Die Alte und die Neue

Die Alte und die Neue

Wie oft habe ich mir gewünscht „wieder die Alte zu sein“…

Die Alte, die all das Leid noch nicht gesehen hatte, was ich in den letzten Jahren mit ansehen musste.
Die Alte, die noch nichts von den dunklen Tiefen wusste, die ich durchschritten habe.
Die Alte, die noch nichts von dem verloren hatte, was ich verloren habe.
Die Alte, die noch zuversichtlich träumend, fast naiv in die Zukunft sah.
Die Alte, die noch fest daran glaubte, dass das Leben so werden würde, wie sie es sich ausgemalt hatte.
Die Alte, die noch daran glaubte, dass eine Liebe, wenn sie nur groß genug war, niemals vergehen könne.
Die Alte, die noch Träume hatte, die nun in Trümmern liegen.
Die Alte, die noch relativ unbeschwert durchs Leben gehen konnte.
Die Alte, die noch daran glaubte, dass guten Menschen nur Gutes widerfährt.

Nein, die Alte kann nicht mehr zurückkehren. Ihr Licht ist irgendwann in den letzten Jahren erloschen.
Ich sollte sie loslassen, dankbar dafür, dass es sie gegeben hat, …

… und mich mit der Neuen anfreunden.

Vielleicht ist sie ja gar nicht so übel …

Martina Hildebrand, 6. Februar 2011

Anmerkung:
Dieser Text ist unter anderem während meiner Auszeit entstanden.


Vielleicht fragt ihr euch ja, was das Deprimännchen gerade macht?

Nun, es lässt Irmi nicht aus den Augen, seht selbst:


Hauptsache, es bleibt draußen. 😉

Ich wünsche euch ein zauberhaftes Wochenende.

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48 Antworten zu Die Alte und die Neue

  1. Frau Wolkenlos schreibt:

    Liebe Martina,
    du glaubst gar nicht wie oft ich mir schon gewünscht habe wieder die Alte zu werden. Leider geht das nicht, denn das Leben hat aus uns das gemacht was wir sind. Und das ist nicht nur schlecht, sondern es hat uns erfahrener, reifer gemacht. So traurig Schicksalsschläge auch sind, sie gehören zum Leben, zu unserem Leben, dazu. Vieles in meinem Leben war sehr Schmerzhaft und hat eine Wunde hinterlassen.

    Trotzdem nehme ich das alles fast demütig an. Ich kann auch positive Erfahrungen vorweisen die nicht jeder gemacht hat. Ich fühlte mich so oft um mein Leben betrogen. Trotzdem und immer wieder habe ich mich aufgerappelt und das Beste daraus gemacht. Dir wird das auch gelingen. Es braucht manchmal einfach nur Zeit. Aber Wunden können heilen. Glaube mir.

    Schön wieder etwas von Dir zu lesen, liebe Martina.
    Ganz liebe (in den Arm nehm‘ ) Grüße

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Danke dir, liebe Frau Wolkenlos.

      Ja, da muss ich dir trotz allem Recht geben. Es ist nicht alles schlecht. Bei weitem nicht. Es gibt tatsächlich Dinge, auch Eigenschaften an mir, die durch all das zum Vorschein gekommen sind und die ich nun auch nicht mehr hergeben möchte. Nur, der Preis dafür war hoch.

      Dennoch wünscht man sich manchmal, wieder so unbeschwert sein zu können wie vorher (obwohl man das damals vielleicht gar nicht ganz so unbeschwert empfunden hat, weil man um Vieles noch nicht wusste) und dass das, was man sich vom Leben so sehr gewünscht hat noch möglich wäre. NIcht einfach das loszulassen.

      Wunden können heilen, das stimmt. Tiefe Wunden können aber je nach Wetterlage auch immer mal wieder wehtun, auch wenn sie verheilt sind. Die Sonne kann ja nicht immer scheinen. Und dann gibt es die, die zwar verheilt sind, aber dennoch immer sichtbar sein werden, vielleicht sogar behindern.

      Aber, ja, man muss das beste draus machen. Nein, müssen muss man nicht, aber wir wollen es, nicht wahr? Und es heißt ja nicht, dass das Leben nicht trotzdem schön sein kann. Anders als gedacht, aber auch schön.

      Es ist schön so verstanden zu werden. Danke.
      Herzliche Grüße,
      Martina

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  2. zeitreisen schreibt:

    Hallo Martina,

    ich wünsche dir, dass die neune bald deine Fruendin wird und dir immer zur Seite steht.

    Umärmelndegrüße,
    Monika

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  3. fudelchen schreibt:

    Liebe Martina,

    gib der „Neuen“ etwas Zeit, das wird…..ganz bestimmt 😉

    Herzlichst ♥ Marianne

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  4. Träumerle Kerstin schreibt:

    Liebe Martina,
    also die „Alte“ wäre wohl jede gern noch einmal. Wie oft frag ich mich, warum ist die Zeit so schnell vergangen, wo sind meine Träume, meine Wünsche, meine Hoffnungen? Warum kommt im Leben immer alles anders als gewünscht, geplant, gehofft? Und das Schlimme ist, die verlorene Zeit kommt nie wieder. Ich habe Vieles nicht gewagt, habe falsche Entscheidungen getroffen, bereut, geflucht, mir die Zeit zurück gewünscht – vergebens. Ich muss akzeptieren, dass es nur ein Vorwärts gibt, ein Morgen – kein Gestern.
    Mache das Beste aus dem Jetzt, genieße die schönen Augenblicke, freue Dich auf ein sonniges Morgen (das will ich hoffen, den Winter mag keiner mehr), gewinne Freude an den kleinen Dingen – ich wünsche Dir weiterhin Kraft und liebe Menschen an Deiner Seite.
    Herzliche Grüße zum Wochenende von Kerstin.

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Danke dir, liebe Kerstin.
      Nee, den Winter wollen wir jetzt auch nicht mehr. Nun geht es auf den Frühling zu. 🙂

      Falsche Entscheidungen… ja, die trifft wohl jeder in seinem Leben. Obwohl man nicht immer weiß, ob die andere Wahl, die andere mögliche Entscheidung besser gewesen wäre, weil man sie ja nicht gelebt hat. Und hinterher ist man immer schlauer. *seufz* Und jeden Tag steht man wieder vor solchen Entscheidungen oder auf der Suche nach Lösungen.

      Die Vergangenheit kann man nicht ändern, höchstens draus lernen, uns bleibt natürlich nur im Jetzt zu leben. Die einzige Möglichkeit überhaupt zu leben. Das Auseinandersetzen mit den Dingen hilft mir aber dahin zu kommen, die Dämonen in mir schrumpfen zu lassen, mich weiterzuentwickeln. Und das ist doch etwas Gutes.

      Ich wünsche dir ein wunderbares Wochenende mit viel Sonne und Aussicht auf den Frühling.
      Liebe Grüße,
      Martina

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  5. Anna-Lena schreibt:

    Manchmal muss man die Alte wirklich verlassen und als die ansehen, die einen eine Zeitlang behütet hat. Das wahre Lebens fordert seinen Tribut und davor dürfen wir die Augen nicht verschließen. Alles, was wir erleben, prägt uns und das ist auch gut so.

    Liebe Grüße an die langsam erwachende „Neue“
    Anna-lena

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Liebe Anna-Lena,

      ja, alles was wir erleben, prägt uns. Ob das IMMER gut ist, da bin ich mir mit mir noch uneins. 🙂 Aber ich weiß, was du meinst.
      Loslassen ist etwas das mir immer schwerfällt und doch ist es oftmals so notwendig.

      Liebe Grüße an dich,
      Martina

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  6. Helmut schreibt:

    Liebe Martina,
    wie oft habe ich mir gewünscht, manche Entscheidungen, rückblickend NICHT getroffen zu haben. Ich habe mir ein Haus gewünscht, Kinder, eine glückliche Beziehung. All diese Wünsche und Träume konnte ich in meinem Leben NICHT realisieren. Das hat mich traurig gemacht. Den „alten“ Helmut gibt es nicht mehr. Er ist mir irgendwie abhanden gekommen. Der „neue“ Helmut kann sich an seinem Leben freuen. Vielleicht begegnet ihm auf seine alten Tage doch noch seine große Liebe. Wer kann das schon sagen? Aus unserem Kochclub heiratet immmer Sommer ein 62jähriger Mann. Der „neue“ Helmut freut sich über seinen neuen Blog und über die vielen Menschen, die er hier kennen lernen durfte. Manche von ihnen begleiten ihn auf seinem Lebensweg. Das was Frau Wolkenlos schreibt findet meine zustimmung. So sehe ich das auch.
    Dir liebe Martina schicke ich einen großen Güterzug mit Kraft, Licht und Liebe. Er erreicht dich auch ohne Bahnhof.
    Euch ein schönes Wochenende
    Lieben Gruß
    Helmut

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Danke schön, lieber Helmut.
      Oh ja, diese Sonderzüge kommen auch ohne Bahnhof an. 🙂

      Ich freue mich über den neuen Helmut, dass er wieder Freude am Leben gefunden hat. Es macht mir Mut, wenn ich das sehe.

      Ja, lieber Helmut, manchmal wünschen wir uns, hier und da anders entschieden zu haben, weil wir glauben, dass es dann besser gelaufen wäre. Auch ich habe da schon öfter drüber nachgedacht. Vermutlich hätte ich damit das ein oder andere, dass mich jetzt bedrückt verhindern können, aber ob wir mit einer anderen Entscheidung glücklicher geworden wären als jetzt… das können wir nicht wissen, denn wir haben es nicht gelebt. Und irgendwie hatten wir doch unsere Gründe für diese Entscheidungen, denke ich.
      Aber natürlich, verpasste Chancen, die wir nicht wahrgenommen haben… es waren immerhin Chancen. Bleibt uns nur eins: Den Blick für kommende Chancen zu öffnen und zuzugreifen.

      Herzliche Grüße an dich und einen schönen Sonntag,
      Martina

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  7. Hase schreibt:

    Liebe Martina,
    danke Dir für den Text, das Bild, die Zeichnung, die sehr schön ist. Gerade beim Schreiben kommt jetzt die Sonne durch den Nebel, ist das nicht ein gutes Zeichen???
    Alles , was wir erleben, prägt uns und durch die schmerzhaften ERfahrungen wachsen wir, auch in der Tiefe. In die Tiefe gehen , um zu wachsen, so gab es mal ein schönes Bild in einem Frauengesprächskreis, das wir analysiert haben….
    Alles, alt und neu , bin ICH und ICH lebe immer nur JETZT. Das habe ich gelernt….
    Habe mir früher auch immer vorgestellt, und gewünscht, es möge alles leichter sein, hatte keinen Blick für das BUNTE…. So langsam kriecht es hervor und ich kann es dankbarer annehmen und SPÜREN, das wünsche ich Dir auch …. Hab Geduld, die Natur macht es uns vor, wir sind verbunden mit allesm , was blüht und lebt und leidet….
    Ein kleines Kind hat gerade eine große OP hinter sich und ich begleite diese Mutter gedanklich……
    Meine Tochter ist übrigens gut aus Spanien gekommen, sie hat zwei Hunde zur Vermittlung dabei gehabt, die abgeholt wurden, zu meinem Glück…. Ich bin froh, auch wenn sie wieder in ihre eigene Wohnung zieht, der Tag gestern mit ihr war schön….
    Hab ein schönes Wochenende, vielleicht fallen Dir noch schöne Zeichnungen in dei Hände, das ist eine gute Idee, Gefühle auszudrücken und zu verdeutlichen, wie es in dir aussieht.
    Schönes Wochenende!!!!!!!!!!!!
    Gruß an den besten Pepper
    herzlichst
    Erika 🙂

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Gerne, liebe Erika und danke schön.
      Vielleicht kommt noch mal die ein oder andere Zeichnung. Zurzeit macht es mir wieder Spaß ein wenig zu zeichnen. Das habe ich als Teenager übrigens unheimlich gerne gemacht. So ist wohl von der Alten doch noch etwas übrig geblieben bzw. wieder zum Vorschein gekommen. 🙂 Mein seltsamer Berufswunsch war Mathematik und Zeichnen zu verbinden. Das Zeichnen blieb auf der Strecke, aber meine geliebten Zahlen haben mich in meinem damaligen Beruf begleitet.

      „In die Tiefe gehen , um zu wachsen…“ Das gefällt mir sehr gut. Da habe ich gleich ein Bild vor mir. In der Tiefe gibt es die ein oder andere Gefahr, die wir überstehen müssen. Doch nur in der Tiefe wachsen wir. Wenn wir umkehren, bleiben wir für immer klein. 🙂

      Es freut mich für dich, dass deine Tochter wieder Zuhause ist.
      Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag.
      Herzliche Grüße,
      Martina

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  8. Brian schreibt:

    Liebe Martina,
    man bleibt doch immer noch „die Alte/der Alte“, man kann sich drehen und wenden wie man will. Zum Mut gehört es dazu nach vorn zu schauen und Vergangenes einfach so belassen wie es war.
    Es gibt sicher in deinem Heute viel Schönes und für dich aufmunterndes, darum lass die Depri nicht herein, denn für dich gibt es auch heute „Sonnenschein“.
    Liebe Grüße
    Brian

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Lieber Brian,

      irgendwie bleibt man natürlich auch die/der Alte, aber es gibt „Erlebnisse“, die so tief gehen, die einen so sehr erschüttern, dass sie einen für immer verändern, sodass man dann zwar noch die Alte ist, aber irgendwie auch wieder nicht. Darum geht es mir. Ich glaube daran, dass Menschen sich ändern/verändern können, was ja sogar gut ist. Nicht jede Veränderung ist zwangsläufig negativ. Nein, ganz und gar nicht. Wir lernen uns selbst dadurch auch besser kennen. Dennoch geht auch manchmal etwas Liebgewonnenes an uns selbst dabei verloren. Dafür bekommen wir wiederum auch etwas. Aber wirklich unbeschwert sein, kann man nur, wenn man um Vieles noch nicht weiß, finde ich. Mit all den Veränderungen muss man manchmal erst lernen umzugehen. Zumindest geht es mir so.

      Es ist schön, wenn es dir leicht fällt, Vergangenes einfach so zu belassen wie es war. Denn ändern kann man es sowieso nicht mehr. Ich wünschte ich könnte das auch so einfach. Nicht nur so tun, als ob ich es kann, sondern es wirklich können. Aber ich mag ehrlich zu mir selbst sein.
      Mir fällt das immer wieder schwer. Ich möchte so gerne alles verstehen, also setze ich mich damit auseinander, damit ich es irgendwann loslassen kann und es nicht mehr irgendwo in meinem Inneren herumspukt.

      Mut braucht man um nach vorn zu schauen, immer weiterzugehen. Ja, das stimmt. Ob es mir daran manchmal auch fehlt? Ob die Angst vor dem, was noch alles Schlimmes kommen könnte größer ist, als mein Mut? Hmmm, da muss ich mal drüber nachdenken.

      Heute geht es mir gut, in mir scheint ein wenig die Frühlingssonne, auch wenn draußen Nieselwetter herrscht und der arme Depri da draußen nass wird. 🙂

      Danke für deine lieben und anregenden Zeilen.
      Liebe Grüße,
      Martina

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  9. Eluin schreibt:

    Liebe Martina,

    deine Worte – und auch die Kommentare der anderen – haben mich sehr nachdenklich gemacht. So habe ich all dies noch gar nicht gesehen. Aber im Endeffekt lassen wir alle etwas in der Vergangenheit zurück und nehmen etwas anderes dafür in die Zukunft mit.
    Dabei merke ich immer wieder, dass es nicht leicht ist einiges in der Vergangenheit zu lassen. Immer wieder suchen sich manche Dinge einen Weg in die Gegenwart, wollen mich erschrecken… oder vielleicht doch nur daran erinnern, was damals war, damit ich es nicht vergesse und in der Gegenwart und Zukunft nicht nochmals die selben Dinge tue? Wovon ich einige bereue? Vielleicht sollte ich auch mit dem bereuen aufhören, sondern endlich alles so nehmen wie es ist. Einfach sagen: „Das war. Nun mache ich es besser. Das Leben geht weiter und ich habe viel daraus gelernt. Noch ist es nicht zu spät meinen Träumen zu folgen und mein Leben so zu leben, wie ich es mir wünsche.“

    Deine Worte bringen mich selbst immer wieder zum Nachdenken. Es hilft mir häufig selbst weiter zu kommen und einen neuen Blickwinkel zu bekommen.
    Ich wünsche dir, dass du bald wieder im Sonnenschein lachen kannst und bei Regen dir wohlig warm ums Herz wird, weil du weißt, dass die Sonne wieder kommt.

    Ich wünsche dir ein ruhiges Wochenende

    Alles Liebe

    Laura

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    • buchstabenwiese schreibt:

      „Deine Worte bringen mich selbst immer wieder zum Nachdenken. Es hilft mir häufig selbst weiter zu kommen und einen neuen Blickwinkel zu bekommen.“

      Liebe Laura,
      Genau so geht es mir mit euren lieben Kommentaren. Das ist es, was mir beim Bloggen am meisten Spaß macht. Dieser Austausch mit euch, bei dem man voneinander so viel lernen kann.

      Mir geht es manchmal auch so, dass Vergangenes, von dem man glaubte, es zurückgelassen zu haben, einen Weg ins Jetzt findet. Als ob ein Knopf gedrückt wurde. Vielleicht sollte man es nicht ignorieren und wegdrängen, sondern begrüßen und wieder loslassen? Es gehört ja trotz allem zu uns. Manchmal hat es vielleicht auch eine Botschaft fürs Jetzt mitgebracht. Wer weiß.

      Bereuen… das ist so eine Sache. Natürlich bereut man manche Entscheidung oder Nicht-Entscheidung. Und es ist gut, zu bereuen, wenn man etwas falsch gemacht hat, jemanden oder auch sich selbst verletzt hat. Doch Bereuen sollte sicher kein Dauerzustand sein. Das macht uns nur fertig und hilft niemandem.
      Es gibt eine Zeit, in der man etwas bereut und seine Lehren daraus zieht. Dann gibt es eine Zeit, sich selbst zu verzeihen, Vergangenes loszulassen und nach vorn zu sehen. Wichtig dabei finde ich immer, dass man ehrlich zu sich selbst ist, auch wenn es manchmal wehtut oder unangenehm ist.

      Dir steht noch so viel offen, liebe Laura.
      Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag und alles Liebe,
      Martina

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  10. Babsi schreibt:

    liebe martina

    gottseidank hast du unten noch gesc´hrieben, dass das männchen DRASSEN ist. das liest sich nochmal richtig bekräftigend 🙂

    die alte martina ist immer noch da und wird es auch weiter sein. denn sie zeigt dir gerne den weg und erinnert dich an das, was du JETZT hast an schätzen, an erfahrungen, an gelernten.
    auch ich wünsche mir manchmal die alte babsi zurück..und freue mich auch über das neu dazugewonnene :))

    alles liebe
    babsi

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Liebe Babsi,

      ja, das Deprimännchen wird da draußen bei dem Nieselregen ganz schön nass. Fast könnte es mir leid tun. 😉

      Ein Teil von der alten Martina ist sicher noch da, aber sie hat sich verändert, ja auch viel gelernt. Aber wie heißt es so schön? Je mehr man weiß, desto mehr wird einem bewusst, was man alles nicht weiß. 🙂
      Es gibt ein paar Dinge, die hätte ich von der alten Martina gerne wieder zurück, aber ohne das Neue abzugeben. 🙂

      Alles Liebe
      Martina

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  11. Liebe Martina,
    neue Erfahrungen prägen – egal, ob sie nun besonders schön oder besonders schrecklich waren. In den vergangenen fünf Jahren habe ich gelernt, dass ich auch den schlimmsten Dinge durchaus positives abgewinnen kann. Ich habe mich seit der Erkrankung meines Mannes verändert – sehr sogar. Auch ich wünsche mir manches Mal diese Unbeschwertheit von früher zurück. Aber wie alles im Leben ist es häufig eine Sache des Blickwinkels. Meine heutige Ernsthaftigkeit hätte ich früher als langweilig, mein ausgeprägtes Pflichtbewusstsein als spießig bezeichnet. Ich sehe mich und alle Menschen mit anderen Augen, ich bin konsequenter in meinem Handeln geworden. Ich könnte hier noch viel mehr aufzählen, aber ich weiß, dass ich das nicht brauche, denn so gut kennen wir uns bereits, dass du weißt, was ich meine. Ein Stück weit die Alte wirst du immer sein, aber die Neue kannst du nur werden mit den Erfahrungen der Alten. Und das macht dich zu einem besonderen Menschen – einem sehr besonderen Menschen.
    Ups, hoffentlich war ich jetzt nicht allzu verwirrend … 😳
    Ich umarme dich
    Iris

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Nein, liebe Iris, für mich war es nicht verwirrend. 🙂
      Ich verstehe dich sehr gut. Und ich bewundere dich, wie du das alles meisterst.

      Schlimmen Dingen etwas positives abzugewinnen fällt mir immer sehr schwer. Währenddessen habe ich für Positives nicht so den Blick, scheint mir. 😳
      Mir war dieses Geballte, alles auf einmal und hintereinander, ohne mal Luft holen zu können, viel zu viel. Irgendwann habe ich resigniert, weil ich das Viele auf einmal sowieso nicht bewältigen konnte. Im Nachhinein, ja, da kann ich auch Positives sehen, was dadurch entstanden ist. Positives, das ich auch nicht wieder hergeben möchte.
      Der „Orkan“, der über mich/uns hergefallen ist, hat allerdings auch eine ganze Menge verwüstet und zerstört. Und manchmal weiß ich nicht, wie ich/wir das alles wieder in Ordnung bringen sollen. 😳
      Aber es wird schon, irgendwann. 🙂

      Liebe Grüße an dich und einmal feste knuddeln,
      Martina

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  12. Frieda schreibt:

    Interessante Ausfuehrungen! Ich werde mich damit mal intensiver beschäftigen! Warte auf die naechsten Eintraege!

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  13. lebenist schreibt:

    Liebe Martina,
    diese Worte berühren mich sehr. Wenn ich zurückblicke, dann waren viele Erfahrungen für mich sehr wichtig, und sie haben mich wachsen lassen. Hättest Du mich im Vorfeld gefragt, hätte ich lieber auf sie verzichtet. Dann wäre ich heute aber vielleicht jemand anderes.
    Liebe Sonntagsgrüße von Dori

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Liebe Dori,
      bei einigen Erfahrungen, nicht allen, bin schon sehr zwiegespalten. Einerseits mag ich das, was sie mich gelehrt haben, nicht mehr missen. Andererseits tut mir der Gedanke daran noch immer weh und ich würde auch im Nachhinein noch gerne auf diese Erfahrungen verzichten.
      Danke für deine lieben Zeilen.
      Herzliche Grüße an dich,
      Martina

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  14. GZi schreibt:

    Liebe Martina, Dir ganz liebe Grüße und ich hoffe, Du kannst der Neuen bald die Hand reichen und ausgeglichen mit ihr zusammensein. Die Alte wirst Du nicht wiederfinden. Letzlich ist man an jedem neuen Tag ein wenig „neu“, nur geht das meist so schleichend, dass wir es nicht merken. Und leider gibt es dann eben auch Umstände, in denen alles holter die polter geht und da wird die Alte überfrachtet und die Neue kann so schnell der anforderung nicht gerecht werden… Gib Dir zeit – ich hoffe, ihr findet zusammen! Sei herzlichst gegrüßt!

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  15. Katinka schreibt:

    Liebe Martina,
    manchmal wünsche ich mir das auch – wieder die Alte zu sein…..unbeschwert, ohne Sorgen, ohne böse Erinnerungen.
    Doch wer kann das schon? Je älter man wird, umso mehr erlebt man – schöne und auch sehr unschöne Dinge – und all das prägt uns.
    Früher hat man auch vieles viel einfacher hingenommen und gedacht „ach das wird schon wieder“. Das ist inzwischen anders.

    Wir sollten nicht voller Wehmut zurückblicken, sondern uns freuen über das war war und vor allem: Auf das, was noch kommt!

    Ich wünsche dir ganz ganz doll, dass die „Neue“ bald Deine Freundin ist!

    Ganz liebe Grüße
    Katinka

    PS. Ja, am Samstag hatten wir herrliches Wetter – keine Wolke. Gestern war es trübe, aber kein Regen. Und heute wechseln sich Sonne und Wolken ab – also es geht eigentlich mit dem Wetter, nur wärmer könnte es sein.

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Liebe Katinka,

      ganz die Alte kann man wohl nie mehr sein. Vielleicht ist es auch gar nicht wünschenswert. Denn trotz allem oder gerade wegen der Erfahrungen hat man sich ja auch weiterentwickelt.
      Manchmal ist es nur so viel auf einmal, dass man nicht mitkommt.
      Und ja dieses „ach, das wird schon wieder“ ja, das ist anders als früher, denn nein, manches wird eben nicht schon wieder. Auch damit muss man lernen umzugehen.

      Mich freuen über das, was war, da gibt es auch eine Menge. Und das tue ich auch. 🙂
      Aber es gibt auch Dinge, da kann noch so viel Zeit vergehen, die sind und bleiben traurig, leidvoll oder was auch immer, da gibt es nichts freudvolles und das mag ich auch nicht schön reden. Aber man lernt es, „es sein zu lassen wie es war“ und eine Einstellung dazu zu finden.
      Mich freuen auf das, was kommt… das ist der schwierigste Teil für mich, das muss ich erst wieder lernen, dazu fehlt mir noch das Vertrauen. Das ist auf der Strecke geblieben. Die Angst vor dem, was kommt/kommen könnte ist zurzeit noch größer, als die Freude über das, was kommt/kommen könnte. Das war mal anders.
      Aber die Hoffnung, die bleibt. 🙂

      Liebe Grüße an dich,
      Martina

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  16. Martina (MinaLosa) schreibt:

    Liebste Martina,
    das hört sich ja richtig traurig an, „die Alte und die Neue“. Bevor ich weiterschreibe, drücke ich dich erst einmal ganz fest 🙂

    Nun die Alte warst du ja genau genommen nur, als du noch ganz neu warst, also neu geboren 😉 Ab der Geburt entwickeln wir uns immer weiter bis zum Ende unseres Lebens. Wir erleben in unserem Leben viel Schönes und viel Schlimmes. Ein Gleichgewicht von beiden gibt es nicht. Ich sehe mein Leben als eine große Probe und Herausforderung an. Das Leben ist wie ein Buch mit vielen abgeschlossenen Kapiteln. Es kommt immer wieder eine neue Herausforderung, die nicht unbedingt positiv sein muss. Aber wir müssen diese Proben bestehen, die Probleme versuchen zu lösen. Und dabei müssen wir immer vorwärts gehen, niemals zurück. Und immer wieder wird ein Kapitel abgeschlossen und ein neues beginnt.
    Wir dürfen niemals aufhören zu träumen, genauso wie damals, als wir noch jünger waren. Wir müssen immer wieder Entscheidungen treffen und zu unseren Entscheidungen stehen. Denn in diesem Moment glauben wir daran, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. So ist es heute, und so war es auch Jahre zuvor. Diese Entscheidungen, ob richtig oder falsch, lassen uns wachsen und reifen.
    Schon aus diesem Grund möchte ich heute gar nicht mehr die „Alte“ sein. Denn ich habe mit den Jahren viele Erfahrungen gesammelt und sehe heute viele Dinge anders. Ich lebe viel bewusster und weiß viel mehr zu schätzen, was ich heute habe. Und das gerade, weil ich auch viel Schlimmes erlebt habe.

    Liebe Martina, versuche die Vergangenheit ruhen zu lassen. Nimm nur die schönen Erinnerungen mit in die Gegenwart. Höre niemals auf zu träumen, und versuche einige deiner Träume wahr werden zu lassen. Lebe hier und jetzt, jeden Tag neu. Schau dich um und sehe die Menschen, die immer an deiner Seite sind und dich liebhaben und die du auch liebhast. Diese Liebe gibt dir die Kraft, wieder ein neues Kapitel zu beginnen und zu beenden. Und so fort.
    Ich schicke dir ganz viel Sonne in dein Herz. Denn dort muss die Sonne scheinen 🙂 Und nun drücke ich dich noch einmal ganz fest und schicke dir wunderschöne stürmische und regnerische Grüße aus Italien 🙂
    Martina

    Entschuldige, dass es nun doch schon fast ein Roman geworden ist.

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Danke fürs Drücken, liebe Martina. 🙂

      Ja, natürlich entwickeln wir uns immer weiter – wäre schlimm , wenn nicht – und bleiben somit im Prinzip niemals die Alte. Aber manchmal geht auch etwas kaputt und etwas verändert sich mehr als man es sich vorher vorstellen konnte oder als man es sich gewünscht hätte.

      Träume habe ich auch immer noch. Aber ich merke, dass die Kraft der jetzigen Träume, nicht mehr so groß ist, wie die der damaligen. Doch manche Träume haben eben ein Verfallsdatum. Nicht einfach diese loszulassen, wenn es sehr wichtige, entscheidende Träume sind.

      Ob ich Entscheidungen bereue, das weiß ich gar nicht so. Ja, die ein oder andere habe ich schon mal bereut, aber das sehe ich jetzt auch anders. Man entscheidet immer so, wie man es zu dem Zeitpunkt kann, egal ob es im GEsamtbild richtig oder falsch ist. Das lässt sich auch nicht immer sagen, weil man nicht weiß, wie es gewesen wäre, wenn man anders entschieden hätte. Aber es gibt auch „Entscheidungen“, die man gar nicht selbst trifft, auf die man wenig bis gar keinen Einfluss hat. Damit hat man dann irgendwie klarzukommen. Ich weiß, dass du das nachvollziehen kannst, weil du es selbst erlebt hast.

      Es gibt auch noch Dinge in unserem Leben, die noch nicht gut sind und bei denen man auch noch nicht absehen kann, ob und wann das sein wird. Das macht es manchmal etwas schwer positiv nach vorn zu sehen und die Vergangenheit ruhen zu lassen. Die Vergangenheit reicht in diesem Fall bis ins Jetzt hinein. Dinge, die abgeschlossen sind, die kann ich nach und nach verarbeiten und loslassen, aber bei schwebenden Prozessen weiß ich nicht, wie das gehen soll. 🙂

      Liebe Grüße an dich,
      Martina

      P.S. Du weißt doch, ich mag Romane. 😉

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  17. Sabine schreibt:

    Liebe Martina,

    na, da hatte dich der Depri-Kobold mächtig umgarnt.
    Kaum vorstellbar, wenn man dich so in Natura kennt, deine freundliche Art … dein einnehmendes Wesen.
    Ein Blumenkind, das auf seiner Wiese herumspringt.
    Und immer mit einem Korb voller Wünsche und Träume unterwegs ist.

    Ja … was wäre das Leben ohne Wünsche und Träume …
    Nicht so toll …

    Dazu gehört leider auch, dass so mancher Traum zerbricht, sei es durch Schicksalsschläge, sei es, weil das Menschenkind allzu hohe Erwartungen stellte.

    Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass sich im Traum-Körbchen so einiges befindet, das es noch zu betrachten gibt – oder es gibt Neues, das du hinzulegen kannst.
    Deshalb glaube ich nicht, dass das alte Martinchen erloschen ist.
    Es ist immer noch da, es verändert sich halt mit der Zeit.

    Also pfleg ihn gut, deinen inneren Glasengel, polier ihn ab und zu, er hat’s verdient.

    Liebe Grüße
    Sabine

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Oh ja, liebe Sabine, der Depri-Kobold hatte eine riesige Garnrolle dabei.
      Sparsam ist er damit nicht gerade umgegangen.

      Vielleicht hat das Blumenkind sein Körbchen bei einem Sturm verloren und sich – Schutz suchend – in dunkle Höhlen verirrt. Aber vielleicht findet es auch wieder heraus, schnappt sich ein neues Körbchen und füllt es mit wunderschönen Blumen in allen Farben. Es wird immer an das verlorene Körbchen denken, sich aber riesig über das neue Körbchen und die vielen bunten Blumen auf der Wiese freuen. Es muss nur den Weg zu dieser bunten Blumenwiese finden.

      Ja, dann gehe ich wohl mal den Glasengel putzen, damit er wieder strahlen kann. 🙂

      Ich vermisse deine Kommentare sehr, liebe Sabine. Sie regen so wunderbar meine Fantasie an, lassen bunte Bilder vor mir auftauchen und tun einfach gut.
      Aber ich verstehe dich auch. 🙂

      Liebe Grüße,
      Martina

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  18. Traveller schreibt:

    nein, die Alte ist nicht mehr da
    sie ist nie mehr da, bei niemandem

    manchmal vermissen wir sie – aber wir müssen sie gehen lassen, um die Neue willkommen zu heißen : das nennt man Entwicklung, so ist das Leben nun mal

    und wenn wir es schaffen, uns mit der Neuen anzufreunden, dann haben wir gewonnen

    lieben Gruß und viel Sonne in deinen Tag
    Uta

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Liebe Uta,

      ja, so ist das Leben nun mal. Trotzdem braucht es so seine Zeit, um das zu verstehen und zu verarbeiten.

      Danke für die Sonne, ist angekommen. 🙂

      Liebe Grüße,
      Martina

      P.S. Süßes Wohnwagenbildchen 🙂

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  19. Katinka schreibt:

    Liebe Martina,
    es stimmt – manches kann man nicht vergessen oder „schönreden“. Es ist wie es ist und wir müssen versuchen, damit klar zu kommen.

    Ich wünsche Dir sehr, dass Du das Vertrauen bald wieder hast!

    Liebe Grüße
    Katinka

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  20. Sabine schreibt:

    Liebe Martina,

    freut mich … das Vermissen 😉

    Aber weißt – ich tu mich manchmal schwer, Kommentare abzugeben, wenn sie für mein Gefühl sehr tief ins Persönliche hinein gehen.

    Ich mag dir dann nicht einfach ein „Kopf-hoch“ zuwerfen.

    Deine „Alte“ ist immerhin ein wertvoller Teil deiner Persönlichkeit, ein Kern deines Wesens. Deshalb gefällt mir das Bild der „Erlöschenden“ nicht.

    Ich denke da mehr an „Verwandlung“ … das, was gut ist, erhalten, auch Idealismus und Träumerei … dazu eine gesunde Portion Realismus.
    Aber keiner von der Sorte, der einem die Kraft zum Atmen nimmt.

    Umärmelgrüße
    von
    Sabine

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Liebe Sabine,

      ja, das verstehe ich gut. Es ist ja auch nicht alles für die Öffentlichkeit bestimmt. Trotz meiner relativen Offenheit, was mein Befinden, meine Gefühle angeht, gibt es natürlich auch so einiges, worüber ich hier im Blog nicht oder nicht so ausführlich „reden“ würde. Dann würde ich eher Email bevorzugen.
      Schade, dass du nicht hier um die Ecke wohnst, das wäre toll.

      Was das Erlöschen angeht… ich fühlte mich tatsächlich so, als sei ich plötzlich erwacht, würde mich seit langer Zeit wieder betrachten und eine völlig andere Person im Spiegel sehen, als ich es früher war. Aber natürlich habe ich mich nicht genau ins Gegenteil verändert oder so, manche Veränderung gefällt mir auch, andere wiederum betrachte ich mit etwas Wehmut. Unter so ernormen Druck, unter dem ich in den letzten Jahren zeitweise gestanden habe, lernt man auch Seiten an sich kennen, die man nicht mal erahnt hat und die nicht immer positiv sind. Da erahnt man ein wenig die Abgründe der menschlichen Seele und ist froh, dass es nur erahnen ist. 🙂
      Dennoch kommen immer wieder auch Seiten von mir zum Vorschein, die ich schon früher an mir gemocht habe. Manchmal bin ich dann selbst überrascht, dass es noch da ist. 🙂

      Verwandlung… ja, das gefällt mir schon. Aber die Kraft zum Atmen wird einem manchmal schon genommen, was aber hoffentlich kein Dauerzustand ist.
      Erlöschen ist aber vielleicht auch nicht sooo schlimm. Ich denke da gerade an einen Phönix, der am Ende so elend aussieht, dann in Flammen aufgeht und nur noch Asche ist und dann aus der Asche neu ensteht. 😉

      Liebe Grüße mit umärmelnden Charakter,
      Martina

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  21. Sabine schreibt:

    „… Da erahnt man ein wenig die Abgründe der menschlichen Seele und ist froh, dass es nur erahnen ist …“

    Jaa … ooooh jaaaa … Seelenabgründe … meine Liebe … liebe Martina 🙂 (teuflischesgrinsen)

    das ist der Stoff, aus dem die Geschichten sind … und ich bräuchte zehn Leben, um all die Geschichten niederschreiben zu können 😉

    Da fällt mir doch spontan die Marmortreppe ein … du erinnerst dich??? Die mit Rosen gesäumte???
    Also ich arbeite daran 🙂
    Und wenn nix draus wird – dann bräuchte ich den goldgelb schimmernden Whiskey als Trost – aber so weit sind wir noch nicht 😉

    Soooo weit weg wohn ich übrigens gar nicht … und überhaupt … keinen Monat mehr … und wir dürfen wieder aufs Mopped … yeahyeah …

    Lass dich drücken meine Liebe
    von
    Sabine (silverwitch-thinkingaboutterrifyingstories)

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Liebe Sabine,

      und ob ich mich an die Marmortreppe erinnere. 🙂 Stell dir vor, wir haben beim Kelleraufräumen eine volle ungeöffnete Flasche Whiskey gefunden. Die hat Herr Buchstabenwiese mal geschenkt bekommen, obwohl er sowas gar nicht trinkt. Was glaubst du, was mir da gleich eingefallen ist. 🙂 Du, meine Hausperle, die dir dieses Gebräu bei deinem Besuch serviert, das Landhaus, unsere Bestseller… „Die muss ich aufheben“, habe ich zu Herrn Buchstabenwiese gesagt, „den brauche ich für Sabine, wenn der Traum wahr geworden ist.“ 😀 Somit ist der Anfang gemacht. Ein kleines Detail aus unserem Traums existiert bereits. 😉

      Sooo weit weg ist es nicht? Stimmt. Entfernung ist immer relativ. 🙂 Vielleicht klappt es ja dieses Jahr mit dem Motorrad. Wenn wir wieder fahren dürfen und das Motorrad nicht verkauft wird. Immerhin ist der Besitzer letztes Jahr nicht ein einziges Mal gefahren. Man weiß ja nie, was ihm da so einfällt. Positiv denken. Noch steht es hier. 🙂

      Einmal zurückdrücken und ganz liebe Grüße,
      Martina

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  22. Ika schreibt:

    Liebe Martina,
    wunderschöne Blumenbilder hast Du da.
    Sie sehen so hoffnungsvoll aus.
    Diese Hoffnung auf den Frühling, auf den Sommer, Herbst und Winter, immer wieder auf Neues, auf Erlebnisse wünsche ich Dir von Herzen.
    Du hast das Depriemännchen außen vor gelassen.
    Dazu müssen wir uns immer wieder neu entscheiden.
    Ich wünsche Dir einen Hoffnungsfrohen Frühling.
    Und ja, wir werden „Andere“, der eine mehr, der andere weniger,
    aber irgendwann trifft es alle (wenn es eine normale Entwicklung gibt).
    Und ich finde, zu weiter Entwicklung ist das gut, wenn auch manches Mal sehr schmerzhaft.
    Wie der Töpfer seine Gefäße immer wieder auf der Drehscheibe verändert,
    neu formt, so haben wir manche Umbruchs- Phasen.
    Und haben am Ende das Gefühl, ganz Andere zu sein.
    Liebe Grüße
    Ika

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Danke für deine lieben Zeilen, liebe Ika.
      Kann dir da nur zustimmen.

      Noch ist das Deprimännchen draußen. Habe es ab und an erwischt, dass es sich reinschleichen wollte, fast wäre es schon wieder drin gewesen… Herr Buchstabenwiese hat es wieder rausbefördert. 🙂

      Liebe Grüße an dich,
      Martina

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  23. wortmeer schreibt:

    Worte, in denen ich mich wiederfinde… und dann fällt mir dazu dieser Satz ein: werden, was man geworden ist.
    Ich weiss mit nicht von wem er ist.
    Alles liebe vom
    Wortmeer

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  24. Wally schreibt:

    Liebe Martina,

    ohne die Alte hätte die Neue nie angefangen zu existieren. Und dass die Neue jetzt bei dir Einzug hält bedeutet ja auch, dass du jetzt bereit bist „neu zu werden“ , anhand der Erfahrungen der Alten. – Sieh die Alte als ein Buch, das zu Ende geschrieben ist, klapp es zu, stelle es ins Bücherregal, gestatte dir, ab und zu ein paar Seiten darin zu lesen, auch um der Neuen immer wieder bewusst zu machen, was sie alles schon geschafft hat. – Es ist wichtig, dass du dich mit der Alten versöhnst, damit die Neue sich entwickeln kann, und mit der Zeit wird dich die Neue mit all ihrer Neugier und Abenteuerlust so packen, dass es dir Spaß machen wird dieses „neue Buch“ zu schreiben 🙂 .

    Liebe Grüße und ein Knuddel zu dir 🙂
    von Wally

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    • buchstabenwiese schreibt:

      Liebe Wally,

      wow, das hast du schön gesagt bzw. geschrieben. Deine Sichtweise gefällt mir sehr.
      Ich denke, dass ich endlich dazu bereit bin. Ich hoffe es.
      Die Metapher mit dem Buch gefällt mir sehr. So könnte ich es mir vorstellen. 🙂

      Schön, wieder von dir zu lesen. Ich hoffe dein neuer Job gefällt dir noch immer und dass du die Umstellung gut schaffst.

      Ganz liebe Knuddelgrüße zu dir,
      Martina

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Immer her mit den Buchstaben. :-) Danke schön. ♥

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