙂
      Zuletzt haben wir immer in diesem Gartencenter einen Baum gekauft und waren zufrieden. Daher haben wir uns auch vorher gar keine Gedanken gemacht.
      Ich glaube, nächstes Jahr höre ich mich mal früh genug um, wo man überall Bäume kaufen kann und wir gehen etwas früher los. 🙂

      Liebe Grüße,
      Martina

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  21. WeibsWort schreibt:

    Da weiß ich wieder, warum ich einen Kunstbaum habe. Raus ausm Karton, bisschen in Form schütteln, Schmuck drüberwerfen, fertig. :mrgreen: [Das ist nicht sooo unromantisch, wie es klingt… 😳 ]

    Und als Kunstbaumbesitzerin scheue ich mich auch nicht, dir in einem Weihnachtspost einen guten Rutsch zu wünschen. Komm gut ins neue Jahr, liebe Martina! 🙂

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Nicht so unromantisch, wie es klingt? 🙂 Na, wenn du es sagst. 😉 KLingt auf jeden Fall witzig. 😀
      Zum Glück gibt es Kunstbäume. Stell dir vor, alle Kunstbaumbesitzer würden auch noch echte Bäume kaufen … nicht auszudenken … dann hätten wir uns dieses Jahr wohl einen malen müssen. 😀

      Och, das macht überhaupt nix. Ich freue mich über deinen lieben Guten-Rutsch-Gruß.
      Ich wünsche dir auch eine guten Rutsch in ein kreatives, gesundes Neues Jahr. ♥
      Wir lesen uns.

      Liebe Grüße,
      Martina

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  22. Waldameise schreibt:

    Liebe Martina,

    ich habe gehört, jetzt soll es ganz günstige Tannenbäumchen geben … im Weihnachtsschlussverkauf oder so … lach.

    Dir und deinen Lieben wünsche ich einen guten Rutsch und von Herzen alles Gute für das neue Jahr, vorallem Gesundheit und dass du dir immer diesen Humor bewahren kannst, was auch passiert.

    Danke auch für deine lieben Wünsche, über die ich mich sehr gefreut habe.

    Liebe Grüße von der Waldameise

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  23. Monika schreibt:

    Liebe Martina,

    ich wünsche Dir einen fröhlichen Übergang in ein glückliches und erfolgreiches 2013

    Schön, dass es Dich gibt !!!!!

    .•’„.’ •,•’„.’•,
    ’•, ’ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ. •’
    …..`’•,,•

    Ganz liebe Grüße
    Monika

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  24. Traveller schreibt:

    danke für diese herrliche Geschichte „mitten aus dem Leben“
    auch nach Weihnachten lässt sie mich noch schmunzeln (aber auch mitleiden)

    und wie schön, dass ihr am Ende lachen konntet

    lieben Gruß
    Uta

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  25. Eluin schreibt:

    Liebe Martina,

    oh ja… einen großen Baum will meine Mutter (und meine Schwester und ich^^) auch immer. Dieses Jahr hat meine Schwester den mal gekauft und bei sich gefeiert (Marvin und ich sind erst am 25. dann auch nach Bottrop gefahren). Aber der Baum war auch schön. Ich freue mich, dass eure Baumgeschichte so gut ausgegangen ist. – Auf jedenfall toll geschrieben!

    Alles Liebe dir

    Laura

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  26. Pingback: Türchen Nr. 12 – Oh Tannenbaum | Der Buchstabenwiese Weihnachtsblog

Immer her mit den Buchstaben. :-) Danke schön. ♥

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