Hier kommt …

… Kurt …
… ohne Helm und ohne Gurt …

Nein. Ich kenne gar keinen Kurt.

Hier kommt …
… endlich …
… ein Lebenszeichen von mir …

           

Was war denn wieder los mit mir?
Haben mich trampelnde Dinos überrannt?
Oder habe ich meinen Abschluss als Dino-Dompteurin gemacht?

Weder noch.

Ich habe den trampelnden Dinos – wider besseren Wissens – vorläufig den Rücken gekehrt und meine ganze Aufmerksamkeit dem häuslichen Chaos gewidmet.

Zwar spürte ich den heißen Atem der Saurier im Nacken und meinte manchmal das Beben ihres Getrampels wahrzunehmen, aber das war mir egal. Man muss das positiv sehen. Wenigstens wurde mir nicht kalt im Nacken.

Stichwort Chaos.
Erinnert ihr euch noch an die große Kelleraufräumaktion?
Ähnlich wie unser Keller vor dieser Aktion sah das heimische Büro meines Liebsten aus.

Alte Akten, Formulare und Prospekte aus Zeiten der Selbstständigkeit vermischten sich mit privatem Papierkram der letzten Jahre. Dazu hatten ein paar Gegenstände, die „vorläufig“ abgestellt wurden, in diesem Raum ihre letzte Ruhestätte gefunden.

Wann das anfing, kann ich gar nicht mehr sagen. Offenbar kam hier das Gesetz der Anziehung zum Tragen. Je mehr herumliegt, desto mehr gesellt sich hinzu. Und irgendwann ist der Zeitpunkt erreicht, an dem ein Teil mehr oder weniger keine Rolle mehr spielt, weil das Auge ab einem gewissen Grad nur noch Chaos wahrnimmt.

Was das bedeutet, wisst ihr sicher aus eigener Erfahrung. Solch ein Raum schreit geradezu nach mehr. Er animiert uns, alles hineinzustopfen, was wir gerade loswerden wollen. Es ist so leicht: Einfach hinein ins Chaosuniversum und das, was wir loswerden wollten, verschwindet in den unendlichen Weiten der Chaoswelt. Erstmal jedenfalls.

Eigentlich sollte Herr Buchstabenwiese sich in seinem Büro auch mal entspannen und gelegentlich in Ruhe ein wenig mitgebrachte Arbeit erledigen können … Soweit die Theorie. Auf seinem Schreibtisch war gerade noch Platz genug für die Tastatur seines PCs und für eine Tasse Kaffee. Na ja, so ungefähr. Um Ruhe zu finden, war dieser Raum nicht wirklich geeignet. Ich habe mich oft gefragt, wie mein Liebster sich fühlen muss, wenn er von solch einem Chaos umgeben ist.
Wie konnte er sich hier überhaupt konzentrieren?

Ich konnte es nicht mehr mit ansehen. Da Herr Buchstabenwiese aber weder Zeit noch Energie hatte diesen, seinen ganz persönlichen mittlerweile riesigen unüberwindlichen Berg zu erklimmen, beschloss ich diesem Chaosberg den Kampf anzusagen.
Woher ich diese Energie nahm? Ich weiß es nicht. Sie war einfach da. Vielleicht waren es die trampelnden Dinos im Nacken, vielleicht aber auch das Bild vom Endergebnis in meinem Kopf.

Bewaffnet mit Staubsauger, Putzzeug, dem Willen jede Menge wegzuwerfen und einer Vision im Kopf, betrat ich den Dschungel des Grauens.

       

Wusstet ihr, wie viele geheime, dunkle Ecken es in solch einem Chaos gibt, Ecken, an die weder ein Staubsauger noch ein Staubwedel mehr herankommt?
Viele.
Ich glaube der ganze Staub der letzten Jahre hatte sich dort versammelt. In jeder Hinsicht. *hust*
Also habe ich geräumt, geschleppt, entsorgt, unsortierte Papierhaufen hin- und hergeschoben, staubgesaugt, geputzt, geschrubbt, Ablagekästen abgeduscht und gestapelt … mit anderen Worten, ich habe mich nach und nach vorgearbeitet.

Nun ist das Büro entmüllt, begehbar und wohltuend sauber, inklusive Fenster. Der Geist der Vergangenheit ist weitestgehend beseitigt und man kann wieder tief einatmen, ohne eine Staublunge zu bekommen.
O-Ton meines Liebsten mit strahlenden Augen: „Ich bekomme ja ein ganz neues Büro.“

Meiner Vision von einem Büro voller Harmonie und Ordnung bin ich ein ganzes Stück näher gekommen. Jetzt warten „nur“ noch etliche Papiere darauf, dass sie sortiert und abgeheftet werden.

Nach dem ganzen Staub gibt es jetzt aber noch frische Mai-Fotos. 
Denn neben der Aufräum- und Putzaktion letzte Woche habe ich ganz schön Rot gesehen.

Aber seht selbst:

Wie gemalt …

Werfen wir mal einen Blick hinein …

Auch schön …

Diese hier ist noch etwas einsam …

Ist das nicht wie im Urlaub?

Diese hier sind zwar nicht rot, deswegen aber nicht weniger schön …

Vielleicht heißt ER ja Kurt… *smile*

Ich hoffe der Staub ist nun vom Winde verweht und wünsche euch eine zauberhafte Woche. Natürlich komme ich ab morgen auch wieder bei euch vorbei. Nach und nach.

Martina Hildebrand    

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Über buchstabenwiese

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48 Antworten zu Hier kommt …

  1. Traveller schreibt:

    Ich liiiiiebe Mohn !!!
    und du hast ihn wundervoll in Szene gesetzt (oder er sich selber und du hast ihn dann portraitiert)

    alle Achtung für deine Büro-Chaos-Entsorg-Aktivitäten
    ich kann nur ahnen, wie viel Zeit und Kraft sowas kostet
    nein, ich weiß es, weil ich ähnliche Aktionen auch schon gestartet habe
    wie gut, dass Herr Buchstabenwiese dich hat und das auch zu würdigen weiß

    lieben Gruß und auf bald
    Uta

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  2. fudelchen schreibt:

    Ganz, ganz wundervoll und der Käfer, so schön.
    Alle Fotos wirklich super fotografiert.
    Tolle Makros.

    Schön, dass du wieder da bist ♥ *liebdrück*

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  3. Romy schreibt:

    Hi Martina!

    Wie es scheint, bist Du in den letzten Monaten in einem wahren Aufräum- und Ausmistwahn. Gut so. Wenn man schon mal Lust hat, solche unangenehmen Sachen zu machen, sollte man sie auch angehen, bevor die Motivation dazu wieder vergeht 😉

    Die Fotos sind mal wieder wirklich schön geworden, vor allem der Mohn gefällt mir. Kein Wunder, die Farbkombi grün-rot liebe ich über alles 🙂

    Liebe Grüße
    Annika

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Liebe Annika,
      das Gefühl habe ich auch, dass ich im Aufräum- und Ausmistwahn bin. 🙂 Ich habe erst letzte Tage zu Herrn Buchstabenwiese gesagt: Ich glaube 2011 wird das Jahr des Aufräumens. 😀
      Aber es ist auch notwendig. Zu viel ist in den letzten Jahren liegen geblieben, als wir keinen Kopf für solche Dinge hatten. Und jetzt ist es an der Zeit ALtes loszulassen und Ordnung zu schaffen. Das fühlt sich gut an. Es befreit. Und genau, wenn man schon Lust darauf hat, dann muss man das sofort ausnutzen. 😉

      Freut mich, dass dir die Fotos gefallen.
      Danke dir,

      Liebe Grüße,
      Martina

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  4. bubblegumcandy schreibt:

    hallo liebe Martina,

    das real life geht halt vor. macht doch nix wenn du nicht jeden tag schreiben kannst. deine treue bande hier vergisst dich ganz bestimmt nicht, oder sagen wir mal vielmehr ich vergess dich nicht. ich komme immer wieder gern zu dir. *knuddels*

    deine klatschmohnbilder gefallen mir uebrigens suuuper gut. ich danke dir fuer’s zeigen.

    lg
    Sammy

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Danke schön, liebe Sammy. *freu*

      Das Schreiben, ob mit oder ohne Blog, gehört für mich ja zum real life dazu. 😉 Aber manchmal haben einfach andere Dinge Priorität. Ja, das ist so.
      Schön, dass du mich trotzdem wieder gerne besuchst.

      Liebe Grüße an dich,
      Martina

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  5. zeitreisen schreibt:

    Ja, ja, das Chaoszimmer… hat nicht jeder von uns so eines?

    Liebe Grüße,
    Monika

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  6. Monika schreibt:

    Na da hast Du ja einen kraftvollen Frühjahrsputz vorgelegt
    … und das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen 😉

    Wunderschöne Fotos ¸¸.☆¨¯`♥Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ

    Liebe Grüße
    Monika

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  7. Gabi schreibt:

    Ein Bravo dafür, dass Du Dein Chaoszimmer gemeistert hast.
    Ich weiß nicht, ob jeder so ein Zimmer hat. Ich auf jeden Fall schon. Und vielleicht nicht nur eins. Das kann man nun auslegen, wie man möchte. Und wenn man nicht aufpasst, werden es mehr und mehr. Aber irgendwann muss man damit anfangen, es aufzuräumen. Und grad der Anfang ist wohl das schwierigste. Denke ich.

    Auch ein großes Lob an Deine wunderschönen Fotos. Ein Traum in Rot! 🙂
    Hab vorige Woche grade erstmal einen einzigen Klatschmohn entdeckt. Seitdem war ich nirgends mehr unterwegs. Bei mir sind grade noch die Rapsbilder aktuell. Aber ich bin immer etwas hinten nach. 😉

    lg Gabi

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Danke dir, liebe Gabi. 🙂
      Deinen Mohn habe ich gesehen. Er stand noch ganz alleine da. Mittlerweile haben sich bestimmt welche dazu gesellt.
      Bei uns scheint die Natur immer ein bisschen voraus zu sein. Die Kamille blüht auch schon seit ein paar Tagen.

      So ein Chaoszimmer – oder auch mehr 🙂 – werden wohl die meisten haben. Und wenn nicht im Haus, dann im übertragenen Sinne.
      Ja, der Anfang ist immer das Schwierigste, das denke ich auch. Aber wenn man einmal dran ist, so richig im Fluss ist, spürt wie gut das tut, dann kann man gar nicht mehr aufhören. 🙂 Sollte man wohl auch nicht, denn sonst braucht es wieder Überwindung anzufangen. 🙂

      Liebe Grüße,
      Martina

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  8. Anna-Lena schreibt:

    Deine Mohnbilder sind traumhaft schön – ein wahrer Augenschmaus.
    Hier ist es momentan noch sehr verregnet und relativ kalt, aber der Mohn kommt noch.

    Eine Ausmist- und Aufräumaktion, was Papiere anbelangt, steht bei mir in den Sommerferien an. Ich mag gar nicht darüber nachdenken 😯
    Jedenfalls bist du ein ganzes Stück weiter, das freut mich 🙂

    Liebe Grüße
    Anna-Lena

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Liebe Anna-Lena,
      ja, wir sind hier in der Mitte wohl immer ein wenig weiter, als ihr da oben im Norden. 🙂 Bei uns ist das Wetter zurzeit aber auch nicht so doll. Die Fotos sind alle von letzter Woche. Am Montag dachte ich, der Winter sei wieder ausgebrochen, so kalt war es. 😯
      Zum Glück hat es jetzt endlich auch geregnet, da herrschte nämlich die ganze Zeit Mangel dran. Es sollte zwar immer regnen, tat es aber nicht.

      Ausmisten in den Sommerferien? Das sind ja keine guten Aussichten. 🙂 Obwohl… es kann Spaß machen, wenn man einmal so richtig dran ist. 😀 Ich bin regelrecht im Aufräum- und Ausmistfieber. Habe nur die eine Vision vor Augen: Das endlich alles geordnet ist. In den schlimmen Jahren zuvor hatten wir einfach überhaupt keine Nerven für so was. Meine Depris haben ihr übriges dazu getan. So viel wurde einfach irgendwo abgestell oder verstaut, ignoriert, nicht regelmäßig entsorgt, weil einfach die Kraft fehlte, bei uns beiden. Jetzt scheint die Zeit gekommen zu sein, in der ich das Bedürfnis habe aufzuräumen und alles wieder in Ordnung zu bringen. 🙂 Das muss ich ausnutzen, solange es anhält. 🙂 Heute sind die Bücher dran, denke ich. 🙂

      Liebe Grüße an dich,
      Martina

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  9. Träumerle Kerstin schreibt:

    Wunderschöne Fotos – ich liebe Mohn. Habe vorhin gerade die erste offene Blüte im Garten entdeckt. Morgen gibt es da eine Fotosafari!
    Und ich freue mich, dass Du so viel Energie hast! Man spürt, wie Du aufatmest und Dich wohl fühlst.
    Ich wünsche Dir noch eine sonnige Woche, liebe Grüße von Kerstin.

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Liebe Kerstin,

      ja, zurzeit sprühe ich vor Energie, warum auch immer. Ich nehme es einfach mal dankbar entgegen. 🙂 Das Aufräumen und Ausmisten tut richtig gut, obwohl es für meinen Rücken ganz schön anstrengend ist. Aber es befreit ungemein. Und wenn ich dann sehe, was ich geschafft habe, dann ist das ein wunderbares Gefühl.

      Danke dir. Ich wünsche dir auch eine wunderbare sonnige Woche. Und ich freue mich schon auf deine Mohnfotos. 🙂 Deine neue Kamera ist toll.

      Liebe Grüße,
      Martina

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  10. Elisabeth schreibt:

    Liebe Martina,

    oh, auch DAS kenne ich nur zu gut… das Chaos meines Liebsten… das ich in den vergangenen Tagen in Richtung Kosmos bewegte, so gut ich konnte 🙂

    Wundervoll zum Durchatmen sind deine schönen Fotos geeignet ~ danke dir! 🙂

    Liebste Abendwünsche für dich und deine Lieben,
    Elisabeth

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Gerne, liebe Elisabeth, und danke schön. 🙂

      Zu Chaos fällt mir ein, dass ich als Teenie mal ein Schild in meinem Zimmer hängen hatte mit der Aufschrift: Wer Ordnung hält, ist nur zu faul zum Suchen. 😉

      Liebe Morgengrüße nach Wien,
      Martina

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  11. Helmut schreibt:

    Liebe Martina,
    herzlichen Dank für dein Lebenszeichen, ich habe mich gefreut.
    Wenn ich deine Beildle betrachte dann darf ich mich gleich wieder freuen, denn du hast wunderschöne Mohnfotos gemacht, die wir bewundern dürfen. Hatte ich schon erwähnt, daß ich Mohnblümchen mag.
    Das Kompliment von deinem Herzblatt finde ich toll. Langsam lichtet sich auch bei mir der Dschungel. Jetzt mach ich mich vom Acker. Morgen steht Käse auf dem Programm – ich mein beim Kochen. Da habe ich jetzt noch einige Dinge zu erledigen.
    Ich wünsche dir viel Spaß beim Räumen (bayrisch: Rama dama).
    Knuddelz & Grüßli
    Helmut

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Sehr gerne, lieber Helmut.

      Mohnblümchen mag ich auch sehr. Freut mich, dass ich dir damit eine Freude machen konnte. 🙂

      Ich glaube, ich habe meinem Liebsten mit dem Aufräumen seines Büros eine große Last abgenommen. Nun kann er sich dort wieder wohlfühlen. Ich werde in Zukunft ein Auge darauf werfen, dass es auch so bleibt. 😉

      Wenn ich das richtig interpretiere, hast du bei dir auch ausgemistet. Ich glaube, unsere Kelleraktion hat dich dazu animiert, wenn ich mich recht entsinne. 🙂 Aber es tut doch ungeheuer gut, wenn wieder Platz zum Atmen da ist, nicht wahr?

      Oh, Käse. Lecker, wenn er nur nicht immer so viele Kalorien hätte. 😳 So ein Käse. 😉

      Dann werde ich heute mal weiter rama dama machen. 🙂

      Liebe Knuddelgrüße,
      Martina

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  12. Hase schreibt:

    Liebe Martina,
    wow kann ich da nur sagen, die tollen Bilder erfreuen mein Herz.
    Dass Du so fleißig warst, find ich klasse. Aufräumen und sortieren fällt mir sehr sehr schwer. Jetzt hab ich auch noch alte Sachen gefunden in meinem Elternhaus, Briefe , ganz alte, das beschäftigt mich sehr…… Etwas Sperrmüll haben wir letzte Woche rausgestellt. Die Fenster putz ich erst gar nicht, bei dem Blütenstaub. ….
    Ohne schlechtes Gewissen mache ich immer nur das , wozu gerade Energie da ist…..
    Ganz liebe Grüße
    und ♥ lichen Dank für die tollen Fotos
    Gruß an Pepper 🙂
    Erika

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Sehr gerne, liebe Erika, es freut mich, dass dir die Bilder gefallen.

      Alte Briefe… ja, das würde mich auch beschäftigen, das kann ich sehr gut verstehen.
      Als wir den Keller ausgemistet haben, bin ich auch auf all die vielen Dinge gestoßen, die ich von meinen Eltern mitgenommen hatte, als die Wohnung nach dem Schlaganfall meines Vaters geräumt werden musste. Unter anderem jede Menge Fotoalben. Ich wollte sie nicht wegwerfen, sie wie einen Schatz bewahren, wusste aber gar nicht wohin damit und überhaupt war mir alles zu viel. Also kamen sie in den Keller. Da standen sie nun ein paar Jahre…
      Mein Vater ist jetzt zweieinhalb Jahre tot… meine Mutter fünfeinhalb… für mich war es jetzt an der Zeit loszulassen. Es war ein Gefühl, das plötzlich da war. Ich war/bin bereit mich nun von einigen Dingen der Vergangenheit zu trennen, um Platz für die Gegenwart, meine Gegenwart und Zukunft zu machen. Damit ich wieder Luft bekomme.
      Was war, wird nie mehr sein, das habe ich verstanden, wirklich verstanden und akzeptiert, so weh es mir auch getan hat. Ich bin jetzt bereit mich von der Vergangenheit zu lösen und sie dankbar ziehen zu lassen. Obwohl es mir grad gar nicht leicht fällt, das hier zu schreiben. Trotzdem ist es so.
      Ein paar wenige Alben, mit besonders schönen Fotos meiner Eltern, habe ich zur Erinnerung aufbewahrt. Doch von den meisten, in denen sehr viele Landschaftsfotos aus vielen Urlauben waren, habe ich mich getrennt. Etliche Videokassetten, eigene und die meiner Eltern, folgten. Selbst mein altes Hochzeitskleid, das meiner ersten Hochzeit, habe ich endlich entsorgt. Es ist mir schwer gefallen, aber ich wollte es. Und es fühlte sich unwahrscheinlich erleichternd an. Wie Ballast, der abfällt. 🙂

      Wie du immer so schön sagst: Alles hat seine Zeit. Das Festhalten, sich mit etwas beschäftigen, sich damit auseinandersetzen und das Loslassen. Ich habe die Zeit für mich gebraucht, um endlich loslassen zu können und um zu verstehen, das Loslassen nicht Vergessen heißt, sondern Weiterleben.

      „Ohne schlechtes Gewissen mache ich immer nur das , wozu gerade Energie da ist…..“
      Ich finde, genau so ist es richtig, liebe Erika. Ich mache das auch so, weil es – zumindest bei mir – auch nicht mehr anders geht.
      Ich hatte viele Jahre fast gar keine Energie, da waren alltäglich Dinge schon zu viel für mich. Zurzeit freue ich mich sehr, dass ich so viel Energie habe, um ein wenig Ordnung in mein Leben zu bringen. Ich nutze sie, solange sie da ist. 🙂 Es kommt bestimmt wieder mal eine andere Phase, aber da mache ich mir Gedanken drüber, wenn es soweit ist. 🙂

      Ganz liebe Grüße an dich inlusive Pepperschleck 😉 , ich drück dich mal ganz lieb,
      Martina

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  13. Hase schreibt:

    P.S.:
    hier noch was Rotes von mir :
    http://www.eigentliches.com/2011/05/natur-pur/

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Schön sieht das aus. Die mag ich auch. 🙂

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    • Hase schreibt:

      Liebe Martina,
      vielen herzlichen Dank für Deinen lieben Kommentar. Fast wären mir die Tränen gekommen. Ja, alles hat seine Zeit…… Es kommt so vieles wieder hoch, Dinge, von denen ich überhaupt nichts wusste, meine Großmutter, die ich nie kannte und mit 48 gestorben ist, hat einen Brief geschrieben 1938…. es ist , als ob sie mir im Moment sehr nahe ist…. Die alten Schallplatten von meinem Papa kann ich noch auf meinem alten Plattenspieler abspielen. Auch meine Kinder sindt total begeistert ….. das bringt mir alles wieder zurück, als ob es gestern gewesen wäre. Meine Mutter war einmal 11 Monate in einer Klinik, da waren wir bei Verwandten untergebracht. Ich war erst neun Jahre alt, die Briefe, die ich meiner Mama schrieb hab ich auch gefunden, die hab ich noch nie gelesen….. Tränen und Loslassen, alles zulassen…. aber das Leben im Hier und Jetzt leben. Ich bin dankbar, dass ich genug Zeit habe, für Pausen und für Arbeiten und dass ich mir es einteilen kann…. Meine eigene Familie schätze ich sehr , ich bin sehr glücklich ….. Meine Mutter hat viel Leid erleben müssen, alle ihre Familienmitglieder hat sie verloren, als sie jung war. Mit drei Kindern und Betrieb war sie überfordert. Ich bin sooo froh, dass ich sie noch in ihrer Krankheit Demenz so liebevoll begleiten konnte und dass sie im Beisein meiner Geschwister und mir ihren Frieden fand.
      Alles Gute für Dich, liebe Martina, genieße die Sonne und Deine fröhlichen Mohnbilder schau ich mir immer wieder gerne an.
      Herzliche Grüße
      Erika 🙂
      Schleck und Dank an Pepper *knuddel*
      Danke fürs lieb drücken
      ich drück Dich jetzt auch mal und nehm dich in den Arm
      alles alles Liebe

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Sehr gerne, liebe Erika.
      Ich glaube, dass ich einiges bei dir gut nachfühlen kann und so kann ich etwas von dem zurückgeben, das ihr alle mir in meiner langen schweren Zeit gegeben habt.

      So einen alten Brief von meiner Großmutter hätte ich auch spannend gefunden. Ich kannte meine Großmutter mütterlicherseits auch nicht. Sie ist recht früh gestorben, da sie sehr krank war, und ich bin als Nachzügler erst sehr spät geboren. Ich fand das immer sehr schade, ich hätte sie auch gerne kennen gelernt. Meine Mutter hat immer so lieb über sie gesprochen. Das hatte mich schon neugierig gemacht. Ich kannte von meinen Großeltern nur die Mutter meines Vaters. Dabei hätte ich immer gerne richtige liebe Großeltern gehabt, die einen betüddeln und weise Ratschläge für einen haben. 🙂 Immerhin hatte ich eine liebe alte Omi mit der ich gesungen habe. 🙂

      Für mich war es, neben schönen Erinnerungen, auch heilsam, nochmal durch die Vergangenheit zu reisen, da ich heute mit den Augen eines Erwachsenen sehe und einiges, das mich verletzt hat, heute besser verstehen kann. Das ändert zwar nichts daran, dass es weh getan hat, aber das Verstehen hilft mir zu verzeihen. Und das wiederum hilft mir. 🙂

      Ich wünsche dir alles Liebe und schicke dir noch mal ein paar Knuddelgrüße und einen dicken nassen Schleck von Pepper 😉 ,
      Martina

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    • Hase schreibt:

      Vielen Dank für Deine liebe Antwort
      ich wünsche Euch einen schönen Sonntag
      ich fang schon mal mit Kofferpacken an, am Donnerstag geht es nach Griechenland zu Qi-Gong bei Jorgos…. Dort war ich schon drei mal.
      Ich bin schon etwas aufgeregt…
      http://www.iliohoos.gr/
      Ganz liebe Grüße
      Erika
      auch an Pepper einen Sonntagsschleck 🙂

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Gerne, liebe Erika.

      Ich wünsche dir eine wunderbare Zeit in Griechenland. Und komm gesund zurück.

      Liebe Grüße
      von
      Martina und Pepper 🙂

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  14. Katinka schreibt:

    Hallooooo liebe Martina,
    melde mich zurück 🙂

    *wow* Du warst ja toootal fleißig, wenn ich das so lese!
    Ich glaube, solche Papierstapel kennt (fast) jeder – also bei uns gibt es auch einige davon – die meisten sind nicht von mir 😉
    Das Kompliment von Deinem Schatz ist ein schöner Dank 🙂

    Die Fotos sind herrlich! Du hast die schönen Mohn- und auch weißen Blüten wundervoll eingefangen. Bei uns blüht momentan noch gar kein Mohn, kommt vielleicht noch.
    und – ja – ich bin mir fast sicher, dass der kleine Kerl Kurt heißt ;-))

    Liebe Grüße
    Katinka

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Genau, wow. 🙂 Hallo, liebe Kainka.
      Schön, dass du wieder da bist. *freu* Habe dich vermisst.

      Leider waren das nicht nur Papierstapel, aber davon auch jede Menge. Da muss ich noch ran. *seufz* Männer und Papier. Abheften und Ordner sind offenbar Fremdwörter. Findest sich immer ein Plätzchen, wo Mann es hinlegen kann. 🙂
      Aber erst muss ich noch andere Aufräumarbeiten erledigen. Meine Bücher. 🙂 Ich habe jetzt ein neues Regal… das wird jetzt ruckzuck gefüllt. 🙂 Hoffentlich reicht es aus. 😯

      Ja, nicht wahr? Der kleiner Kerl muss einfach Kurt heißen. Er sieht aus wie ein Kurt. *grins*
      Freut mich, dass dir die Fotos gefallen. *strahl* 🙂

      Liebe Grüße,
      Martina

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  15. Coralita schreibt:

    Welche Lebensfreude Deine Fotos ausstrahlen! Toll! 🙂

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  16. Ich bin über deinen Blog gestolpert . Ich finde den Namen „Buchstabenwiese“ originell. Sehr schöne Mohnbilder. Du machst „fudelchen“ Konkurrenz.

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  17. zentao schreibt:

    Du hast schöne Fotos gemacht und sie erfreuen mein Fotografen auge.
    Noch eine Information zu dem kleinen grünen Käfer, das ist ein Scheinbockkäfer den habe ich auch schon fotografiert.
    Zum Thema Entrümpeln, das ist schwere Arbeit und wenn dein holder Gatte nicht aufpasst sieht es in dem Büro bald wieder so aus. Ich spreche aus Erfahrung, wir haben auch so einen Raum. Einerseits ist es praktisch, man kann schnell etwas aus dem Weg räumen, die Gefahr, dass es drin bleibt ist gross.
    Liebe Grüsse zentao

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Danke dir, lieber zentao.
      Danke auch für die Information zum Käfer. Ich hatte diesen Käfer auch schon mal gegoogelt, nachdem ich ihn doch immer wieder gerne fotografiere. Er sieht einfach putzig aus, finde ich. 🙂 Ich bin dabei auch auf den grünen Scheinbockkäfer gestoßen, auch Schenkelkäfer genannt.

      Auf das Büro meines Liebsten werde ich in Zukunft wohl ein Auge werfen und gleich eingreifen, wenn nötig. 🙂 Denn du hast vollkommen Recht, das geht ganz schnell und es sieht wieder so aus wie vorher. Genau, es ist so praktisch, wenn man schnell mal was aus dem Weg haben will…

      Herzliche Grüße,
      Martina

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  18. Eluin schreibt:

    Liebe Martina,

    ich muss sagen, du hast ganz schön viel erlebt in der letzten Zeit! Und so schöne Fotos (die im Regen find ich auch so toll!)
    Ich hoffe du kannst bald wirklich die dunklen Wolken hinter dir lassen (und die Dinos). Meine wollen noch nicht ganz verziehen, aber das liegt vor allem daran, dass ich momentan einfach keine Perspektive sehe. Naja abwarten und Geduld haben. Das Beste hoffen! – Und wenn gar nichts klappt: werd ich halt Autorin. Dann muss das Amt halt so lange zahlen, bis ich damit den Durchbruch erziele 😛 Selbst schuld, wenn die was dagegen habe, dass ich nebenher ein Zweitstudium absolviere.

    Ich bin gespannt, welche Fotos du bald noch zeigen wirst. Wie schaffst du es ständig so viele Insekten so toll einzufangen? Sehen echt genial aus!

    Alles Liebe

    Laura

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Liebe Laura,

      die Fotos mache ich auf meiner Hunderunde mit Pepper. An schönen Tagen oder überhaupt, wenn ich Lust und Laune habe, nehme ich einfach die Kamera mit. 🙂 Die Insekten sind einfach da. 🙂 Hier auf dem Land ist ja sonst nicht viel los und da gibt es auch nicht so viel zum Fotografieren, also habe ich inzwischen gelernt genauer hinzusehen und auch kleinere Dinge zu sehen. Manchmal „suche“ ich nach Käfer & Co und manchmal entdecke ich sie, wenn ich eine Blüte fotografieren möchte. Auf jeden Fall nehme ich mir dann mehr Zeit für die Hunderunde als sonst. 🙂

      Für die Insekten nehme ich gerne meine Makrolinse, die ich vorne draufstecken kann. Dann sieht man mehr. 🙂 Das ist manchmal faszinierend. Allerdings darf es dann nicht so windig sein, sonst wird alles unscharf bei Makro. Da ich ohne Stativ fotografiere, höre ich beim Fotografieren manchmal für einen Moment auf zu atmen und verharre in einer unbequemen Stellung, um möglichst nichts zu verwackeln. 😉 Also Ruhe und Geduld sind da gefragt. Und ein bisschen Glück. Ach ja, und ich mache immer mehrere Aufnahmen von solch einem Motiv, in der Hoffnung, dass dann auch ein schönes scharfes Insekt dabei ist. 😉

      Das Ganze ist übrigens eine gute Übung, um auch im Leben zur Ruhe zu kommen und mal ganz abzuschalten. Wenn ich da so bei schönem Wetter vor den Blümchen hocke, weit und breit nur Felder, Kühe und Stille, und auf „Insektenjagd“ gehe, dann bin ich ganz bei der Sache und vergesse alles andere, das mich sonst belastet. Das tut mir richtig gut. Gibt mir Kraft.
      Aber ich muss gestehen, es gab auch Zeiten, da war ich so depressiv, da hatte ich überhaupt gar keine Lust zum Fotografieren. Ist noch nicht lange her. Das muss man dann wohl oder übel auch mal akzeptieren.

      „Ich hoffe du kannst bald wirklich die dunklen Wolken hinter dir lassen (und die Dinos).“
      Ja, das hoffe ich auch. Die vielen schlimmen Jahre zu verarbeiten und wieder halbwegs „normal“ zu werden braucht viel Zeit und Geduld. Ich dachte, das müsste schneller gehen, aber das ist nicht so. Wie könnte es auch, es war zu viel und zu lange. Wie oft dachte ich, dass es mir nie mehr besser gehen wird. Ich keine Fortschritte mache. Aber auch das ist nicht so. Wenn ich das Ganze mal aus etwas Entfernung betrachte, stelle ich fest, dass sich doch etwas in mir tut. Zum Besseren hin. Ich wieder etwas aufbauen möchte. Und das gibt mir wieder Kraft.

      Liebe Laura, das ist sicher nicht so einfach. Da hast du ein Studium absolviert, viel Zeit und Arbeit für deine Ausbildung investiert und nun schwebst du im luftleeren Raum. Ich frage mich, wie du dich fühlst? Statt, dass man deine erworbenen Fähigkeiten schätzt, interessiert es niemanden. Das muss sehr demotivierend sein.
      Bei mir war das damals viel einfacher. Ich habe meine Ausbildung gemacht, wurde zwar auch nur 3 Monate vom Betrieb übernommen, habe aber nach 3 Monaten Arbeitslosigkeit etwas gefunden. Eigentlich hat mein damaliger Job sogar mich gefunden. 🙂 Bei der alten Firma in der Abteilung für Personaleinsatz war jemand, der meine Fähigkeiten sehr schätzte und als er hörte, dass in der Lohn- und Gehaltsabrechnung einer Tochterfirma jemand gesucht wurde, ist er sogar zu mir nach Hause gekommen, um mir zu sagen, dass ich mich dort vorstellen solle. Das habe ich getan und dann war ich 17 Jahre dort und habe viel Anerkennung gefunden. Lohn- und Gehalt entsprach genau meinen Fähigkeiten, weil ich Zahlen so sehr liebte und Mathe mein Lieblingsfach gewesen ist. 🙂

      Ich weiß also gar nicht so genau, wie du dich in dieser speziellen Situation fühlen musst, aber dass du nun keine Perspektive siehst, kann ich gut verstehen. Und was ich auch nachfühlen kann ist, wie es ist, wenn man nicht weiß in welche Richtung man gehen soll. Man sitzt mitten im Nebel und hier und da blinkt mal ein Licht auf, aber ein richtiges Ziel kann man nicht ausmachen. Wo soll man also hin? Man kann ja nicht ewig da bleiben, wo man ist. Ich habe auch schon in diesem Nebel gesessen. Sehr lange sogar.
      Wenn man genau weiß, wo man hin will, dann kann im Nebel ein Kompass helfen, der dir die Richtung zeigt. Wenn man einen Kompass hat.

      Wenn du mal zurückblickst, siehst du, was du bisher schon erreicht hast. Du bist auf jeden Fall ein ganzes Stück voran gekommen, hast so viel dazu gelernt und hast dich enorm weiterentwickelt. Es gibt immer mal Phasen des Stillstands. Phasen der Orientierung vielleicht. Wer weiß, wofür sie gerade gut sind. Vielleicht hilft es, den Nebel erst mal zu akzeptieren. Und irgendwann lichtet sich der Nebel und du siehst deinen Weg, da bin ich sicher.

      Ich schicke dir ganz liebe Grüße und drück dich mal,
      Martina

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  19. andrea schreibt:

    liebe martina,

    wo bitte schön hast du auf den bildern pepper versteckt? ein ganzer beitrag ohne pepper, das geht ja gar nicht! *scherz* nee, im ernst, ich hab ihn vermisst …

    deine makros und auch die anderen pflanzenfotos sind eine wucht. sag mir, wo du das gelernt hast, wie lange du dafür gebraucht hast, mit was du fotografierst etc. pp… ich versuche mich und bekomme nichts hin. und so schöne motive, du hast wirklich ein auge dafür.

    zum aufräumen: es befreit, wie du schon beschrieben hast. es befreit ungemein und tut der seele gut. warum auch immer 😉 aber finde ich gut, dass du das in angriff genommen hast.

    schöne wochenendgrüße
    von andrea mit wally & woodstock ♥

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Danke schön, liebe Andrea. *freu* 🙂

      Stimmt, das ist tatsächlich ein Pepperfreier Beitrag. 😉
      Ist mir noch gar nicht so aufgefallen. Nee, wirklich nicht. Das war jetzt keine Ironie. Ich habe so viele Fotos von letzter Woche, die ich noch gerne zeigen wollte, dass ich hier erst mal thematisch ausgesucht habe. Und Pepper gehörte nicht zum Mohnthema. 🙂

      Wo ich das mit den Makros gelernt habe? Öh, nirgendwo. 🙂 Ich habe ganz einfach die Nahlinse vorne draufgesteckt, die Anleitung gelesen und rumprobiert. 🙂
      Ich habe ja noch immer keine Spiegelreflex, sondern so eine Art Bridgekamera. Das Augenmerk bei der Auswahl der Kamera lag damals unter anderem besonders darauf, dass sie gute Nahaufnahmen machen kann. Ich fotografiere immer noch mit der Panasonic Lumix DMC-FZ50 und habe wie gesagt eine passende Nahlinse für die Makros dazu.
      Da ich mich mit einer Spiegelreflex nicht auskenne, kann ich dir schwerlich Tipps geben. Außer den: Bei Wind kannst du Makros vergessen. 😉 Beim Abdrücken evtl. noch die Luft anhalten, um nix zu verwackeln. 🙂 Geduld und Ruhe mit einpacken. Und immer mehrere Fotos machen. Ich fotografiere ja ohne Stativ. Das ist mir in Bezug auf Makros bei meiner Kamera zu umständlich, da sie mit der Nahlinse nur auf einer bestimmten Distanz scharf werden und Insekten nicht immer so ruhig auf einer Stelle hocken bleiben. Also muss ich flexibel bleiben und mitwandern können. 🙂

      Aber, Andrea, du machst doch immer so schöne Fotos von den Katzen. Die gelingen dir wirklich richtig gut, finde ich.

      Beim Aufräumen habe ich gerade die Bücher zwischen. Puh, das ist schwierig. Wir haben ein neues Regal, letzte Woche war eins beim Dänischen Bettenlager im Angebot gewesen, anders ging es nicht mehr. Nun räume ich hin und her und her und hin, dies gefällt mir nicht, das gefällt mir nicht, ist es so besser oder so. 🙄 Mann, ich habe einen Spleen, was Bücher angeht. *seufz* Aber ein paar habe ich tatsächlich schon ganz aussortiert. Ein Wunder. Tja, ich träume einfach weiter von einem großen Bücherzimmer, mit einem Bücherregal über die ganze Wand bis zur Decke und einer Leiter davor. 😀
      Im Moment habe ich einfach das Bedürfnis, alles aufzuräumen, zu ordnen und Ballast abzuwerfen. Sodass man sich hier frei und wohlfühlen kann. Und vielleicht färbt die äußere Ordung auch aufs Innere ab. 🙂 Auf jeden Fall tut es mir gut, wenn ich dann sehe, was ich geschafft habe. 🙂

      Ich habe mich super gefreut, mal wieder was von dir zu lesen.

      Liebe Grüße,
      Martina

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  20. Katinka schreibt:

    *lach* genau: Es findet sich immer noch irgendwo ein Plätzchen – kommt mir bekannt vor :-).
    ich muss immer lachen, wenn Herr Kurzbemerkt etwas sucht…dann werden die Stapel nacheinander durchsucht, bis es gefunden wird. Aber anstatt dann gleich mal was abzuheften…..MÄNNER! 😉

    Ein neues Bücherregal bräuchte ich auch…..

    Liebe Grüße zu Dir und ein schönes Wochenende
    Katinka

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    • buchstabenwiese schreibt:

      *lach* Wenn ich das so lese, liebe Katinka, dann glaube ich ja fast, dass Herr Kurzbemerkt und Herr Buchstabenwiese miteinander verwandt sind. :mrgreen:
      Ja, MÄNNER, da kann ich nur zustimmen. 😉

      Ich habe schon meine Bücher hin- und hergeräumt. Treppauf, treppab, hin und wieder zurück, hier reingestellt, da reingestellt, nach Autor sortiert, am liebsten noch nach Genre, das Aussehen nicht vergessen… Mann war ich ausgelaugt. Am Ende gefiel mir gar nix mehr. *lach* Aber jetzt habe ich es fast. 😀

      Ich wünsche dir auch ein wunderschönes Wochenende und liebe Grüße an dich,
      Martina

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  21. Brian schreibt:

    Liebe Martina,
    zu mir brauchst du nicht unbedingt kommen, höchstens auf ein – bis zwei Tassen Kaffee, eine Flasche Sekt …
    Nach Hause brauchst du nicht zu fahren, wir haben im Keller eine Matratze! * frech grinsend
    Der Mohn in seiner wunderbaren Pracht lockt einen förmlich an, man möchte in diesem Feld seinen Platz aufschlagen und dort bleiben.
    Deine Fotos sind jedenfalls super geworden.
    Liebe Grüße
    Brian

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    • buchstabenwiese schreibt:

      War das jetzt eine Einladung, lieber Brian? 😉

      Danke dir. Freut mich, dass dir die Fotos gefallen.
      Sag Bescheid, wenn du mit dem Zelt anreist, dann frag ich den Bauern, ob es in Ordnung ist. 😉 Ich kenne auch die Frau, die im Haus neben dem Mohn wohnt. Da ist Rasen vorm Haus, wäre also noch eine Möglichkeit fürs Zelt. 🙂

      Liebe Grüße und ein zauberhaftes Wochenende wünsche ich dir und deiner Frau,
      Martina

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  22. Ika schreibt:

    Liebe Martina,
    was für tolle Bilder.
    Einzigartig.
    Der Mohn sieht wunderschön aus.
    Und ja, ich lade Dich doch ganz einfach zu einer Großputz- Aufräum -Aktion ein.
    Wohnen und Essen frei. *lach*
    Ich habe ja eigentlich in meinem Urlaub vorgehabt, hier einiges neu zu ordnen, zu sortieren usw. Aber das habe ich so gut wie gar nicht geschafft. 😦
    Naja, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
    Ich liebe Aufräumen…
    Habe gerade gestern überlegt, dass mir durch das Laufen ziemlich viel Zeit vergeht.
    Aber, es ist es mir wert.
    Dir ein schönes WE.
    Liebe Grüße
    Ika

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Danke schön, liebe Ika. 🙂

      Eine Einladung zum Arbeiten? 😯 Öh, na ja, wer weiß, vielleicht … wenn du noch ein paar Jahre warten kannst, bis ich hier fertig bin … falls ich jemals fertig werde … 😉

      Das denke ich mir, dass das Laufen viel Zeit kostet. Genauso denke ich manchmal, wenn ich an die Hunderunden mit Pepper denke. Ich kann nicht mal sagen, heute habe ich so viel anderes vor – Aufräumen zum Beispiel – da habe ich keine Zeit für die Hunderunde. Ich muss, jeden Tag. Jeden Tag geht da Zeit drauf. Aber dann denke ich so wie du: Das ist es mir wert. 🙂
      Und eigentlich spielt es doch keine Rolle. Die Zeit vergeht so oder so. Wir bestimmen nur, womit wir diese Zeit füllen wollen. Was für ein Glück, wenn wir sie mit schönen, sinnvollen Dingen füllen können. 🙂

      Ich wünsche dir auch ein schönes Wochenende.
      Liebe Grüße,
      Martina

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