Manchmal, da schreibt man…

nicht.

Man tut alles Mögliche, um nicht zu schreiben.
Man malt Buchstaben … zeichnet Schneckenkreise und Blumen …
Schließlich schreibt man darüber, dass man nicht schreibt …
Man schreibt es in der „Man“-Form, weil „man“ irgendwer sein könnte …

Doch „man“ ist nicht irgendwer.

ICH bin „man“ …


Manchmal
, da schreibe ICH … nicht.

Ich tue alles Mögliche, um nicht zu schreiben.
Ich male Buchstaben … zeichne Schneckenkreise, Blumen und Hasen … hole mir einen dritten Kaffee, obwohl ich sonst nur zwei trinke …

Nur, um nicht anfangen zu müssen.

Aber ich will doch schreiben …

Also schreibe ich, dass ich nicht schreibe … dass ich alles Mögliche tue, um nicht zu schreiben.
Ich schreibe es in der „Man“-Form, weil „man“ irgendwer sein könnte …

Ich frage mich, wer „man“ ist und fange von vorne an.

Nur, um nicht über das zu schreiben, über das ich nicht mal nachdenken will.
Nur, um nicht über die Ängste zu schreiben, die sich irgendwo hinter meinen Hirnwindungen verstecken …

… über jene Ängste, die Angst davor haben, ins Licht gezerrt, aufs Papier gebannt und angestarrt zu werden.


Ich schreibe solange übers Nicht-Schreiben, bis fröhlichere Gedanken vorwitzig um die Ecke lugen und die Angstgedanken beiseiteschieben.

Doch weg sind sie nicht. Die Augen der Angst verstecken sich in der Dunkelheit, und ich spüre, wie sie mich beobachten …


Martina Hildebrand

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Über buchstabenwiese

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54 Antworten zu Manchmal, da schreibt man…

  1. fudelchen schreibt:

    Auch gut, davor mußt du dich nicht fürchten, sie geht auch wieder…ganz langsam, ganz besonnen.
    Alles braucht seine Zeit, hab ein bisserl Geduld und es ist gut, dass du schreibst, das sind Worte die aus deiner Seele kommen.

    *liebdrück* Marianne ♥

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  2. Sabine schreibt:

    Pass auf
    Blöde Umsonstangst
    Ich pack dich jetzt
    Nein … Nein …
    Brauchst dich gar nicht festzuhalten
    An dem Pflegeanweisungsschildchen unter dem Teppich
    Lass los
    Und jetzt nehm ich dich bei den Ohren
    Öffne das Fenster
    Und schmeiß dich
    In hohem Bogen
    Dass du bis zum …
    … bis zum Mond fliegst

    Da oben kannst du dann bleiben
    Mit den Fähnchen der Amerikaner und Russen spielen
    Spuren im Mondstaub ziehen

    Ab und zu
    wink ich dir dann

    So … weg isses …
    🙂
    Besser Martina?

    Einen fetten Frühlingsdrück von
    Sabine

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    • buchstabenwiese schreibt:

      😀 😀 😀

      Schon viel besser, liebe Sabine. 🙂 Vielen Dank.
      Ich bekomme gerade das Bild nicht aus dem Kopf, wie sich die Angst am Pflegeanweisungsschildchen unter dem Teppich festhält. :mrgreen:
      Und wie sie sich nun auf dem Mond langweilt, durch den Staub schlürft, die Fähnchen berührt und auf ein Raumschiff wartet, das sie zurückbringt. 🙂

      Liebe Knuddelgrüße,
      Martina

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  3. Eluin schreibt:

    Liebe Martina,

    oh wie ich diese Worte doch kenne! Und täglich drücke ich mich weiter vorm Schreiben. Rede mir ein: durchs Lesen lerne ich doch auch. Ja, dass tue ich, aber in meinem Roman komme ich nicht weiter, wenn ich keine Worte hinzufüge…

    Ich wünsche dir, dass du bald wieder die richtigen Worte findest. Die richtigen Bilder scheinst du ja schon zu finden. Die sind süß und toll 🙂

    Alles Liebe

    Laura

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Danke dir, liebe Eluin. 🙂

      Manchmal ist man (da war es schon wieder, das unpersönliche Wörtchen „man“ 🙄 ) einfach wie gelähmt. *seufz*
      Wenn ich in die Zukunft blicke (was ja nicht wirklich geht 🙂 ), dann sehe ich Nebel und dazwischen mogeln sich nicht gerade positive Bilder. 😦

      Alles Liebe,
      Martina

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    • Eluin schreibt:

      Liebe Martina,

      dein Gefühl im Nebel kenne ich auch nur zu gut. Was wird in den nächsten Wochen, Monaten, Jahren auf mich zukommen? Wohin will ich überhaupt? Ich hasse diese Unsicherheit. Sie lähmt mich, weil ich nicht weiß, worauf ich bauen kann. Dadurch blockiere ich mich auch so sehr beim Schreiben. Ich kann mich auf diesen Nebel einfach nicht einlassen. Aber vielleicht sollte ich es lernen?

      Darf ich fragen, was dich so zu nebelt?

      Alles Liebe

      Laura

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Liebe Laura,

      fragen darfst du immer. 🙂 Ich kann ja selbst entscheiden, was ich preisgeben möchte und was nicht.
      Aber es ist dieses Mal gar nicht so einfach zu beantworten. Was mich so zunebelt, lässt sich schwer mit ein paar Worten in einem Kommentar beschreiben.

      Ich denke, es ist eine Ansammlung aus dem Erlebten der letzten Jahre und den aktuellen Schwierigkeiten, die wir gerade haben.
      Ich habe in den letzten Jahren so viel verloren (auch meinen größten und wichtigsten Traum) und gesehen, dass mir die Zukunft eher Angst macht. Im Gegensatz zu früher. Da hatte ich das Gefühl, dass mir die Zukunft zu Füßen liegt. Vieles ist ganz anders gekommen, als ich es mir ausgemalt habe. Leider nicht besser sondern schlechter. Dadurch habe ich viel von dem Vertrauen ins Leben verloren. Auch Vertrauen zu mir selbst habe ich eingebüßt. Hinzu kommt, dass mich die letzten Jahre völlig überfordert haben, ich ausgebrannt bin und ich nun als Folge offenbar mit Depressionen zu kämpfen habe. Dadurch fällt es mir sehr schwer, einen neuen Weg für mich zu finden, der mir sinnvoll erscheint. Die Kraft fehlt oftmals einfach.
      Manchmal frage ich mich, ob ich jemals wieder da rauskomme und was anderes als Nebel sehen kann.

      „Ich hasse diese Unsicherheit. Sie lähmt mich, weil ich nicht weiß, worauf ich bauen kann.“
      Ja, das kommt mir bekannt vor.
      Worauf wir bauen können, das wissen wir selten. Wichtig ist, dass du weißt, dass du auf dich selbst bauen kannst. Dass du das Gefühl hast, was immer auch kommen mag, du wirst damit fertig.

      Außerdem denke ich, was wir brauchen, ist ein Ziel, das wir als sinnvoll und machbar empfinden. Denn wenn wir ein Ziel haben, dann schreckt uns der Nebel nicht ab. Wir nehmen den Kampf mit dem Nebel auf, weil es sich für unser Ziel lohnt, weil wir wissen, was irgendwo hinter dem Nebel ist. Und ein Kompass kann uns durch den Nebel hindurch führen.

      Alles Liebe,
      Martina

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    • Eluin schreibt:

      Liebe Martina,

      wie wahr doch deine Worte sind und du sprichst mir damit ziemlich aus dem Herzen. Langsam schält sich bei mir jedenfalls eine Sturktur aus dem Nebel. Ich habe Ideen, auf die ich aufbauen kann… mal sehen, was daraus wird. Ich drücke dir auf jedenfall die Daumen, dass du bald wieder mit einem Lächeln und Vertrauen in die Zukunft blicken kannst. Und ich hoffe, dass wir beide lernen auf uns selbst zu bauen!

      Alles Liebe

      Laura

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Danke dir, liebe Laura.
      Ich hoffe es auch.

      Alles Liebe,
      Martina

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  4. Dori schreibt:

    Liebste Martina,
    das ist völlig normal, und menschlich, und eigentlich nichts besonders Beängstigendes.
    Das kenne ich, und ich weiß, dass es vorüber geht. So wie der Winter endlich vorübergegangen ist!
    Herzlichst, Dori

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Für mich ist es schon beängstigend, die Bilder, die ich manchmal im Kopf habe, liebe Dori.
      Das ich mal nicht schreiben kann, ja, das geht vorbei.
      Danke für deine lieben Zeilen.

      Liebe Grüße,
      Martina

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  5. zeitreisen schreibt:

    Ach, Martina, wie gut ich dich verstehen kann.
    Im Augenblick fällt mir auch nix ein. Ich habe einen Autorenvertrag auf dem Tisch und einen Abgabetermin an der Hand und mir fällt mix ein *grrr*. Dabei könnte ich die paar Euro zusätzlich so gut gebrauchen *ohneMoosnixlos*

    Regengrüße,
    Monika

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  6. Träumerle Kerstin schreibt:

    Fürs Nicht-Schreiben hast Du das aber witzig geschrieben.
    Mach Licht an, lass Licht in Dein Zimmer, in Deine Seele. Kerzen verbreiten ein Gefühl von Behagen, von Wärme, von Geborgenheit.
    Ich hoffe, es geht Dir gut.
    Liebe Grüße von Kerstin.

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Danke schön, liebe Kerstin.
      Mit Humor lässt sich vieles besser ertragen. 🙂
      Meine Seele, ja, die könnte tatsächlich ein bisschen mehr Licht gebrauchen.
      Im Moment geht es mir nicht so gut. Aber das wird schon wieder.

      Liebe Grüße,
      Martina

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  7. Träumerle Kerstin schreibt:

    Du hast bei mir mit gewonnen! Da Du kein Impressum hast bitte ich Dich, mir Deine Adresse mitzuteilen. Meine Mail findest Du in meinem Impressum.
    Wenn Du nicht möchtest, gib mir bitte ebenfalls Bescheid. Dann rutscht der nächste nach.
    Liebe Grüße von Kerstin.

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  8. Elisabeth schreibt:

    Aber dafür zeichnest du wundernette Sachen, liebe Martina! 🙂

    Liebste Grüße zu dir, Elisabeth

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  9. Babsi schreibt:

    liebe martina

    also fürs nichts schreiben fällt dir viel ein
    und wenn ich dran denke, wie oft ich beim blogschreiben blackouts habe und mich dann wirklich ärgere weil ein thema da ist aber mir alles was ich schreiben möchte zuwenig kreativ erscheint….dann geb ich auf..FRAU kann sich zeit lassen
    und sich von schneckenhäusern und kreisen und dem frühlingserwachen inspirieren lassen 🙂

    alles alles liebe von babsi

    Gefällt mir

    • buchstabenwiese schreibt:

      So ist es, liebe Babsi. FRAU kann das. 🙂
      Wenn mir nichts einfällt, dann hilft es mir oft, darüber zu schreiben, das mir nichts einfällt. Der Sache auf den Grund zu gehen, warum mich z.B. ein bestimmtes Thema so blockiert. Das funktioniert meistens. Und wenn nicht, dann habe ich trotzdem was geschrieben. 🙂

      Auch für dich alles Liebe,
      Martina

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  10. Martina (MinaLosa) schreibt:

    Liebe Martina,
    vor lauter nicht „Schreibenkönnen“ hast du doch nun ganz schön viel geschrieben 😉 Ich kann dich gut verstehen. Viel zu oft ist es mir ja auch so gegangen. Ich wollte schreiben, und am Ende habe ich dann gar nichts geschrieben.
    Jetzt ist es bei mir so, dass ich schreiben möchte und keine Zeit habe. Wir sind gerade erst aus Deutschland zurück gekommen, und vieles ist liegengeblieben. Unser Garten vorne und hinten lechzt danach, in Ordnung gebracht zu werden. Gianni hat gestern schon den Rasen geschnitten. Aber es gibt noch so viel zu tun. Und dann habe ich die Babysachen auch noch lange nicht fertiggestrickt.
    Dabei habe ich aus Deutschland viele Schreibideen mitgebracht. Ich habe sogar meinen Papi interviewt 🙂 Das war ganz besonders toll. Im Moment muss ich leider Prioritäten setzen. Aber dann kommt das Schreiben wieder dran 😉

    Du musst keine Angst haben, liebe Martina. Du weißt, wie befreiend sich das Schreiben auf die Seele auswirken kann. Also schreibe ruhig alles einfach so herunter, bis du ganz leer bist. Ich meine damit, leer im positiven Sinn. Du musst das Geschriebene ja keinem zeigen. Tue es nur für dich. Wenn du dann damit fertig bist, wirst du auch wieder schöne Geschichten schreiben können. Davon bin ich ganz fest überzeugt. Denn du hast gaaanz viel Talent 😉 🙂

    Liebe Grüße
    Martina

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Danke schön, liebe Martina. *freu*

      Erinnerst du dich an das Picknickbild im Grundkurs der SDS? Da war ich so blockiert, dass mir absolut nix einfiel. Drei Monate lang. Mein erster größerer Rückstand. Dieses dämlich Bild hat mich total fertig gemacht. Bis ich irgendwann angefangen habe darüber zu schreiben, dass es mich so fertig macht. Ich habe eine Geschichte über eine Autorin geschrieben, die über das Bild schreiben soll. In der Ich-Form. 😉 Ein Bild der Verzweiflung, habe ich es genannt. 😀 Herausgestellt hatte sich, dass ich mit dieser perfekten Harmonie nix anfangen konnte, weil mein Leben gerade alles andere als perfekt und harmonisch war. Mein Mutter war erst vor Kurzem gestorben und da gab es noch so viele andere Probleme. Da empfand ich diese Harmonie auf dem Bild als Hohn. Das war die Blockade. 🙂 Ja, schreiben befreit.
      Es war wirklich befreiend, darüber zu schreiben. Drei verschiedene Varianten habe ich geschrieben, glaube ich. Meine ganze Wut rausgelassen. Bis ich dann die eigentlich Geschichte geschrieben habe, die ich eingesandt habe. 🙂
      Danke, dass du mich daran erinnert hast, was ich schon so alles überstanden habe.

      Oh, der Garten. Ja, da habe ich diese Woche auch schon drin geackert. War nötig und ich war gerade so depressiv, dass ich dachte, Sonne und Gartenarbeit tun da gut. 🙂

      Liebe Grüße an dich,
      Martina

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  11. Anna-Lena schreibt:

    Das geht vorüber, liebe Martina. Ich kann auch zur Zeit kaum schreiben, weil der Kopf mit anderen Dingen voll ist. Das ist zwar schade, aber ich muss meine Brötchen ja auch verdienen.

    Es kommen auch wieder andere Zeiten.

    Mit liebem Gruß
    Anna-Lena

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Liebe Anna-Lena,
      Brötchen verdienen, ich finde, das ist ein guter Grund, wenn man mal nicht schreiben kann.
      Bei mir ist einfach der Kopf so voll mit anderen, weniger schönen Dingen, vielen Ängsten (dafür brauche ich nicht mal die Bilder von Japan, mein eigenes Leben reicht dafür völlig aus 😦 ), dass es mir die Luft zum Atmen nimmt. Wie soll man da schreiben…

      Ja, es kommen auch wieder andere Zeiten. Das hoffe ich sehr.

      Liebe Grüße,
      Martina

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  12. Brian schreibt:

    Ich fülle mit Tinte im Tanz eine Seite.
    Sie erinnert mich an dich,
    wie du im Tanz deine Gedanken sprudeln lässt.
    Es schwingt nach oben und mal nach unten,
    doch immer wieder kommst du zur Erde zurück.
    Tanz weiter,aber denke daran
    es gibt noch viele Seiten zu füllen.
    Liebe Martina,
    an dieses Gedicht musste ich denken als ich deine Worte las. Steh auf und schwing das Tanzbein und dir fällt eine Menge wieder ein… denn es gibt noch viele Seiten zu füllen.
    Liebe Grüße
    Brian

    Gefällt mir

  13. Katinka schreibt:

    Hallo liebe Martina,
    dabei schreibst Du sooo gut, so toll, lebendig und schön!
    Ebenso zeichnest Du! Und fotografierst…

    Nicht schön sind die Augen der Angst und trübe Gedanken. Natürlich gehören sie auch dazu, aber „man“ sollte sich davon nicht beherrschen lassen.
    Ich wünsche Dir ganz viele schöne und positive Gedanken, Du schaffst das *knuddel*.

    Ganz liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Katinka

    Gefällt mir

    • buchstabenwiese schreibt:

      Oh, danke schön für das tolle Lob, liebe Katinka. *mich ganz doll freu*

      An der Technik, sich nicht von der Angst beherrschen zu lassen, da arbeite ich noch dran. 🙂 Denn da hast du absolut recht. Das sollte „man“ nicht und ICH auch nicht. 😉

      Danke auch für die schönen Wünsche und den Knuddel. 🙂

      Liebe Knuddelgrüße und ein zauberhaft schönes Wochenende wünsche ich dir und deinen Lieben,
      Martina

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  14. Martina (MinaLosa) schreibt:

    Liebe Martina,
    ja, ich erinnere mich sehr gut, welche Probleme du mit dem Picknickbild hattest 😉 . Und du dir dann alles von der Seele geschrieben hast. Wir haben wirklich schon sehr viel miteinander erlebt 🙂 . So viele Jahre sind inzwischen vergangen. Das Leben steckt immer wieder voller Überraschungen, negative, aber auch viele positive. Versuchen wir, liebe Martina, mehr die positiven Überraschungen auszuleben. So lassen sich die die negativen leichter ertragen 😉

    Ich umarme dich ganz fest, und alles wird gut 🙂

    Liebe Grüße
    Martina

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Liebe Martina,
      stimmt, obwohl wir uns nicht persönlich kennen, haben wir schon viel miteinander erlebt. 🙂

      Was die positiven und negativen „Überraschungen“ angeht… na ja… auch wenn du grundsätzlich Recht hast… in der Phase, in der das Negative gerade akut ist, lässt es sich leider nicht ausblenden. 😉

      Liebe Knuddelgrüße,
      Martina

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  15. Werner schreibt:

    Du meinst du kannst nicht schreiben?
    Nun, da rate ich dir einfach: LIES!
    Und beim Lesen werden dir wie von selbst Ideen kommen, was du schreiben kannst.
    Auf der Buchstabenwiese wachsen so viele Wörter und Sätze, du musst sie nur pflücken.
    Aber wem sag ich das. Im Grunde weißt du das doch sicher selbst. Oder?

    Werner

    Gefällt mir

  16. zentao schreibt:

    Liebe Martina
    Du hast eine Alltagswahrheit, gekonnt in fast Zen artiger Weise, gezeigt das nicht, nicht einfach Nichts ist, dass auch nicht, durchaus auch ein gelungener Text werden kann.
    Liebe Grüsse zentao

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  17. Traveller schreibt:

    Text und Zeichnungen bringen stark und berührend die Gefühle herüber, die im Menschen hinter den Zeilen stecken – Alle Achtung ! *daumenhoch*

    du gehst deine Gefühl, deine Ängste, all das an, setzt dich mit ihnen auseinander – und das ist sicher der beste Weg, aus diesem Loch herauszukommen
    und dann tauchen auch wieder andere Themen zum Schreiben auf, da bin ich sicher

    eine feste Umarmung und liebe Grüße in die neue Woche
    Uta

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Danke dir, liebe Uta. *freu*

      Ich habe auch festgestellt, dass es eher hilft, wenn man sich damit auseinandersetzt, statt es zu verdrängen. Oftmals ensteht so auch noch ein kleiner Text. Wie heißt es so schön: Wenn du nur Zitronen hast, dann mach Limonade draus. 🙂 Na ja, gelingt nicht immer, aber manchmal eben doch.

      Liebe Knuddelgrüße,
      Martina

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  18. Katinka schreibt:

    Einen schönen Wochenstart wünsche ich Dir, liebe Martina!

    Herzliche Grüße
    Katinka

    PS. Und ich bin froh, dass Du den Schrecken mit Mikai unbeschadet überstanden hast 😉

    Gefällt mir

    • buchstabenwiese schreibt:

      So gerade, liebe Katinka. 🙂 Es war schon ein großer Schock. Wirklich. Ich sah den kleinen süßen Kerl, den ich so lieb gewonnen habe, in Fetzen auf dem Boden liegen. 😯 In Horrorszenarien malen bin ich nämlich ganz groß. 🙂

      Liebe Grüße,
      Martina

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  19. Werner schreibt:

    Liebe MArtina,

    Du bist nicht die einzige und nicht die erste, die manchmal Probleme mit dem Schreiben hat.
    Einer der eine Lösung gefunden hat ist Josef Reding:

    aus dem
    perforierten
    fremden himmel
    fädelt sich
    müdes Wasser…
    schreib so nicht
    schreib es regnet
    das bekommt
    der sprache
    oder schreib
    es regnet
    und der da
    hat kein dach
    das bekommt dem
    der kein dach
    hat oder
    schreib nichts
    mehr
    bau ein
    dach!

    (josef reding)

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Tolle Zeilen, Werner.
      Ich finde ja die ersten Zeilen klasse. Auch eine Art zu schreiben, dass es regnet. 🙂 Obwohl man sie zweimal lesen muss, um den Sinn zu verstehen.
      Interessant, wie man von einem perforierten Himmel zum Dachbauen kommt. 🙂

      Liebe Grüße,
      Martina

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    • werner schreibt:

      ja wenn man einen sinn für naturbeobachtung hat, sieht man den perforierten himmel und wenn man einensonn für die not der Welt hat, weiß man wo dächer notwendig sind.
      Und bei Josef Reding kommt halt beides zusammen

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Ich muss gestehen, ich kannte ihn vorher nicht. Da habe ich wieder dazugelernt.
      Liebe Grüße,
      Martina

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    • Werner schreibt:

      Man kann ja nicht alles kennen.
      Dazu zu lernen ist immer was Gutes!
      Wo kämen wir denn hin, wenn wir nicht bereit wären, dazu zu lernen.
      Oh, wie ich das schreibe, da fällt mir noch ein Text ein, von einem Autor, den ich (ebenso wie Reding) vor Jahrzehnten mal kennen und schätzen gelernt habe.

      „Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.“ (Kurt Marti )

      Einen schönen Sonntag wünsch ich dir und deinen Lesern.

      Werner

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    • buchstabenwiese schreibt:

      😀 Das gefällt mir.
      Danke für das Lächeln am Sonntagmorgen, lieber Werner. 🙂

      Liebe Sonntagsgrüße,
      Martina

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  20. Liebe Martina,
    mit deinen Zeilen hast du unbewusst (?) schon den Blick auf das Positive gelenkt …
    Aber ich kenne das Gefühl einfach nur zu gut. Die Hand juckt, greift nach dem Stift, doch die Worte stehen irgendwo unterwegs im Stau, kommen einfach nicht durch … Zu viele Baustellen blockieren die freie Fahrt … Da kann „man“ 😉 schon mal ungeduldig werden, nicht wahr? Bald haben wir wieder Stammtisch und dann holen wir uns eine gehörige Portion Motivation und schieben die Baustellenschilder und -fahrzeuge gemeinsam zur Seite …
    Liebe Grüße und eine Umarmung
    Iris

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Liebe Iris,

      auf das Positive? Wo, wo ist es? 🙂 Definitiv unbewusst. 🙂

      Genau, zu viele Baustellen. Manche Tage waren in der letzten Zeit echt schwer auszuhalten. *seufz* Mittlerweile haben wir einiges von den Baustellen geregelt.
      Da hatte ich nicht so den Kopf zum Schreiben, selbst wenn ich gerne geschrieben hätte.
      Ich freu mich schon auf den Stammtisch. Da fällt mir ein, ich muss ja noch was schreiben. 😳

      Liebe Knuddelgrüße mit extra Knuddel 🙂 ,
      Martina

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  21. Liebe Martina,
    also dafür hast du dieses Post doch sehr gelungen geschrieben … und ich finde es ganz besonders interessant, dass du dann statt zu schreiben … sehr kreativ malst … und du uns hier zeigst, wie es auch anders geht … Ach ja, und hin und wieder einmal eine Schreibpause, tut einfach gut … lass‘ es dir gut gehen … wir lesen uns …
    herzliche Grüße
    von der – momentan auch schreibfaulen und anderweitig sehr beschäftigten –
    Doris

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Nanu, ich musste dich aus dem Spamordner fischen, liebe momentan schreibfaule und anderweitig sehr beschäftigte Doris. 😀

      Früher habe ich gerne gezeichnet und in der Schule war Kunst neben Mathe mein Lieblingsfach. 🙂 Nicht das ich besonders gut im Zeichnen wäre, bin auch völlig aus der Übung, aber irgendwie habe ich wieder ein bisschen die Freude daran entdeckt. Beim Zeichnen kann ich so schön abschalten. Und das tut gut, wenn ich feststecke.

      Liebe Grüße an dich,
      Martina

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  22. Ika schreibt:

    Liebe Martina,
    ich finde es toll, wie Du über das Nicht schreiben schreibst.
    So lösen sich Blockaden.
    Heute früh hatte ich einen Titel für eine Geschichte in meinem Kopf.
    Mal sehen, ob das was wird. 😉
    Schönes WE.
    Liebe Grüße
    Ika

    Gefällt mir

    • buchstabenwiese schreibt:

      Liebe Ika,
      das ist etwas, das ich von der SDS-Zeit für mich mitgenommen habe. 🙂 Einfach über das zu schreiben, was mich blockiert und wenn ich nicht weiß, was es ist, dann schreibe ich einfach, dass ich blockiert bin und lass meinen Gefühlen freien Lauf. Das hilft. 🙂

      Liebe Grüße und viele Ideen wünsche ich dir,
      Martina

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